Nachschlagewerk, keine Anwendungsempfehlung: Das Profil beschreibt Wirkmechanismus und Studienlage und ersetzt keine ärztliche Beratung. Die Versprechen stammen aus Werbung und Foren und werden hier geprüft, nicht vertreten.
Versprechen im Check
Aktiviert Mitophagie und steigert Muskelkraft und Ausdauer
uneinheitlichBeide großen Studien verfehlten ihren primären Endpunkt: bei 66 Älteren Gehstrecke und maximale ATP-Bildung [7], bei Personen mittleren Alters die Spitzenleistung [3]. Positive Befunde betreffen sekundäre Endpunkte (Muskelausdauer nach zwei Monaten [7]; Kraft und Gehtest [3]). Die Meta-Analyse (5 RCTs, Gehstrecke aus 2 gepoolt) fand für den Sechs-Minuten-Gehtest +17,03 m ohne Signifikanz (p = 0,135) bei niedriger Vertrauenswürdigkeit [9]. Die Mitophagie selbst ist nur in Wurm und Nager direkt gezeigt [5].
Bessere sportliche Leistung und Regeneration bei Trainierten
kein NutzenIn einer Studie mit 42 trainierten Läufern über vier Wochen verbesserte sich die 3000-Meter-Zeit nicht; der Zeitlauf fand allerdings nur in einer Teilgruppe von 22 Läufern statt. Die maximale Sauerstoffaufnahme stieg ohne signifikanten Gruppenunterschied. Niedrigeres Anstrengungsempfinden und weniger Kreatinkinase nach Belastung sind sekundäre Befunde; die Studie wurde vom Hersteller finanziert [8].
Verjüngt das Immunsystem und senkt stille Entzündung
Einzelbefund, unbestätigtEine herstellerfinanzierte Studie mit 50 Gesunden fand nach vier Wochen kleine Verschiebungen bei CD8-T-Zell-Untergruppen (Unterschied 0,50 Prozentpunkte; p = 0,0437) und eine höhere Fettsäureoxidationskapazität (p = 0,0061); weitere Befunde waren sekundär oder explorativ [10]. C-reaktives Protein war in einer zweiten Studie mit 66 Teilnehmenden niedriger; dort waren Gründer, Vorstand und Angestellte von Amazentis Autorinnen und Autoren [7]. Klinische Endpunkte wie Infekthäufigkeit wurden nicht untersucht.
Schützt die Gefäße
kein NutzenIn einer unabhängigen RCT mit 50 Teilnehmenden blieb der primäre Endpunkt, die flussvermittelte Gefäßerweiterung, nach vier Wochen unverändert, ebenso die übrigen peripheren Gefäßmaße [11]. Zum Zusammenhang, andere Population: Bei zehn Menschen mit Herzschwäche änderten sich Ultraschallwerte und BNP in einer kleinen Überkreuzstudie nicht [12]. Für Gesunde ohne Adipositas gibt es keine Daten.
Fördert die Hirndurchblutung und schützt das Gehirn
Einzelbefund, unbestätigtIn derselben RCT mit 50 Teilnehmenden waren die aufgabenbezogenen Hirndurchblutungsantworten (sekundärer Endpunkt) nach vier Wochen stärker als unter Placebo, die Aufgabenleistung blieb aber unverändert [11]. Das ist ein einzelner Surrogatbefund ohne klinischen Endpunkt und ohne Bestätigung; ein Eintritt von Urolithin A ins Gehirn ist damit nicht gezeigt.
kleine Studien: Jede Studie, auf der Stufe und Ergebnis beruhen, hatte weniger als 100 Teilnehmende. Kleine Studien zeigen im Mittel größere Effekte als große; das Ergebnis ist deshalb unsicherer.
vom Hersteller finanziert: Alle Studien, auf denen das Ergebnis beruht, wurden laut ihrer Finanzierungs- oder Interessenangabe vom Hersteller des Produkts oder Wirkstoffs ganz oder teilweise bezahlt oder haben Beschäftigte des Herstellers unter den Autorinnen und Autoren. Herstellerfinanzierte Studien fallen im Mittel günstiger für das Produkt aus.
Wirkweise
Evidenzkarte: Urolithin A
Urolithin A entsteht nicht in der Nahrung, sondern im Dickdarm: Darmbakterien bauen Ellagitannine und Ellagsäure aus Granatapfel, Walnüssen und bestimmten Beeren über mehrere Stufen zu Urolithinen ab. Ob dabei Urolithin A entsteht, hängt vom eigenen Mikrobiom ab. In einer Studie mit 100 Gesunden hatten nur 12 % überhaupt messbare Urolithin-A-Spiegel, und nach Granatapfelsaft bildeten rund 40 % der Teilnehmenden den Stoff in nennenswertem Umfang; wer das konnte, hatte eine vielfältigere Darmflora. Die direkte Einnahme von Urolithin A umging diese Abhängigkeit und führte zu einer mehr als sechsfachen Verfügbarkeit gegenüber dem Saft [1]. Nach diesen Stoffwechseltypen (Metabotypen A, B und 0) unterscheiden sich auch Blutfett- und Risikomarker, allerdings nur in Querschnittsvergleichen [2].
Obwohl Urolithin A als „Postbiotikum“ beworben und selbst in Herstellerpublikationen so genannt wird [3], ist es keines: Der ISAPP-Konsens schließt aufgereinigte mikrobielle Stoffwechselprodukte ohne Zellbestandteile ausdrücklich aus [4]. In dieser Bibliothek läuft der Stoff daher unter Stoffwechsel/Mitochondrien und in der Familie der mikrobiellen Metaboliten.
Als Wirkmechanismus gilt die Mitophagie, also der gezielte Abbau beschädigter Mitochondrien. Urolithin A wurde als erster Naturstoff beschrieben, der Mitophagie auslöst: In Fadenwürmern verhinderte es die Anhäufung schadhafter Mitochondrien, verlängerte die Lebensdauer und erhielt die Beweglichkeit, in zwei Mausmodellen des Altersmuskelschwunds und bei jungen Ratten verbesserte es die Ausdauer (Tierversuche, Stufe 2) [5]. Beim Menschen ist dieser Mechanismus nur indirekt belegt: In der ersten Humanstudie mit älteren, wenig aktiven Personen war Sicherheit der primäre Endpunkt; nach vier Wochen veränderten sich Acylcarnitine im Plasma und die Ablesung mitochondrialer Gene im Muskel, beides sekundäre Endpunkte [6]. In späteren Studien sanken Acylcarnitine, Ceramide und C-reaktives Protein [7], und in Muskelproben trainierter Männer fand sich eine Hochregulierung mitochondrienbezogener Signalwege ohne messbare Änderung der Mitochondrienfunktion [8].
Die beiden Hauptstudien zur Muskelleistung verfehlten ihre primären Endpunkte. Bei 66 Älteren von 65 bis 90 Jahren änderten sich nach vier Monaten weder die Gehstrecke im Sechs-Minuten-Test noch die maximale ATP-Bildung in der Handmuskulatur signifikant; die Muskelausdauer zweier Muskeln war nach zwei Monaten besser (sekundärer Endpunkt) [7]. Bei Personen mittleren Alters verfehlte die Studie den primären Endpunkt Spitzenleistung; die Autorengruppe des Herstellers berichtet eine um etwa 12 % bessere Muskelkraft sowie „klinisch bedeutsame“ Verbesserungen bei Ausdauer und Sechs-Minuten-Gehtest [3]. Eine Meta-Analyse von fünf randomisierten Studien mit insgesamt 236 Teilnehmenden konnte nur den Sechs-Minuten-Gehtest aus zwei Studien zusammenfassen: +17,03 m (95-%-KI −5,33 bis 39,40; p = 0,135) bei niedriger Vertrauenswürdigkeit nach GRADE; alle übrigen Endpunkte bewertet sie als explorativ [9]. Bei 42 gut trainierten Läufern im Höhentrainingslager verbesserte sich die 3000-Meter-Zeit nicht, die allerdings nur in einer Teilgruppe von 22 gemessen wurde; das Anstrengungsempfinden und ein Muskelschadensmarker fielen niedriger aus [8].
Außerhalb der Muskulatur gibt es einzelne Befunde. In einer Studie mit 50 gesunden Menschen mittleren Alters verschoben sich nach vier Wochen Anteile von T-Zell-Untergruppen und die Fettsäureoxidationskapazität von CD8-Zellen; die Unterschiede waren klein und die Studie vom Hersteller finanziert [10]. In einer unabhängig durchgeführten Studie mit 50 Menschen mittleren Alters mit Adipositas blieb der primäre Endpunkt, die flussvermittelte Gefäßerweiterung, unverändert; aufgabenbezogene Hirndurchblutungsantworten unterschieden sich, was die Autorengruppe als Anlass für weitere Forschung bezeichnet [11]. Bei zehn Menschen mit Herzschwäche änderte Urolithin A die Herzultraschallwerte und das BNP nicht [12]. Zur Sicherheit liegen Tierdaten vor: Urolithin A war in Gentoxizitätstests unauffällig, die Hauptmetabolite sind Glucuronide und Sulfate, und in einer 90-Tage-Studie an Ratten blieb die höchste geprüfte Futterkonzentration ohne erkennbaren Schaden; die Arbeit stammt vom Hersteller [13].
Synaptik dient ausschließlich der biochemischen und pharmakologischen Aufklärung und ist keine medizinische Beratung oder Einnahmeempfehlung.
Nährstoffe da: mTORC1 an · AMPK niedrig · Autophagie auf Grundniveau · seneszente Zellen leben
- AMPK
- niedrigviel ATP
- mTORC1
- anAminosäuren da
- Autophagie
- GrundniveaumTORC1 bremst
- Seneszente Zellen
- leben, SASPÜberlebensnetz aktiv
FKBP12–Sirolimus an der FRB-Domäne · mTORC1 gehemmt · AMPK und Autophagie: nicht gemessen
- AMPK
- nicht gemessen
- mTORC1
- gehemmtZellkultur · Maus
- Autophagie
- nicht gemessen
- Seneszente Zellen
- nicht gemessen
FKBP12–Everolimus an der FRB-Domäne · mTORC1 gehemmt · in vitro schwächer als Sirolimus
- AMPK
- nicht gemessen
- mTORC1
- gehemmtFachinfo · in vitro
- Autophagie
- nicht gemessen
- Seneszente Zellen
- nicht gemessen
Komplex I gedämpft · AMPK an · über AMP? umstritten · Glukoseabgabe der Leber sinkt
- AMPK
- anRattenleberzellen · RCT
- mTORC1
- Anstieg tendenziell ↓RCT, Muskel nach Training
- Autophagie
- nicht gemessen
- Seneszente Zellen
- nicht gemessen
Komplex I gedämpft · AMPK an (Zellkultur) · AMP-Anstieg nicht gezeigt
- AMPK
- anZellkultur
- mTORC1
- nicht gemessen
- Autophagie
- nicht gemessen
- Seneszente Zellen
- nicht gemessen
Komplex I gedämpft · AMP steigt · AMPK an (Zellkultur, Mausleber)
- AMPK
- anZellkultur · Mausleber
- mTORC1
- nicht gemessen
- Autophagie
- nicht gemessen
- Seneszente Zellen
- nicht gemessen
AMPK im Muskel: in einer RCT an, in einer anderen unverändert · Ergebnis uneinheitlich
- AMPK
- uneinheitlich2 RCTs, gegensätzlich
- mTORC1
- nicht gemessen
- Autophagie
- nicht gemessen
- Seneszente Zellen
- nicht gemessen
Folatzyklus und Purin-Neusynthese gehemmt · AMPK an (Maus, Zellen) · Komplex I: nicht gemessen
- AMPK
- anMaus · Zellkultur
- mTORC1
- nicht gemessen
- Autophagie
- nicht gemessen
- Seneszente Zellen
- nicht gemessen
Autophagie und Mitophagie häufiger (Mäuseherz) · AMPK und mTORC1: nicht gemessen
- AMPK
- nicht gemessen
- mTORC1
- nicht gemessen
- Autophagie
- häufigerMäuseherz
- Seneszente Zellen
- nicht gemessen
Mitophagie häufiger (Wurm, Nager) · AMPK und mTORC1: nicht gemessen
- AMPK
- nicht gemessen
- mTORC1
- nicht gemessen
- Autophagie
- Mitophagie ↑Wurm · Nager
- Seneszente Zellen
- nicht gemessen
Präadipozyte stirbt (Zellkultur) · Endothelzelle bleibt · p16 im Herz ↓ (Maus)
- AMPK
- nicht gemessen
- mTORC1
- nicht gemessen
- Autophagie
- nicht gemessen
- Seneszente Zellen
- Präadipozyten sterbenZellkultur; Maus: p16 ↓
Endothelzelle stirbt (Zellkultur) · Präadipozyte bleibt · Seneszenzmarker ↓ (Maus)
- AMPK
- nicht gemessen
- mTORC1
- nicht gemessen
- Autophagie
- nicht gemessen
- Seneszente Zellen
- Endothelzellen sterbenZellkultur; Maus: Marker ↓
Endothelzelle stirbt (v. a., Zellkultur) · Präadipozyte bleibt weitgehend
- AMPK
- nicht gemessen
- mTORC1
- nicht gemessen
- Autophagie
- nicht gemessen
- Seneszente Zellen
- v. a. EndothelZellkultur
ATP AMP Aminosäuren SASP mTORC1-Hemmer AMPK-Aktivatoren Autophagie Senolytika Teilchen illustrativ
Normalzustand
Urolithin A
Links der Normalzustand, rechts derselbe Schnitt mit dem gewählten Wirkstoff. Teilchenflüsse und Schalterstellungen sind Ausgaben dieser Abbildung, keine Messungen: Sie zeigen nur die Richtung eines Befunds, nicht sein Ausmaß, und Befunde aus Zellkultur, Tier und Mensch stehen nebeneinander.
Urolithin A entsteht im Darm aus Ellagitanninen. Es löste in Zellen und Tieren Mitophagie aus, den gezielten Abbau beschädigter Mitochondrien, verlängerte beim Fadenwurm die Lebensdauer und verbesserte bei Nagern die Muskelfunktion [30]. Beim Menschen ist der Mechanismus nur indirekt belegt: In einer RCT mit 66 Älteren änderten sich nach vier Monaten weder die Gehstrecke im Sechs-Minuten-Test noch die maximale ATP-Bildung im Muskel signifikant [31].
Einen beschrifteten Teil antippen oder fokussieren, um eine kurze Erklärung zu sehen.
Ebenfalls an diesem Wirkort, nicht gezeichnet
- AICAR: nicht gezeichnet
- Calcium-Alpha-Ketoglutarat: Daten widersprüchlich: TOR-abhängige Lebensverlängerung nur beim Wurm, bei Mäusen keine mTORC1-Hemmung
- Epitalon: Angriffspunkt Telomerase (hTERT), in dieser Abbildung nicht gezeichnet
- Noopept: Angriffspunkt HIF/PHD2, ein anderer Wirkort
- Pentadecansäure (C15:0): nur Herstellerangaben
- Pinealon: Befund an Caspase-3 und p53, in dieser Abbildung nicht gezeichnet
- Sulforaphan: Befund an der Glukoneogenese (Zellen, Tiere; beim Menschen nur Blutzucker in einer Untergruppe), im Profil kein Angriffspunkt an AMPK oder mTOR
- Tauroursodesoxycholsäure (TUDCA): wirkt als Chaperon am endoplasmatischen Retikulum, ein anderer Wirkort
Angriffspunkte
| Ziel | Typ | Wirkung | Kennwert | Evidenz |
|---|---|---|---|---|
| Mitophagie (Abbau beschädigter Mitochondrien) | Signalweg | Aktivator | Auslösung in vitro und in vivo, Lebensverlängerung bei C. elegans | Tierversuch[5] |
| Mitochondrienbezogene Genablesung im Skelettmuskel | Signalweg | Expression ↑ | veränderte Genexpression bzw. Proteinmuster (sekundäre Endpunkte) | Mensch, randomisiert[6][8] |
| Acylcarnitine und Ceramide im Plasma | Sonstiges | Spiegel ↓ | niedrigere Spiegel als unter Placebo nach vier Monaten | Mensch, randomisiert[7] |
| Darmbakterien der Ellagitannin-Umwandlung (z. B. Gordonibacter spp.) | Mikroorganismus/Taxon | Bildung (Urolithin A als Produkt) | nur rund 40 % der Menschen bilden Urolithin A nach Granatapfelsaft | Mensch, randomisiert[1] |
| CD8-T-Zellen (Fettsäureoxidationskapazität, Untergruppenanteile) | Sonstiges | Aktivator | Unterschied 14,7 Prozentpunkte (95-%-KI 6,5–23,0; p = 0,0061) | Mensch, randomisiert[10] |
Wirkprofil
- Dopamin
- Noradrenalin
- Serotonin
- Acetylcholin
- Glutamat · AMPA
- Glutamat · NMDA
- GABA
- Histamin
- Orexin
- Adenosin
- Opioide
- Melatonin
- Neurotrophine
- DurchblutungFlussvermittelte Gefäßerweiterung bei Adipositas unverändert; Hirndurchblutungsantworten als sekundärer Befund verändert[11]
- Stickstoffmonoxid
- EnergiestoffwechselMitophagie in Wurm und Nager (Stufe 2); beim Menschen nur Genablesung im Muskel und Acylcarnitine im Plasma, keine bessere ATP-Bildung[5][6][7]
- Insulin · Glukose
- Entzündung · oxidativC-reaktives Protein niedriger als unter Placebo; Immunzellbefunde klein und herstellerfinanziert[7][10]
- Stressachse
- Testosteron-Achse
- Endocannabinoide
- Darmbarriere
- MikrobiomBildung hängt vom eigenen Mikrobiom ab; nur eine Minderheit bildet Urolithin A aus Ellagitanninen[1][2]
- Kurzkettige Fettsäuren
- Gallensäuren
- Darmhormone
- Darm-Hirn-Achse
- Autophagie · Seneszenz
- Immunsystem
- Lipidstoffwechsel
- Gerinnung · Fibrinolyse
- Methylierung
Aufnahmewege und Bioverfügbarkeit
Oral (geschluckt) · synthetisches Urolithin A (Reinstoff)
mehr als sechsfache Verfügbarkeit gegenüber Granatapfelsaft; im Blut überwiegend als Glucuronid und SulfatDie direkte Einnahme macht die Verfügbarkeit unabhängig vom Mikrobiom und von der Ernährung [1]; in der ersten Humanstudie war Urolithin A in allen geprüften Mengen im Plasma messbar [6]. Tierdaten zeigen Glucuronide und Sulfate als Hauptmetabolite [13].
Mensch, randomisiert
Oral (geschluckt) · Ellagitannine aus Granatapfel, Walnüssen oder Beeren
stark personenabhängig; nur etwa 40 % bilden Urolithin A in nennenswertem UmfangDie Umwandlung erfolgt erst im Dickdarm durch Bakterien; Menschen werden nach Metabotyp A, B oder 0 unterschieden [1][2].[1][2]
Mensch, randomisiert
Studien am Menschen
Erste Humanstudie (Sicherheit und Mitochondrienmarker)
Gemessen: Sicherheit (primär); Plasmaspiegel, Acylcarnitine, mitochondriale Genablesung im Muskel (sekundär)
Ergebnis: Günstiges Sicherheitsprofil, im Plasma messbar; Acylcarnitine und mitochondriale Genexpression verändert.[6]
Mensch, randomisiert
Muskelausdauer bei Älteren
Gemessen: Sechs-Minuten-Gehstrecke und maximale ATP-Bildung in der Handmuskulatur (primär); Muskelausdauer zweier Muskeln (sekundär)
Ergebnis: Primäre Endpunkte ohne signifikanten Unterschied; Muskelausdauer nach zwei Monaten besser; Acylcarnitine, Ceramide und C-reaktives Protein nach vier Monaten niedriger. Keine Unterschiede bei unerwünschten Ereignissen.[7]
Mensch, randomisiert
Kraft und Leistung im mittleren Alter
Gemessen: Spitzenleistung (primär); Muskelkraft, Ausdauer, Gehtest, Plasmamarker, Muskelproteine
Ergebnis: Primärer Endpunkt verfehlt; Muskelkraft laut Bericht um etwa 12 % besser, Ausdauer und Gehtest „klinisch bedeutsam“; Acylcarnitine und C-reaktives Protein niedriger. Hersteller ist Sponsor.[3]
Mensch, randomisiert
Meta-Analyse Muskelgesundheit
Gemessen: Sechs-Minuten-Gehtest (poolbar, 2 Studien); Kraft, Ausdauer, Biomarker (narrativ)
Ergebnis: +17,03 m (95-%-KI −5,33 bis 39,40; p = 0,135; I² = 0 %), Vertrauenswürdigkeit niedrig (GRADE); übrige Endpunkte heterogen und nur explorativ berichtet.[9]
Mensch, randomisiert
Hochtrainierte Läufer im Höhenlager
Gemessen: 3000-Meter-Zeit (nur Teilgruppe von 22), maximale Sauerstoffaufnahme, Laufökonomie, Muskelschadensmarker, Muskelproteom (Teilgruppe von 20)
Ergebnis: Laufzeit unverändert; Anstrengungsempfinden niedriger (p = 0,02), Kreatinkinase-Fläche geringer (p < 0,0001); mitochondrienbezogene Proteinmuster hochreguliert, Mitochondrienfunktion unverändert. Herstellerfinanziert.[8]
Mensch, randomisiert
Immunalterung
Gemessen: Phänotyp der CD3-T-Zell-Untergruppen und Immunstoffwechsel (primär)
Ergebnis: Mehr naiv-ähnliche CD8-Zellen (Unterschied 0,50 Prozentpunkte; 95-%-KI 0,16–0,83; p = 0,0437), höhere Fettsäureoxidationskapazität (14,72 Prozentpunkte; 6,46–22,99; p = 0,0061); weitere Befunde sekundär bis explorativ. Vom Hersteller finanziert.[10]
Mensch, randomisiert
Gefäß- und Hirndurchblutung bei Adipositas
Gemessen: Flussvermittelte Gefäßerweiterung der Oberarmarterie (primär); weitere Gefäß- und Hirndurchblutungsmaße
Ergebnis: Primärer Endpunkt ohne Gruppenunterschied, ebenso die übrigen Gefäßmaße; aufgabenbezogene Hirndurchblutungsantworten stärker, Aufgabenleistung unverändert. 7 Personen verloren (14 %). Keine Interessenkonflikte angegeben.[11]
Mensch, randomisiert
Herzschwäche mit verminderter Pumpfunktion
Gemessen: Echokardiographie (Ejektionsfraktion u. a.), pro-BNP, Blutfette
Ergebnis: Keine Änderung der Ultraschallwerte, von pro-BNP, Glukose und C-reaktivem Protein; HDL-Cholesterin geringfügig höher (p = 0,026).[12]
Mensch, randomisiert
Metabotypen und direkte Einnahme
Gemessen: Häufigkeit von Urolithin-A-Bildnern, Mikrobiomunterschiede, Plasmaspiegel
Ergebnis: Nur 12 % mit messbarem Urolithin A zu Beginn; etwa 40 % bildeten es nach Saft; Bildner mit höherer Mikrobiomvielfalt; direkte Einnahme mehr als sechsfache Verfügbarkeit (p < 0,0001).[1]
Mensch, randomisiert
Risiken und Warnhinweise
Kurzzeitsicherheit unauffällig, Langzeitdaten fehlen
Die Studien liefen vier Wochen bis vier Monate ohne auffällige Unterschiede bei unerwünschten Ereignissen [6][7][10]. Die Grundlage der Sicherheitsbewertung sind Tierversuche des Herstellers: keine Gentoxizität, kein erkennbarer Schaden in einer 90-Tage-Studie an Ratten bis zur höchsten geprüften Futterkonzentration [13]. Daten über Jahre, bei Schwangeren, Stillenden und Kindern fehlen.
Mensch, randomisiert
Datenlage fast vollständig vom Hersteller
Die Studien [1][3][6][7][8][10] wurden von Amazentis finanziert oder von Angestellten, Vorstands- und Beiratsmitgliedern mitverfasst, teils mit Patenten auf die Anwendung [3][7]. Unabhängig sind bisher die Gefäßstudie [11] und die Herzinsuffizienzstudie [12], beide ohne positiven primären Befund.
Mensch, randomisiert
Korrektur zur Immunstudie
Zur Studie zur Immunalterung erschien eine Autorenkorrektur; ihr Inhalt wurde hier nicht gelesen und ist in `pruefung.nicht_verifiziert` vermerkt [10].
Mensch, randomisiert
Wechselwirkungen
- Antibiotika und Darmflora: Die körpereigene Bildung aus Ellagitanninen hängt von Darmbakterien ab; Antibiotika können sie beeinträchtigen. Für den eingenommenen Reinstoff ist das ohne Bedeutung, Daten dazu fehlen [1].
- Stoffe mit Phase-II-Stoffwechsel (Glucuronidierung, Sulfatierung): Urolithin A wird überwiegend glucuronidiert und sulfatiert [13]; Wechselwirkungen auf dieser Ebene sind plausibel, aber nicht untersucht.
Faktencheck: verbreitete Behauptungen
- widerlegt
„Urolithin A ist ein Postbiotikum“
Der ISAPP-Konsens schließt weitgehend aufgereinigte mikrobielle Stoffwechselprodukte ohne Zellbestandteile von der Definition aus [4]. Selbst in einer Herstellerpublikation wird der Stoff dennoch als „postbiotic compound“ bezeichnet [3]; das ist Marketing, keine Einordnung nach dem Konsens.
- nicht belegt
„Urolithin A steigert nachweislich Muskelkraft und Ausdauer“
Beide großen Studien verfehlten ihre primären Endpunkte [3][7], bei Trainierten gab es keinen Leistungsvorteil [8], und die Meta-Analyse fand keinen signifikanten Effekt auf die Gehstrecke bei niedriger Vertrauenswürdigkeit [9].
- teilweise belegt
„Weil die meisten Menschen Urolithin A nicht selbst bilden, brauchen sie es als Präparat“
Dass nur eine Minderheit den Stoff in nennenswertem Umfang bildet und die direkte Einnahme höhere Spiegel erzeugt, ist belegt [1]. Dass höhere Spiegel einen klinischen Nutzen bringen, ist offen: Die Studien mit klinischen primären Endpunkten verfehlten diese [3][7][11].
- nicht belegt
„Urolithin A verlängert das Leben (beworben als „Postbiotikum“ für die Langlebigkeit)“
Eine Lebensverlängerung ist nur bei Fadenwürmern gezeigt, dazu bessere Ausdauer in Maus und Ratte; das sind Tierbefunde (Stufe 2) [5]. Daten zur Lebensdauer beim Menschen gibt es nicht; die Humanstudien messen Gehstrecke, Kraft, Blutmarker und Immunzellen über Wochen bis Monate [3][7][10]. Zur Bezeichnung „Postbiotikum“ siehe die erste Behauptung [4].
- nicht belegt
„Granatapfel oder Granatapfelsaft bringt denselben Effekt“
Nach Saftgabe bildeten nur etwa 40 % der Teilnehmenden Urolithin A, und die Spiegel lagen deutlich niedriger als nach direkter Einnahme [1]. Ob die niedrigeren Spiegel ausreichen, wurde nicht klinisch geprüft; Unterschiede zwischen Metabotypen sind bisher nur Querschnittsbefunde [2].
Pharmakokinetik
- Aufnahme
- Entsteht beim Menschen erst im Dickdarm aus Ellagitanninen und ist damit mikrobiomabhängig [1]; als Reinstoff eingenommen im Plasma zuverlässig messbar [6].
- Halbwertszeit
- Nicht verifiziert.
- Abbau
- Im Tierversuch überwiegend Glucuronide und Sulfate nach oraler und intravenöser Gabe [13]; beim Menschen zirkulieren ebenfalls Phase-II-Konjugate [1].
- Weg ins Gehirn
- Nicht belegt. Veränderte Hirndurchblutungsantworten in einer Studie sind kein Nachweis eines Eintritts ins Gehirn [11].
Rechtlicher Status
- Deutschland
- Nicht verifiziert.
- EU
- Kein Eintrag zu „Urolithin“ in der konsolidierten Unionsliste der neuartigen Lebensmittel, Stand 10.08.2026 (DE und EN durchsucht, 0 Treffer) [14]; über Cellar kein EU-Rechtsakt mit „urolithin“ im Titel und in PubMed kein EFSA-Novel-Food-Gutachten gefunden. Der Novel-Food-Katalog der Kommission wurde nicht geprüft; eine Aussage zur Verkehrsfähigkeit ist daraus nicht ableitbar.
- USA
- Nicht verifiziert.
Verwandte Substanzen
Offene Fragen
- Gibt es eine unabhängige Studie mit klinischem primären Endpunkt, die einen Nutzen zeigt?
- Profitieren gezielt Menschen, die Urolithin A selbst nicht bilden (Metabotyp 0)? Die Studien haben darauf nicht geschichtet.
- Lässt sich die Mitophagie beim Menschen direkt messen, statt über Acylcarnitine und Genablesung?
- Welche Bedeutung haben die veränderten Hirndurchblutungsantworten bei unveränderter Aufgabenleistung?
- Wie verhält sich der Stoff über Jahre, insbesondere bei dauerhafter Mitophagie-Anregung?
Referenzen
- Singh A, D'Amico D, Andreux PA, Dunngalvin G, Kern T, Blanco-Bose W, et al. Direct supplementation with Urolithin A overcomes limitations of dietary exposure and gut microbiome variability in healthy adults to achieve consistent levels across the population. Eur J Clin Nutr. 2022;76(2):297–308. doi:10.1038/s41430-021-00950-1 · PubMed
- Selma MV, González-Sarrías A, Salas-Salvadó J, Andrés-Lacueva C, Alasalvar C, Örem A, et al. The gut microbiota metabolism of pomegranate or walnut ellagitannins yields two urolithin-metabotypes that correlate with cardiometabolic risk biomarkers: comparison between normoweight, overweight-obesity and metabolic syndrome. Clin Nutr. 2018;37(3):897–905. doi:10.1016/j.clnu.2017.03.012 · PubMed
- Singh A, D'Amico D, Andreux PA, Fouassier AM, Blanco-Bose W, Evans M, et al. Urolithin A improves muscle strength, exercise performance, and biomarkers of mitochondrial health in a randomized trial in middle-aged adults. Cell Rep Med. 2022;3(5):100633. doi:10.1016/j.xcrm.2022.100633 · PubMed
- Salminen S, Collado MC, Endo A, Hill C, Lebeer S, Quigley EMM, et al. The International Scientific Association of Probiotics and Prebiotics (ISAPP) consensus statement on the definition and scope of postbiotics. Nat Rev Gastroenterol Hepatol. 2021;18(9):649–67. doi:10.1038/s41575-021-00440-6 · PubMed
- Ryu D, Mouchiroud L, Andreux PA, Katsyuba E, Moullan N, Nicolet-Dit-Félix AA, et al. Urolithin A induces mitophagy and prolongs lifespan in C. elegans and increases muscle function in rodents. Nat Med. 2016;22(8):879–88. doi:10.1038/nm.4132 · PubMed
- Andreux PA, Blanco-Bose W, Ryu D, Burdet F, Ibberson M, Aebischer P, et al. The mitophagy activator urolithin A is safe and induces a molecular signature of improved mitochondrial and cellular health in humans. Nat Metab. 2019;1(6):595–603. doi:10.1038/s42255-019-0073-4 · PubMed
- Liu S, D'Amico D, Shankland E, Bhayana S, Garcia JM, Aebischer P, et al. Effect of urolithin A supplementation on muscle endurance and mitochondrial health in older adults: a randomized clinical trial. JAMA Netw Open. 2022;5(1):e2144279. doi:10.1001/jamanetworkopen.2021.44279 · PubMed
- Whitfield J, McKay AKA, Tee N, McCormick R, Morabito A, Karagounis LG, et al. Evaluating the impact of urolithin A supplementation on running performance, recovery, and mitochondrial biomarkers in highly trained male distance runners. Sports Med. 2025;55(12):3183–200. doi:10.1007/s40279-025-02292-5 · PubMed
- Dao T, Nguyen TT, Gariani K, Kim HJ, Ryu D. Effects of Urolithin A supplementation on muscle health outcomes in humans from randomized controlled trials. Front Nutr. 2026;13:1834344. doi:10.3389/fnut.2026.1834344 · PubMed
- Denk D, Singh A, Kasler HG, D'Amico D, Rey J, Alcober-Boquet L, et al. Effect of the mitophagy inducer urolithin A on age-related immune decline: a randomized, placebo-controlled trial. Nat Aging. 2025;5(11):2309–22. doi:10.1038/s43587-025-00996-x · PubMed
- da Costa Pinaffi-Langley AC, Gulej R, Kaposzta Z, Szarvas Z, Shahriari A, Kinnard H Jr, et al. Urolithin A and endothelial and cerebrovascular function in middle-aged adults with obesity: a randomized clinical trial. JAMA Netw Open. 2026;9(10):e2638047. doi:10.1001/jamanetworkopen.2026.38047 · PubMed
- Jamialahmadi T, Hasanpour M, Vakilian F, Penson PE, Iranshahy M, Sahebkar A. Evaluation of urolithin A efficacy in heart failure patients with reduced ejection fraction: a randomized, double-blind, crossover, placebo-controlled clinical trial. Rev Recent Clin Trials. 2024;19(3):221–8. doi:10.2174/0115748871279354240209101604 · PubMed
- Heilman J, Andreux P, Tran N, Rinsch C, Blanco-Bose W. Safety assessment of Urolithin A, a metabolite produced by the human gut microbiota upon dietary intake of plant derived ellagitannins and ellagic acid. Food Chem Toxicol. 2017;108(Pt A):289–97. doi:10.1016/j.fct.2017.07.050 · PubMed
- Durchführungsverordnung (EU) 2017/2470 der Kommission vom 20. Dezember 2017 zur Erstellung der Unionsliste der neuartigen Lebensmittel gemäß der Verordnung (EU) 2015/2283. ABl. L 351 vom 30.12.2017, S. 72. Konsolidierte Fassung vom 10.08.2026 (CELEX 02017R2470-20260810).
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Geprüft
- DOIs über Crossref und PMIDs über PubMed (Prüfskript).
- Am Abstract: 100 Teilnehmende, 12 % mit messbarem Urolithin A, etwa 40 % Bildner, mehr als sechsfache Verfügbarkeit (p < 0,0001) [1]; Metabotypen A, B und 0 und Zusammenhänge mit Risikomarkern bei Übergewicht [2]; primärer Endpunkt Spitzenleistung verfehlt, Kraft etwa 12 %, Bezeichnung „postbiotic compound“ im Abstract [3]; Ausschluss aufgereinigter Metabolite aus der Postbiotika-Definition [4]; Mitophagie, Lebensverlängerung bei C. elegans, bessere Ausdauer bei Nagern [5]; erste Humanstudie, Sicherheit primär, Acylcarnitine und Muskelgene sekundär [6]; 66 Teilnehmende, primäre Endpunkte nicht signifikant, Muskelausdauer nach zwei Monaten besser, Acylcarnitine, Ceramide und CRP niedriger [7]; 42 Läufer, 3000 m unverändert, RPE p = 0,02, Kreatinkinase p < 0,0001 [8]; 5 RCTs, n = 236, +17,03 m (−5,33 bis 39,40), p = 0,135, GRADE niedrig [9]; 50 Teilnehmende, CD8 0,50 Prozentpunkte (p = 0,0437), Fettsäureoxidation 14,72 Prozentpunkte (p = 0,0061) [10]; 50 Teilnehmende, FMD ohne Unterschied, Hirndurchblutungsantworten stärker, 14 % Verlust [11]; 10 Erkrankte, Echo und pro-BNP unverändert, HDL-C höher (p = 0,026) [12]; keine Gentoxizität, Glucuronide und Sulfate als Hauptmetabolite, 90-Tage-Studie ohne erkennbaren Schaden [13].
- Interessenkonflikte: Angestellte, Vorstands- oder Beiratsmitglieder von Amazentis in [1][3][5][6][7][10] und Studienfinanzierung durch Amazentis in [8][10]; Patente auf die Anwendung in [7]. Die Studien [11] und [12] geben keine solchen Verbindungen an.
- Rechtsstatus (24.10.2026): konsolidierte Unionsliste 02017R2470-20260810 in DE und EN nach „Urolithin“ durchsucht, 0 Treffer [14]; Cellar-SPARQL über englische Rechtsakttitel: kein Treffer mit „urolithin“; PubMed (EFSA J): kein Novel-Food-Gutachten zu Urolithin.
- ClinicalTrials.gov: 66 Einträge zu „urolithin“ (24.10.2026). Registernummern laut Abstracts: NCT03283462 [7], NCT03464500 [3], NCT05735886 [10], NCT05921266 [11], NCT04783207 [8].
- Gegenprüfung 24.10.2026 am Abstract bzw. Volltext: [9] „Five randomized controlled trials (n = 236) … Quantitative synthesis was feasible only for the 6MWT (k = 2)“; [8] 3000-m-Zeitlauf nur in einer Teilgruppe („n = 11 PL, n = 11 UA“), Muskelbiopsien bei 20; [11] primärer Endpunkt FMD ohne Unterschied, „significantly greater task-evoked hemodynamic responses“ bei unveränderter Aufgabenleistung; Volltext [1] (PMC8821002) nennt Clostridium- und Gordonibacter-verwandte Arten bei der Umwandlung und „a glass of pomegranate juice“ als Testmahlzeit.
- 26.10.2026, Präzisions-Flags (m004; Regeln im Leitfaden unter „Zahlenregel und Präzisions-Flags“, Umsetzung Claude zur Bestätigung durch Tilman): „Bessere sportliche Leistung und Regeneration bei Trainierten“: kleine_studien, herstellerfinanziert – [8] 42 Läufer (Abstract); laut Erklärung „supported by research funding from Amazentis SA“. „Verjüngt das Immunsystem und senkt stille Entzündung“: kleine_studien, herstellerfinanziert – [10] 50 Personen, [7] 66 Personen (Abstracts); [10] laut Interessenerklärung von Amazentis finanziert, Amazentis-Angestellte als Autorinnen und Autoren; [7] Gründer, Vorstand und Angestellte von Amazentis als Autorinnen und Autoren. „Schützt die Gefäße“: kleine_studien – [11] 50 Personen, [12] 10 Personen (Abstracts). „Fördert die Hirndurchblutung und schützt das Gehirn“: kleine_studien – [11] 50 Personen (Abstract). Gegenprüfung 26.10.2026: Belege der Flags (Teilnehmendenzahlen, Richtung, Finanzierung) in die begruendung übernommen und an Abstracts bzw. Volltexten erneut geprüft.
Nicht verifiziert
- Novel-Food-Katalogstatus von Urolithin A (Katalog nicht erreichbar bzw. nicht geprüft); Status in Deutschland und den USA.
- Inhalt der Autorenkorrektur zur Immunstudie (Nat Aging 2026;6(2):463, PMID 41491872); nur als Korrektur erfasst, nicht gelesen.
- Teilnehmerzahlen von [3] und [6] (im Abstract nicht genannt).
- Ob die Metabotyp-Zuordnung mit dem Ansprechen auf die Einnahme zusammenhängt (in den Studien nicht geschichtet).
- Halbwertszeit von Urolithin A beim Menschen.
- Welche fünf Studien die Meta-Analyse [9] einschloss und wie sie mit den Herstellerverbindungen umgeht (nur Abstract geprüft).
Keine Dosierungen, keine Bezugsquellen. Diese Informationen ersetzen keine ärztliche Beratung.
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