Nachschlagewerk, keine Anwendungsempfehlung: Das Profil beschreibt Wirkmechanismus und Studienlage und ersetzt keine ärztliche Beratung. Die Versprechen stammen aus Werbung und Foren und werden hier geprüft, nicht vertreten.
Versprechen im Check
Natürliches Senolytikum gegen das Altern
nicht untersuchtAllein senkte Quercetin Seneszenzmarker in Zellkultur [2] und in Mausmodellen mit Organschäden (Niere bei Hochfettdiät, Lunge nach Bleomycin, Silikose) [3][4][5]; ein Abtöten seneszenter Zellen im Gewebe ist damit nicht direkt gezeigt, und seneszente Lungenfibroblasten trieb es in Zellkultur allein nicht in die Apoptose [4]. Zur Lebensdauer: In der einzigen gefundenen Mausstudie verkürzte Quercetin im Futter die Lebensdauer, vor allem bei Männchen [6]; beim Fadenwurm C. elegans verlängerte es sie [7] (Tierbefunde, Stufe 2). Die D+Q-Studien zählen nach der Kombinationsregel nicht [2][8][9][10][11][12]; selbst die einzige randomisierte D+Q-Studie verfehlte ihren primären Endpunkt [12]. Am Menschen ist Quercetin allein als Senolytikum nicht untersucht, die Lebensdauer beim Menschen ebenfalls nicht.[3][5][8][9][10][11]
Senkt den Blutdruck
kleiner NutzenMeta-Analyse von 7 RCTs (587 Teilnehmende): systolisch −3,04 mmHg (95-%-KI −5,75 bis −0,33), diastolisch −2,63 mmHg (−3,26 bis −2,01); signifikant nur in den Studien mit höheren Tagesmengen, der indirekte Vergleich der Mengengruppen war nicht signifikant. Die Studien waren klein und kurz; zur Behandlung eines Bluthochdrucks und zu klinischen Endpunkten gibt es keine Daten [15].
Stärkt die Abwehr gegen Atemwegsinfekte
Einzelbefund, unbestätigtMit Quercetin allein gibt es eine kleine RCT: Bei 40 trainierten Radsportlern erkrankten in den zwei Wochen nach drei Tagen intensiver Belastung 1 von 20 unter Quercetin und 9 von 20 unter Placebo (p = 0,004); Immunmarker unterschieden sich nicht [16]. Der Befund gilt nur nach starker Belastung und ist nicht bestätigt. Die Folgestudie an 63 Ultramarathonlaufenden fand keinen Unterschied, gab Quercetin aber laut einer Übersicht zusammen mit Vitamin C und Niacin [17][18]; ebenso die große Bevölkerungsstudie mit 1002 Erwachsenen, die insgesamt keinen Unterschied fand [20]. Beide zählen nach der Kombinationsregel nicht. Bei Mäusen milderte Quercetin allein nach Belastung den Verlauf einer Influenza-Infektion (Tierbefund) [19]. Die Impfantwort blieb unter einem Quercetin-Glykosid unverändert, ein Marker, kein Infektendpunkt [21]. Für Gesunde ohne außergewöhnliche Belastung gibt es keine Infektstudie mit Quercetin allein.[17][18]
kleine Studien: Jede Studie, auf der Stufe und Ergebnis beruhen, hatte weniger als 100 Teilnehmende. Kleine Studien zeigen im Mittel größere Effekte als große; das Ergebnis ist deshalb unsicherer.
Wirkweise
Evidenzkarte: Quercetin
Quercetin kommt in Lebensmitteln überwiegend als Glykosid vor, in Supplementen meist als freies Aglykon. Die Aufnahme hängt stark von der Form ab: Eine Meta-Analyse von 31 Humanstudien fand für Quercetin-3-O-Oligoglucoside eine etwa 20-fach höhere Bioverfügbarkeit als für das Aglykon; Phytosom- und Galactomannan-Formulierungen erhöhten sie um das 20- bzw. 62-Fache, Fett und Ballaststoffe in der Mahlzeit etwa um das Doppelte. Ein Autor gibt Beratung und Fördermittel von Supplementfirmen an [1].
Als Senolytikum wurde Quercetin zusammen mit Dasatinib bekannt. In Zellkultur wirkte Quercetin allein vor allem gegen seneszente menschliche Endothelzellen und Knochenmarks-Stammzellen der Maus, Dasatinib gegen seneszente Fettvorläuferzellen; die Kombination senkte bei alten, bestrahlten und progeroiden Mäusen die Zahl seneszenter Zellen und verlängerte bei progeroiden Mäusen die gesunde Lebensspanne [2]. Quercetin allein wurde danach in Mausmodellen mit Organschäden geprüft (Tierbefunde): Bei Mäusen mit Hochfettdiät sanken die Seneszenzmarker p16, p19 und p53 und Botenstoffe des Seneszenz-Sekretoms in der Niere, das Plasmakreatinin sank ebenfalls [3]; bei alten Mäusen mit Bleomycin-Lungenfibrose sanken p21, p19-ARF und das Sekretom in der Lunge, während Quercetin in Zellkultur seneszente Fibroblasten von Fibrose-Erkrankten allein nicht in die Apoptose trieb, sondern nur für Todesliganden empfindlich machte [4]; bei Mäusen mit Silikose nahm die Seneszenz von Makrophagen ab [5]. Diese Arbeiten maßen Seneszenzmarker; ein Abtöten seneszenter Zellen im Gewebe ist damit nicht direkt gezeigt. Zur Lebensdauer verkürzte Quercetin im Futter in der einzigen gefundenen Mausstudie (1982) die Lebensdauer, vor allem bei Männchen [6]; beim Fadenwurm C. elegans verlängerte es sie [7]. Die übrigen Tierbefunde und alle Humanbefunde zur Seneszenz unten stammen aus der Kombination mit Dasatinib und zählen nach der Kombinationsregel nicht für Quercetin allein.
Die D+Q-Studien am Menschen waren klein und, bis auf eine, unkontrolliert; die Kombination wurde in allen intermittierend gegeben. Bei 14 Menschen mit idiopathischer Lungenfibrose war die Durchführbarkeit der primäre Endpunkt; Gehstrecke und Gehgeschwindigkeit besserten sich, Lungenfunktion und Gebrechlichkeitsindex nicht [8]. Bei neun Menschen mit diabetischer Nierenerkrankung sanken seneszente Zellen in Fettgewebe und Haut sowie Botenstoffe des Seneszenz-Sekretoms im Blut [9]. Bei fünf Menschen mit früher Alzheimer-Krankheit war Dasatinib im Liquor messbar, Quercetin nicht [10]; eine einarmige Studie mit zwölf Älteren mit Alzheimer-Risiko hatte keine Kontrollgruppe [11]. Die einzige randomisierte Studie mit 60 Frauen nach der Menopause verfehlte den primären Endpunkt, den Knochenabbaumarker CTx nach 20 Wochen; ein Effekt zeigte sich nur in explorativen Analysen bei Frauen mit hoher Seneszenzlast [12]. Drei Autorinnen und Autoren dieser Studie sind über Patente der Mayo Clinic auf Senolytika finanziell beteiligt [12].
Weitere Angriffspunkte sind nur im Labor gezeigt. Quercetin hemmte in Zellkultur das NAD⁺-abbauende Enzym CD38; den Anstieg von NAD⁺ bei Mäusen zeigte dieselbe Arbeit nur mit dem verwandten Flavonoid Apigenin [13]. Die Aussage, Quercetin sei ein „Zink-Ionophor“, beruht auf Versuchen an Leberkrebszellen der Maus und an künstlichen Lipidvesikeln (Liposomen) [14].
Für Quercetin allein gibt es klinische Daten vor allem zum Blutdruck: Eine Meta-Analyse von 7 RCTs mit 587 Teilnehmenden fand eine Senkung um 3,04 mmHg systolisch und 2,63 mmHg diastolisch, signifikant nur in den Studien mit höheren Tagesmengen; die Studiengruppen waren gemischt (unter anderem Übergewicht mit hohem Risikoprofil, Diabetes, rheumatoide Arthritis, Rauchende) und überwiegend normo- bis prähyperton [15]. Zu Atemwegsinfekten gibt es eine kleine RCT mit Quercetin allein: Bei 40 trainierten Radsportlern erkrankten in den zwei Wochen nach drei Tagen intensiver Belastung 1 von 20 unter Quercetin und 9 von 20 unter Placebo, Immunmarker unterschieden sich nicht [16]; der Erstautor gehört dem wissenschaftlichen Beirat von Quercegen Pharma an [17]. Eine Folgestudie derselben Arbeitsgruppe an 63 Ultramarathonlaufenden fand keinen Unterschied bei der Erkrankungsrate; das Präparat enthielt laut einer Übersicht zusätzlich Vitamin C und Niacin [17][18]. Bei Mäusen senkte Quercetin allein nach erschöpfender Laufbelastung Erkrankung und Sterblichkeit nach einer Influenza-Infektion (Tierbefund) [19]. Die größte Studie zu Atemwegsinfekten (1002 Erwachsene) gab Quercetin zusammen mit Vitamin C und Niacin, wurde von Coca-Cola und Quercegen Pharma mitfinanziert und fand insgesamt keinen Unterschied, nur in einer nachträglich gebildeten Untergruppe [20]. Ein Quercetin-Glykosid veränderte die Antwort auf eine mRNA-Auffrischimpfung bei 50 Älteren bzw. stoffwechselbelasteten Menschen nicht [21]. Eine Übersicht des Bundesinstituts für Risikobewertung nennt unerwünschte Wirkungen in Humanstudien selten und mild, aber keine ausreichenden Daten zu langer Einnahme hoher Mengen [22].
Synaptik dient ausschließlich der biochemischen und pharmakologischen Aufklärung und ist keine medizinische Beratung oder Einnahmeempfehlung.
Nährstoffe da: mTORC1 an · AMPK niedrig · Autophagie auf Grundniveau · seneszente Zellen leben
- AMPK
- niedrigviel ATP
- mTORC1
- anAminosäuren da
- Autophagie
- GrundniveaumTORC1 bremst
- Seneszente Zellen
- leben, SASPÜberlebensnetz aktiv
FKBP12–Sirolimus an der FRB-Domäne · mTORC1 gehemmt · AMPK und Autophagie: nicht gemessen
- AMPK
- nicht gemessen
- mTORC1
- gehemmtZellkultur · Maus
- Autophagie
- nicht gemessen
- Seneszente Zellen
- nicht gemessen
FKBP12–Everolimus an der FRB-Domäne · mTORC1 gehemmt · in vitro schwächer als Sirolimus
- AMPK
- nicht gemessen
- mTORC1
- gehemmtFachinfo · in vitro
- Autophagie
- nicht gemessen
- Seneszente Zellen
- nicht gemessen
Komplex I gedämpft · AMPK an · über AMP? umstritten · Glukoseabgabe der Leber sinkt
- AMPK
- anRattenleberzellen · RCT
- mTORC1
- Anstieg tendenziell ↓RCT, Muskel nach Training
- Autophagie
- nicht gemessen
- Seneszente Zellen
- nicht gemessen
Komplex I gedämpft · AMPK an (Zellkultur) · AMP-Anstieg nicht gezeigt
- AMPK
- anZellkultur
- mTORC1
- nicht gemessen
- Autophagie
- nicht gemessen
- Seneszente Zellen
- nicht gemessen
Komplex I gedämpft · AMP steigt · AMPK an (Zellkultur, Mausleber)
- AMPK
- anZellkultur · Mausleber
- mTORC1
- nicht gemessen
- Autophagie
- nicht gemessen
- Seneszente Zellen
- nicht gemessen
AMPK im Muskel: in einer RCT an, in einer anderen unverändert · Ergebnis uneinheitlich
- AMPK
- uneinheitlich2 RCTs, gegensätzlich
- mTORC1
- nicht gemessen
- Autophagie
- nicht gemessen
- Seneszente Zellen
- nicht gemessen
Folatzyklus und Purin-Neusynthese gehemmt · AMPK an (Maus, Zellen) · Komplex I: nicht gemessen
- AMPK
- anMaus · Zellkultur
- mTORC1
- nicht gemessen
- Autophagie
- nicht gemessen
- Seneszente Zellen
- nicht gemessen
Autophagie und Mitophagie häufiger (Mäuseherz) · AMPK und mTORC1: nicht gemessen
- AMPK
- nicht gemessen
- mTORC1
- nicht gemessen
- Autophagie
- häufigerMäuseherz
- Seneszente Zellen
- nicht gemessen
Mitophagie häufiger (Wurm, Nager) · AMPK und mTORC1: nicht gemessen
- AMPK
- nicht gemessen
- mTORC1
- nicht gemessen
- Autophagie
- Mitophagie ↑Wurm · Nager
- Seneszente Zellen
- nicht gemessen
Präadipozyte stirbt (Zellkultur) · Endothelzelle bleibt · p16 im Herz ↓ (Maus)
- AMPK
- nicht gemessen
- mTORC1
- nicht gemessen
- Autophagie
- nicht gemessen
- Seneszente Zellen
- Präadipozyten sterbenZellkultur; Maus: p16 ↓
Endothelzelle stirbt (Zellkultur) · Präadipozyte bleibt · Seneszenzmarker ↓ (Maus)
- AMPK
- nicht gemessen
- mTORC1
- nicht gemessen
- Autophagie
- nicht gemessen
- Seneszente Zellen
- Endothelzellen sterbenZellkultur; Maus: Marker ↓
Endothelzelle stirbt (v. a., Zellkultur) · Präadipozyte bleibt weitgehend
- AMPK
- nicht gemessen
- mTORC1
- nicht gemessen
- Autophagie
- nicht gemessen
- Seneszente Zellen
- v. a. EndothelZellkultur
ATP AMP Aminosäuren SASP mTORC1-Hemmer AMPK-Aktivatoren Autophagie Senolytika Teilchen illustrativ
Normalzustand
Quercetin
Links der Normalzustand, rechts derselbe Schnitt mit dem gewählten Wirkstoff. Teilchenflüsse und Schalterstellungen sind Ausgaben dieser Abbildung, keine Messungen: Sie zeigen nur die Richtung eines Befunds, nicht sein Ausmaß, und Befunde aus Zellkultur, Tier und Mensch stehen nebeneinander.
Quercetin wirkte in Zellkultur vor allem gegen seneszente menschliche Endothelzellen, Dasatinib dagegen gegen seneszente Fettvorläuferzellen; erst die Kombination senkte bei alten Mäusen die Zahl seneszenter Zellen [5]. Für Quercetin allein verkürzte sich in der einzigen gefundenen Mausstudie zur Lebensdauer (1982) die Lebensdauer, vor allem bei Männchen [35]. Alle Humanbefunde zur Seneszenz stammen aus der Kombination mit Dasatinib [33].
Einen beschrifteten Teil antippen oder fokussieren, um eine kurze Erklärung zu sehen.
Ebenfalls an diesem Wirkort, nicht gezeichnet
- AICAR: nicht gezeichnet
- Calcium-Alpha-Ketoglutarat: Daten widersprüchlich: TOR-abhängige Lebensverlängerung nur beim Wurm, bei Mäusen keine mTORC1-Hemmung
- Epitalon: Angriffspunkt Telomerase (hTERT), in dieser Abbildung nicht gezeichnet
- Noopept: Angriffspunkt HIF/PHD2, ein anderer Wirkort
- Pentadecansäure (C15:0): nur Herstellerangaben
- Pinealon: Befund an Caspase-3 und p53, in dieser Abbildung nicht gezeichnet
- Sulforaphan: Befund an der Glukoneogenese (Zellen, Tiere; beim Menschen nur Blutzucker in einer Untergruppe), im Profil kein Angriffspunkt an AMPK oder mTOR
- Tauroursodesoxycholsäure (TUDCA): wirkt als Chaperon am endoplasmatischen Retikulum, ein anderer Wirkort
Angriffspunkte
| Ziel | Typ | Wirkung | Kennwert | Evidenz |
|---|---|---|---|---|
| Überlebensnetzwerke seneszenter Zellen | Signalweg | Hemmer | senolytisch vor allem in seneszenten Endothelzellen und Knochenmarks-Stammzellen der Maus (Zellkultur) | Labor[2] |
| CD38 (NAD⁺-Glykohydrolase) | Enzym | Hemmer | Hemmung in Zellkultur; NAD⁺-Anstieg in der Maus nur mit Apigenin gezeigt | Labor[13] |
| Zinktransport über Lipidmembranen | Sonstiges | Ionophor (Zinkeinstrom) | mehr labiles Zink in Hepa-1-6-Zellen und in Liposomen | Labor[14] |
Wirkprofil
- Dopamin
- Noradrenalin
- Serotonin
- Acetylcholin
- Glutamat · AMPA
- Glutamat · NMDA
- GABA
- Histamin
- Orexin
- Adenosin
- Opioide
- Melatonin
- Neurotrophine
- DurchblutungBlutdruck in einer Meta-Analyse leicht gesenkt, nur in Studien mit höheren Tagesmengen[15]
- Stickstoffmonoxid
- EnergiestoffwechselHemmt CD38 in Zellkultur; Folgen für NAD⁺ beim Menschen nicht untersucht[13]
- Insulin · Glukose
- Entzündung · oxidativ
- Stressachse
- Testosteron-Achse
- Endocannabinoide
- Autophagie · SeneszenzAllein Seneszenzmarker in Zellkultur und in Mausmodellen (Niere, Lunge) gesenkt; Humanbefunde nur mit Dasatinib, zählen nicht[2][3][4][5]
- ImmunsystemImpfantwort unter einem Quercetin-Glykosid und Immunmarker nach Belastung unverändert; weniger Infekte nur in einer kleinen Studie an Radsportlern[16][21]
- Lipidstoffwechsel
- Gerinnung · Fibrinolyse
- Methylierung
Aufnahmewege und Bioverfügbarkeit
Oral (geschluckt) · Aglykon
niedrigste unter den untersuchten Formen (Mensch)Quercetin-3-O-Oligoglucoside erreichten in der Meta-Analyse etwa die 20-fache Bioverfügbarkeit des Aglykons; Fett und Ballaststoffe in der Mahlzeit verdoppelten sie etwa [1].
Mensch, nicht randomisiert
Oral (geschluckt) · Phytosom bzw. Galactomannan-Lecithin-Formulierung
20,1- bzw. 62-fach gegenüber dem Aglykon (Mensch)Formulierungsvergleiche aus der Meta-Analyse; Bioverfügbarkeit ist ein Marker, kein Nutzen [1].
Mensch, nicht randomisiert
Studien am Menschen
D+Q bei idiopathischer Lungenfibrose (Kombination, zählt nicht für Quercetin)
Gemessen: Durchführbarkeit (primär); Sicherheit, körperliche Funktion
Ergebnis: Durchführbar; Gehstrecke und Gehgeschwindigkeit besser, Lungenfunktion und Gebrechlichkeitsindex unverändert; ein schwerwiegendes unerwünschtes Ereignis.[8]
Mensch, nicht randomisiert
D+Q bei diabetischer Nierenerkrankung (Kombination)
Gemessen: seneszente Zellen in Fettgewebe und Haut, Sekretom-Botenstoffe im Blut
Ergebnis: Weniger p16- und p21-positive Zellen und weniger Seneszenz-Botenstoffe. Patente der Mayo Clinic, mehrere Autorinnen und Autoren finanziell beteiligt.[9]
Mensch, nicht randomisiert
D+Q bei früher Alzheimer-Krankheit (Kombination)
Gemessen: ZNS-Gängigkeit, Sicherheit, Durchführbarkeit
Ergebnis: Dasatinib im Liquor nachweisbar, Quercetin nicht; Kognition unverändert; IL-6 und GFAP im Liquor gestiegen.[10]
Mensch, nicht randomisiert
D+Q bei Älteren mit Alzheimer-Risiko (Kombination)
Gemessen: Durchführbarkeit, Sicherheit, Kognition (MoCA), TNF-α
Ergebnis: MoCA im Mittel nicht signifikant +1,0 Punkt; TNF-α nicht signifikant −3,0 %; keine Kontrollgruppe.[11]
Mensch, nicht randomisiert
D+Q und Knochenstoffwechsel nach der Menopause (Kombination)
Gemessen: Änderung des Knochenabbaumarkers CTx (primär); P1NP (sekundär)
Ergebnis: Primärer Endpunkt verfehlt (p = 0,611); P1NP nach 2 und 4 Wochen höher, nach 20 Wochen nicht; Effekte nur explorativ bei hoher Seneszenzlast; keine schwerwiegenden unerwünschten Ereignisse.[12]
Mensch, randomisiert
Blutdruck-Meta-Analyse
Gemessen: systolischer und diastolischer Blutdruck
Ergebnis: −3,04 mmHg systolisch, −2,63 mmHg diastolisch; signifikant nur in Studien mit höheren Tagesmengen.[15]
Mensch, randomisiert
Atemwegsinfekte nach intensiver Belastung (Quercetin allein)
Gemessen: Atemwegsinfekte in den 2 Wochen nach der Belastung; Immunfunktion (NK-Zell-Aktivität, Lymphozytenproliferation, Granulozyten-Burst, Speichel-IgA)
Ergebnis: Atemwegsinfekte 1/20 gegenüber 9/20 (p = 0,004); Immunmarker ohne Gruppenunterschied. Laut Übersicht [17] reines Quercetinpulver in Getränkepulver; Erstautor im wissenschaftlichen Beirat von Quercegen Pharma.[16]
Mensch, randomisiert
Atemwegsinfekte nach einem Ultramarathon (laut Übersicht mit Vitamin C und Niacin, zählt nicht)
Gemessen: Atemwegsinfekte nach dem Rennen; Immunmarker
Ergebnis: Keine Unterschiede bei Erkrankungsrate und Immunmarkern; 39 der 63 beendeten das Rennen und gingen in die Blutanalysen ein. Zusammensetzung des Präparats nur aus der Übersicht [17].[18]
Mensch, randomisiert
Atemwegsinfekte in der Bevölkerung (Kombination mit Vitamin C und Niacin)
Gemessen: Häufigkeit und Schwere von Atemwegsinfekten
Ergebnis: Kein Unterschied für die Gesamtgruppe; in einer Untergruppe fitter Teilnehmender ab 40 Jahren in der höheren Mengenstufe weniger Krankheitstage (−31 %). Mitfinanziert von Coca-Cola und Quercegen Pharma.[20]
Mensch, randomisiert
Quercetin-Glykosid und mRNA-Impfantwort
Gemessen: Antikörper- und T-Zell-Antwort, Impfreaktionen
Ergebnis: Keine Unterschiede bei neutralisierenden Antikörpern, Spike-IgG und T-Zell-Antworten; Impfreaktionen ähnlich.[21]
Mensch, randomisiert
Risiken und Warnhinweise
Langzeitsicherheit hoher Mengen ungeklärt
Laut Übersicht des Bundesinstituts für Risikobewertung sind unerwünschte Wirkungen in Humanstudien selten und mild; für lange Einnahme hoher Mengen fehlen ausreichende Daten. Tierversuche deuten auf eine Verstärkung nierenschädigender Effekte bei vorgeschädigter Niere und auf eine Förderung östrogenabhängiger Tumoren hin (Tierbefunde, Stufe 2) [22].
Tierversuch
D+Q: Risiken eines Krebsmedikaments
In den Senolytika-Studien wurde Quercetin mit Dasatinib kombiniert, einem verschreibungspflichtigen Tyrosinkinasehemmer mit onkologischer Zulassung [24][25]. In der Lungenfibrose-Studie traten unter D+Q unter anderem Atemwegsbeschwerden, Hautreizungen bzw. Blutergüsse und Magen-Darm-Beschwerden auf, dazu ein schwerwiegendes Ereignis [8]. Die Fachinformation von Dasatinib wurde hier nicht ausgewertet.
Mensch, nicht randomisiert
Interessenkonflikte in der Senolytika-Forschung
Mehrere Autorinnen und Autoren der D+Q-Studien sind über Patente der Mayo Clinic auf Senolytika finanziell beteiligt [9][12]; in der Alzheimer-Studie fließen Lizenzgebühren an die Mayo Clinic [10].
Mensch, randomisiert
Wechselwirkungen
- Arzneimittel (veränderte Bioverfügbarkeit): In Tier- und kurzen Humanstudien veränderte Quercetin die Bioverfügbarkeit bestimmter Arzneistoffe; die Übersicht nennt daraus Risikogruppen [22]. Welche Arzneistoffe betroffen sind, wurde hier nicht im Einzelnen geprüft.
Faktencheck: verbreitete Behauptungen
- nicht belegt
„Quercetin ist ein Zink-Ionophor und wirkt so gegen Viren“
Der Zinktransport über Membranen ist nur an Leberkrebszellen der Maus und an Liposomen gezeigt (Stufe 1) [14]. Eine antivirale Wirkung beim Menschen ist damit nicht belegt; die große Infektstudie verwendete ein Kombinationspräparat und fand insgesamt keinen Unterschied [20].
- teilweise belegt
„Dasatinib plus Quercetin baut beim Menschen gealterte Zellen ab“
In einer offenen Studie mit neun Erkrankten sanken seneszente Zellen in Fettgewebe und Haut [9]. Die einzige randomisierte Studie verfehlte jedoch ihren primären Endpunkt [12], und welcher Anteil auf Quercetin entfällt, ist ungeklärt; eine Wirkung im Gehirn ist für Quercetin nicht belegt, denn in einer kleinen offenen Studie war es im Liquor nicht nachweisbar [10].
- nicht belegt
„Quercetin verlängert das Leben“
Beim Menschen nicht untersucht. In der einzigen gefundenen Mausstudie mit Quercetin allein verkürzte es im Futter die Lebensdauer, vor allem bei Männchen [6]; eine Verlängerung ist nur beim Fadenwurm C. elegans [7] und für die Kombination D+Q bei progeroiden Mäusen [2] beschrieben.
- nicht belegt
„Quercetin hemmt CD38 und hebt so den NAD⁺-Spiegel“
Die CD38-Hemmung ist in Zellkultur gezeigt; den NAD⁺-Anstieg im Tier zeigte die Studie nur mit Apigenin [13]. Beim Menschen nicht untersucht.
- nicht belegt
„Quercetin gelangt ins Gehirn“
Bei fünf Menschen mit Alzheimer-Krankheit war Quercetin im Blut, aber nicht im Liquor nachweisbar [10].
Pharmakokinetik
- Aufnahme
- Als Aglykon gering; Glykoside und Formulierungen erhöhen die Bioverfügbarkeit deutlich [1].
- Halbwertszeit
- Für Dasatinib und Quercetin zusammen mit unter 11 Stunden angegeben [9]; für Quercetin allein nicht verifiziert.
- Abbau
- Nicht verifiziert.
- Weg ins Gehirn
- In einer kleinen Studie bei Alzheimer-Krankheit im Liquor nicht nachweisbar, im Blut schon [10].
Rechtlicher Status
- Deutschland
- Nicht verifiziert. Der Kombinationspartner Dasatinib ist als Arzneimittel verschreibungspflichtig (AMVV Anlage 1) [24].
- EU
- Kein eigener Eintrag zu Quercetin in der konsolidierten Unionsliste der neuartigen Lebensmittel, Stand 10.08.2026; Quercetin erscheint dort nur als Begleitstoff in der Spezifikation des taxifolinhaltigen Extrakts (DE und EN durchsucht) [23]. Über Cellar kein EU-Rechtsakt mit „quercetin“ im englischen Titel (24.10.2026). Der Novel-Food-Katalog der Kommission wurde nicht geprüft; ob isoliertes Quercetin-Aglykon als neuartiges Lebensmittel gilt, ist nicht verifiziert. Dasatinib ist in der EU als Sprycel zentral zugelassen (onkologische Indikationen, EMEA/H/C/000709, 20.11.2006) [25]; die Kombination mit Quercetin ist keine zugelassene Therapie.
- USA
- Nicht verifiziert.
Verwandte Substanzen
Offene Fragen
- Wirkt Quercetin allein beim Menschen senolytisch, oder trägt in D+Q vor allem Dasatinib die Wirkung?
- Erreichen die beim Menschen messbaren Spiegel die in Zellkultur senolytischen Konzentrationen?
- Hält die kleine Blutdrucksenkung in längeren Studien und bei Menschen mit Bluthochdruck?
- Welche Arzneimittel sind von den in der Übersicht beschriebenen Wechselwirkungen betroffen?
Referenzen
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- Davis JM, Murphy EA, McClellan JL, Carmichael MD, Gangemi JD. Quercetin reduces susceptibility to influenza infection following stressful exercise. Am J Physiol Regul Integr Comp Physiol. 2008;295(2):R505–9. doi:10.1152/ajpregu.90319.2008 · PubMed
- Heinz SA, Henson DA, Austin MD, Jin F, Nieman DC. Quercetin supplementation and upper respiratory tract infection: A randomized community clinical trial. Pharmacol Res. 2010;62(3):237–42. doi:10.1016/j.phrs.2010.05.001 · PubMed
- Takahama S, Nogimori T, Tanaka A, Nishiyama A, Iwami S, Abe K, et al. Immune Preconditioning with Oral Quercetin Supplement and COVID-19 mRNA Vaccine Responses: A Randomized, Double-Blind, Placebo-Controlled Trial. J Nutr. 2026;156(4):101431. doi:10.1016/j.tjnut.2026.101431 · PubMed
- Andres S, Pevny S, Ziegenhagen R, Bakhiya N, Schäfer B, Hirsch-Ernst KI, et al. Safety Aspects of the Use of Quercetin as a Dietary Supplement. Mol Nutr Food Res. 2018;62(1). doi:10.1002/mnfr.201700447 · PubMed
- Durchführungsverordnung (EU) 2017/2470 der Kommission vom 20. Dezember 2017 zur Erstellung der Unionsliste der neuartigen Lebensmittel gemäß der Verordnung (EU) 2015/2283. ABl. L 351 vom 30.12.2017, S. 72. Konsolidierte Fassung vom 10.08.2026 (CELEX 02017R2470-20260810).
- Arzneimittelverschreibungsverordnung (AMVV), Anlage 1 (zu § 1 Nr. 1 und § 5), Eintrag „Dasatinib“. https://www.gesetze-im-internet.de/amvv/anlage_1.html. Abgerufen am 24.10.2026.
- European Medicines Agency. Sprycel (dasatinib): EPAR. EMEA/H/C/000709. Zugelassen am 20.11.2006, Status „Authorised“. Medicines-Datenexport der EMA, abgerufen am 24.10.2026.
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Stand: 2026-10-25. Alle Quellen mit DOI oder PMID wurden automatisch über Crossref bzw. doi.org und PubMed aufgelöst.
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- DOIs über Crossref und PMIDs über PubMed (Prüfskript); Vancouver-Angaben aus den PubMed-Datensätzen erzeugt.
- Am Abstract: 31 Studien, Oligoglucoside etwa 20-fach, Cyclodextrin 10,8-fach, Galactomannan-Lecithin 62-fach, Phytosom 20,1-fach, Fett/Ballaststoffe etwa 2-fach, COI Williamson [1]; Quercetin allein gegen seneszente Endothelzellen und BM-MSC der Maus, D+Q in Mäusen [2]; n = 14, Durchführbarkeit primär, Gehstrecke besser, Lungenfunktion unverändert, ein SAE [8]; n = 9, Seneszenzmarker gesunken, Halbwertszeiten < 11 h, Patente [9]; n = 5, Dasatinib im Liquor, Quercetin nicht, Lizenzgebühren an Mayo [10]; einarmig n = 12, MoCA +1,0 (KI −0,7 bis 2,7), TNF-α −3,0 % [11]; n = 60, CTx p = 0,611, P1NP +16 % nach 2 und 4 Wochen, Patente von drei Autorinnen und Autoren (N.K.L., T.T., J.L.K.) [12]; CD38-Hemmung durch Quercetin und Apigenin, NAD⁺-Anstieg in der Maus nur mit Apigenin [13]; Hepa-1-6-Zellen und Liposomen [14]; 7 RCTs, 587 Teilnehmende, −3,04/−2,63 mmHg, nur höhere Tagesmengen signifikant [15]; n = 1002, kein Unterschied, Untergruppe n = 325 −36 %/−31 % [20]; n = 50, keine Unterschiede [21]; seltene, milde Nebenwirkungen, Tierbefunde Niere und östrogenabhängige Tumoren, Arzneimittelwechselwirkungen [22].
- Im Volltext: [20] (PMC7128946) Prüfpräparat enthielt zusätzlich Vitamin C und Niacin (Nicotinamid); Finanzierung durch Coca-Cola und Quercegen Pharma, die am Studiendesign beteiligt waren. [15] (PMC5015358) heterogene Studiengruppen (rheumatoide Arthritis, Diabetes, Gesunde, Übergewicht mit hohem Risiko, Rauchende), überwiegend normo- oder prähyperton; Meta-Analyse ohne Firmenfinanzierung.
- Rechtsstatus (24.10.2026): konsolidierte Unionsliste 02017R2470-20260810 in DE und EN nach „Quercetin“ durchsucht: nur 2 Treffer in der Taxifolin-Spezifikation [23]; Cellar-SPARQL über englische Rechtsakttitel: kein Treffer mit „quercetin“. AMVV Anlage 1 (gesetze-im-internet.de, abgerufen 24.10.2026): Eintrag „Dasatinib“ [24]. EMA-Datenexport (abgerufen 24.10.2026): Sprycel, EMEA/H/C/000709, Authorised, Zulassung 20.11.2006 [25].
- PubChem: Quercetin CID 5280343.
- Fix-Runde 24.10.2026, am Abstract (efetch): Quercetin allein bei Mäusen mit Hochfettdiät, p16/p19/p53 und SASP in der Niere gesenkt, Kreatinin niedriger, Mayo-Gruppe [3]; alte Mäuse nach Bleomycin, p21, p19-ARF und SASP gesenkt, in vitro allein nicht proapoptotisch [4]; Silikose-Mäuse, Makrophagen-Seneszenz gesenkt [5]; Lebensdauer von Mäusen durch Quercetin im Futter verkürzt, vor allem Männchen [6]; Lebensverlängerung bei C. elegans [7]; RCT 40 Radsportler, Atemwegsinfekte 1/20 gegenüber 9/20, p = 0,004, Immunmarker unverändert [16]; RCT 63 Ultramarathonlaufende, keine Unterschiede [18]; Mäuse, Influenza nach Belastung, Morbidität und Mortalität gesenkt [19]. Übersicht [17] (Volltext PMC7392107, Tabelle): Präparat in [18] Kau-Dragees mit Quercetin, Vitamin C und Niacin; in [16] reines Quercetinpulver mit Getränkepulver; Nieman im wissenschaftlichen Beirat von Quercegen Pharma. PubMed-Suche nach Lebensdauerstudien mit Quercetin an Nagern (24.10.2026): nur [6] mit Quercetin allein. Farr 2024 [12], COI im PubMed-Datensatz: N.K.L., T.T. und J.L.K. (darunter Tamara Tchkonia) mit Patentinteressen.
- 25.10.2026: Entscheidungen q061 (Hauptversprechen Stufe 2 bestätigt; D+Q zählt nach E-18 nicht) und q062 (Infektversprechen 4 · „Einzelbefund, unbestätigt“) geprüft; der Stand entspricht den Entscheidungen, keine Änderung; population des Blutdruck-Versprechens wird mit der globalen Umstellung auf „gemischt: …“ (q008) angepasst. q012: Volltexte gelesen [15], [17], [20]; alle übrigen Studienbefunde nur Abstract geprüft.
- 26.10.2026, Präzisions-Flags (m004; Regeln im Leitfaden unter „Zahlenregel und Präzisions-Flags“, Umsetzung Claude zur Bestätigung durch Tilman): „Stärkt die Abwehr gegen Atemwegsinfekte“: kleine_studien – [16] RCT mit 40 trainierten Radsportlern, 20 je Gruppe (Abstract); [18] und [20] zählen nach der Kombinationsregel nicht, [19] ist ein Tierversuch.
Nicht verifiziert
- Novel-Food-Katalogstatus von Quercetin-Aglykon und Status in Deutschland und den USA.
- Halbwertszeit und Metabolismus von Quercetin allein beim Menschen.
- Welche Einzelstudien die Blutdruck-Meta-Analyse [15] einschloss und welche Quercetinform sie jeweils verwendeten (nur Populationen im Volltext gelesen).
- Welche Arzneistoffe von den Wechselwirkungen in [22] betroffen sind (nur Abstract).
- Fachinformation von Dasatinib (Nebenwirkungen) nicht ausgewertet.
- Volltexte von [16] und [18] nicht frei verfügbar: Zusammensetzung von Verum und Placebo nur aus der Übersicht [17]; ob das Getränkepulver in [16] selbst Vitamin C enthielt und ob das Placebo dasselbe Pulver enthielt, nicht geprüft.
- Volltexte der Mausstudien [3], [5], [6] nicht gelesen (nur Abstracts); die Lebensdauersuche war nicht systematisch.
Keine Dosierungen, keine Bezugsquellen. Diese Informationen ersetzen keine ärztliche Beratung.
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