Nachschlagewerk, keine Anwendungsempfehlung: Das Profil beschreibt Wirkmechanismus und Studienlage und ersetzt keine ärztliche Beratung. Die Versprechen stammen aus Werbung und Foren und werden hier geprüft, nicht vertreten.
Versprechen im Check
Lutschtabletten verkürzen Erkältungen
uneinheitlichKlinischer Endpunkt Erkältungsdauer: kürzer in zwei RCTs an Erwachsenen [9][10] und bei experimenteller, nicht aber natürlicher Erkältung [12]; kein Effekt bei 249 Schulkindern [11]. Metaanalyse hochdosierter Lutschtabletten: Gluconat −28 % [13]; Cochrane-Review über alle Formen (zählt nicht für die Stufe): niedrige Vertrauenswürdigkeit, mehr nicht schwerwiegende Nebenwirkungen [14].[9][10]
Besser aufnehmbar als andere Zinkformen
uneinheitlichNur Marker (Blutmarker), keine klinischen Endpunkte. Nüchtern so gut wie Citrat und besser als Oxid [3][4], in kleinen Studien besser als Sulfat [5][6], in zwei kleinen Studien schlechter als Bisglycinat [7] bzw. als ein nicht näher bezeichnetes „Glycinat“ [8]. Bereich gewählt, weil Zink allgemein für Stoffwechsel und Abwehr beworben wird und das Versprechen nur die Aufnahme betrifft. Alle Studien waren klein: 15 [3], 12 [4], 10 [5], 8 [6], 12 [7] und 30 Personen [8].
kleine Studien: Jede Studie, auf der Stufe und Ergebnis beruhen, hatte weniger als 100 Teilnehmende. Kleine Studien zeigen im Mittel größere Effekte als große; das Ergebnis ist deshalb unsicherer.
Wirkweise
Evidenzkarte: Zinkgluconat
Zink wird im Dünndarm als Ion vor allem über den Transporter ZIP4 in die Darmzellen aufgenommen und über ZnT-1 ins Pfortaderblut abgegeben; Metallothionein puffert Zink in der Zelle, und Phytat aus Getreide und Hülsenfrüchten ist der wichtigste Hemmstoff der Aufnahme [1]. Zinkgluconat steht als „Zinkgluconat“ in Anhang II Teil B der Richtlinie 2002/46/EG und ist damit als Zinkquelle in Nahrungsergänzungsmitteln zugelassen [2]. Es gehört mit Sulfat und Acetat zu den wasserlöslichen Zinksalzen [3]; rechnerisch enthält es etwa 14 % Zink (aus der Summenformel in PubChem).
Im direkten Vergleich der Formen liegt Gluconat im Mittelfeld. In einer randomisierten, doppelt verblindeten Überkreuzstudie mit Isotopenmarkierung an 15 Erwachsenen wurden nüchtern im Median 60,9 % des Zinks aus Gluconat aufgenommen, ebenso viel wie aus Citrat (61,3 %) und mehr als aus Oxid (49,9 %) [3]. Bei zwölf Männern lagen nach zwei Wochen täglicher Gabe Spitzenkonzentration und Fläche unter der Plasmakurve um 18,3 % bzw. 8,1 % über den Werten unter Oxid [4]. In einer kleinen, nicht randomisierten Kinetikstudie mit zehn Personen erreichte Gluconat nüchtern höhere Spitzenwerte als zuvor Sulfat bei denselben Personen; zu einem Frühstück verzögerte sich die Aufnahme, und die Fläche unter der Kurve sank um 28 % [5]. Mit Milch wurde in einer Pilotstudie an acht Personen aus Gluconat mehr Zink aufgenommen als aus Sulfat, aus Aspartat aber am meisten [6]. Gegenüber Glycin-Chelaten schnitt Gluconat zweimal schlechter ab: Nach einer Einzelgabe an zwölf Frauen war die Bioverfügbarkeit von Bisglycinat um 43,4 % höher [7], und über sechs Wochen stieg das Plasmazink nur unter „Glycinat“ (Form im Abstract nicht näher angegeben), nicht unter Gluconat (je zehn junge Frauen) [8]. Alle diese Studien messen Blutmarker, keine klinischen Endpunkte.
Das Hauptversprechen betrifft Lutschtabletten bei Erkältung. In einer frühen doppelblinden Studie von 1984 waren nach sieben Tagen 86 % der Zinkgruppe beschwerdefrei, aber nur 46 % der Placebogruppe [9]. Bei 100 Beschäftigten einer Klinik klangen die Beschwerden unter Gluconat-Lutschtabletten im Median nach 4,4 statt 7,6 Tagen ab; 90 % hatten Nebenwirkungen (Placebo 62 %), vor allem schlechten Geschmack und Übelkeit [10]. Bei 249 Schulkindern verkürzten Lutschtabletten aus Zinkgluconat und Glycin die Erkältung dagegen nicht (Median jeweils 9 Tage), und Übelkeit, schlechter Geschmack und Beschwerden in Mund und Rachen waren häufiger [11]. In zwei weiteren RCTs verkürzte Gluconat nur die experimentell ausgelöste Rhinovirus-Erkältung (2,5 vs. 3,5 Tage), nicht die natürlich erworbene [12]. Eine Metaanalyse von sieben RCTs mit hochdosierten Lutschtabletten fand eine um 33 % kürzere Dauer, für Gluconat 28 % und für Acetat 40 %, ohne signifikanten Unterschied zwischen den Salzen [13]. Der Cochrane-Review von 2024 über alle Zinkformen bewertet die mögliche Verkürzung (im Mittel 2,37 Tage) wegen sehr heterogener Studien mit niedriger Vertrauenswürdigkeit; Gluconat war die häufigste Form in den Lutschtablettenstudien, vorbeugend zeigte Zink kaum Wirkung [14]. Als Erklärung der widersprüchlichen Ergebnisse wurde vorgeschlagen, dass es auf die Menge freier Zinkionen ankommt, die eine Rezeptur im Mund freisetzt; das beruht auf einer Nachauswertung mit Lösungschemie-Berechnungen und wurde nicht prospektiv geprüft [15].
Außerhalb der Erkältung wird Zink therapeutisch genutzt, um bei Morbus Wilson die Kupferaufnahme im Darm zu bremsen. In einer randomisierten Studie an 40 Gesunden senkte Gluconat die Aufnahme von radioaktivem Kupfer in die Leber; in einem der beiden geprüften Gabeschemata war es der Standardtherapie mit Zinkacetat nicht unterlegen, im anderen weniger wirksam. Die Wirkung schwankte stark, und 14 % sprachen auf keine der Zinkgaben an [16]. Dieselbe Hemmung erklärt das wichtigste Risiko: Anhaltend hohe Zinkzufuhr kann einen Kupfermangel mit Anämie und Neutropenie auslösen; die EFSA hat deshalb eine tolerierbare Obergrenze für die Zinkzufuhr festgelegt [17].
Formulierungen und Herkunft: Neben Tabletten und Kapseln gibt es Zinkgluconat als Lutschtablette, teils mit Glycin kombiniert [11], sowie als Nasengel und Nasenspray. Nach Zinkgluconat-Gel in der Nase beschrieb eine Fallserie 17 Menschen mit Riechverlust, typischerweise nach tiefem Einziehen mit sofortigem Brennen [18]. Vergleichende Humandaten zur Aufnahme aus Brause-, Retard- oder Kautabletten wurden nicht gefunden.
Angriffspunkte
| Ziel | Typ | Wirkung | Kennwert | Evidenz |
|---|---|---|---|---|
| ZIP4 (SLC39A4), Zinkimporter der Darmzelle | Transporter | Bindung | Hauptweg der Zinkaufnahme | Labor[1] |
| ZnT-1 (SLC30A1), basolateraler Zinkexporter | Transporter | Bindung | Abgabe ins Pfortaderblut | Labor[1] |
| Kupferaufnahme (Leberaufnahme von oral gegebenem 64Cu) | Sonstiges | Hemmer | Leber-64Cu ↓ (PET/CT, 40 Gesunde); Weg über Metallothionein nicht gemessen | Mensch, randomisiert[16] |
| Metallothionein der Darmzelle | Sonstiges | Expression ↑ | bindet Kupfer und hält es zurück (Mechanismus laut Übersichtsarbeit) | Labor[17] |
| Mund- und Rachenschleimhaut (freie Zinkionen aus Lutschtabletten) | Sonstiges | Bindung | Mechanismus ungeklärt; Hypothese aus Lösungschemie | Labor[10][15] |
Wirkprofil
- Dopamin
- Noradrenalin
- Serotonin
- Acetylcholin
- Glutamat · AMPA
- Glutamat · NMDA
- GABA
- Histamin
- Orexin
- Adenosin
- Opioide
- Melatonin
- Neurotrophine
- Durchblutung
- Stickstoffmonoxid
- Energiestoffwechsel
- Insulin · Glukose
- Entzündung · oxidativSuperoxiddismutase der Erythrozyten unter Gluconat über sechs Wochen unverändert (dort als Kupfermarker gemessen). In den Erkältungs-RCTs wurden laut Abstracts keine Entzündungsmarker berichtet; klinische Befunde stehen unter Versprechen[8]
- Stressachse
- Testosteron-Achse
- Endocannabinoide
- Autophagie · Seneszenz
- Immunsystem
- Lipidstoffwechsel
- Gerinnung · Fibrinolyse
- Methylierung
Aufnahmewege und Bioverfügbarkeit
Oral (geschluckt) · Gluconat, nüchtern
≈ 61 % (fraktionelle Absorption, Median, Mensch)Randomisierte, doppelt verblindete Überkreuzstudie mit Doppelisotopenmethode an 15 Erwachsenen: gleich wie Citrat, mehr als Oxid [3].
Mensch, randomisiert
Oral (geschluckt) · Gluconat vs. Oxid, zwei Wochen täglich
Cmax +18,3 %, AUC +8,1 % gegenüber OxidRandomisierte Überkreuzstudie an zwölf gesunden Männern [4].
Mensch, randomisiert
Oral (geschluckt) · Gluconat mit Mahlzeit
AUC −28 % gegenüber nüchternKinetikstudie an zehn Personen: Frühstück verzögerte die Aufnahme deutlich, senkte die Gesamtmenge aber nur mäßig; zwei Stunden nach der Mahlzeit normale Werte [5].
Mensch, nicht randomisiert
Bukkal (Wangenschleimhaut) · Lutschtablette (auch mit Glycin)
Wirkung in RCTs uneinheitlich [10][11]; vorgeschlagen wurde, dass die Menge freier Zinkionen aus der jeweiligen Rezeptur entscheidet (Hypothese aus Nachauswertung) [15].[10][11]
Mensch, randomisiert
Intranasal (Nase) · Gel oder Spray
Fallserie mit 17 Fällen von Riechverlust nach Zinkgluconat-Gel [18].
Mensch, nicht randomisiert
Studien am Menschen
Isotopenvergleich Citrat, Gluconat, Oxid
Gemessen: fraktionelle Zinkabsorption
Ergebnis: Gluconat 60,9 %, Citrat 61,3 %, Oxid 49,9 % (Median).[3]
Mensch, randomisiert
Gluconat vs. Oxid, Mehrfachgabe
Gemessen: Plasmazink (Cmax, AUC)
Ergebnis: Cmax +18,3 %, AUC +8,1 % unter Gluconat.[4]
Mensch, randomisiert
Bisglycinat vs. Gluconat, Einzelgabe
Gemessen: Serumzink (Cmax, AUC)
Ergebnis: Bioverfügbarkeit von Bisglycinat um 43,4 % höher.[7]
Mensch, randomisiert
Glycinat vs. Gluconat vs. Placebo
Gemessen: Plasmazink, Erythrozyten-SOD (Kupfermarker)
Ergebnis: Plasmazink nur unter Glycinat gestiegen; SOD in keiner Gruppe verändert. Glycinat-Form nicht näher angegeben.[8]
Mensch, randomisiert
Lutschtabletten bei Klinikbeschäftigten
Gemessen: Zeit bis zum Abklingen aller Symptome
Ergebnis: Median 4,4 vs. 7,6 Tage; Nebenwirkungen 90 vs. 62 %.[10]
Mensch, randomisiert
Lutschtabletten bei Schulkindern
Gemessen: Zeit bis zum Abklingen aller Symptome
Ergebnis: Median jeweils 9 Tage; mehr Übelkeit und schlechter Geschmack.[11]
Mensch, randomisiert
Experimentelle und natürliche Erkältung
Gemessen: Dauer und Schwere der Erkältung
Ergebnis: Gluconat verkürzte nur die experimentelle Erkältung (2,5 vs. 3,5 Tage); Acetat ohne Effekt.[12]
Mensch, randomisiert
Metaanalyse Acetat vs. Gluconat
Gemessen: Erkältungsdauer
Ergebnis: −33 % insgesamt; Gluconat −28 %, Acetat −40 %, Unterschied nicht signifikant.[13]
Mensch, randomisiert
Kupferaufnahme in die Leber (Wilson-Modell)
Gemessen: Leberaufnahme von 64Cu (PET/CT)
Ergebnis: Gluconat in einem von zwei Gabeschemata der Standardtherapie mit Acetat nicht unterlegen, im anderen weniger wirksam; 14 % ohne Ansprechen.[16]
Mensch, randomisiert
Risiken und Warnhinweise
Übelkeit und schlechter Geschmack bei Lutschtabletten
In RCTs mit Gluconat-Lutschtabletten hatten 90 % der Zinkgruppe Nebenwirkungen (Placebo 62 %), vor allem schlechten Geschmack und Übelkeit [10]; bei Schulkindern waren Übelkeit, schlechter Geschmack, Reizung im Mund und Durchfall häufiger [11]. Der Cochrane-Review bestätigt mehr nicht schwerwiegende Nebenwirkungen [14].
Mensch, randomisiert
Kupfermangel bei anhaltend hoher Zufuhr
Zink hemmt die Kupferaufnahme im Darm [16]; anhaltend hohe Zufuhr kann einen Kupfermangel mit Anämie und Neutropenie auslösen. Die EFSA hat eine tolerierbare Obergrenze festgelegt [17].
Mensch, nicht randomisiert
Riechverlust nach Anwendung in der Nase
Fallserie von 17 Menschen mit Hyposmie oder Anosmie nach Zinkgluconat-Gel; Riechverlust innerhalb von 48 Stunden nach Brennen beim Einziehen [18].
Mensch, nicht randomisiert
Wechselwirkungen
- Kupfer: Gluconat senkte die Kupferaufnahme in die Leber bei Gesunden, in einem von zwei Gabeschemata nicht schwächer als Acetat [16]; bei anhaltend hoher Zufuhr droht Kupfermangel [17].
- Mahlzeiten und Phytat: Ein Frühstück verzögerte die Aufnahme aus Gluconat [5]; Phytat ist der wichtigste Hemmstoff der Zinkaufnahme [1].
Faktencheck: verbreitete Behauptungen
- teilweise belegt
„Zinkgluconat-Lutschtabletten verkürzen jede Erkältung um mehrere Tage“
Einzelne RCTs fanden mehrere Tage kürzere Erkältungen [9][10], andere keinen Effekt [11][12]; die Gesamtevidenz hat niedrige Vertrauenswürdigkeit [14].
- nicht belegt
„Gluconat ist die am besten aufnehmbare Zinkform“
Nüchtern gleich wie Citrat [3]; schlechter als Bisglycinat [7] und als ein nicht näher bezeichnetes „Glycinat“ [8], jeweils in kleinen Studien. Nur Blutmarker.
- nicht belegt
„Zinkgel in der Nase ist eine schonende Alternative zur Lutschtablette“
Zu nasalem Gluconat sind Fälle von Riechverlust beschrieben [18]; einen Wirksamkeitsnachweis enthält diese Quellenlage nicht.
- nicht belegt
„Bei Lutschtabletten kommt es nur auf die Zinkmenge an, nicht auf die Rezeptur“
Die Freisetzung freier Zinkionen hängt laut einer Nachauswertung von der Rezeptur ab [15]; prospektiv geprüft ist das nicht, und die Metaanalyse fand keinen Unterschied zwischen hoch- und sehr hochdosierten Studien [13].
Pharmakokinetik
- Aufnahme
- Im Dünndarm über ZIP4 [1]; fraktionelle Absorption nüchtern ≈ 61 % [3]; mit einer Mahlzeit verzögert und etwas geringer [5].
- Halbwertszeit
- Nicht verifiziert.
- Abbau
- Zink wird als Element nicht abgebaut; die Darmzelle reguliert Aufnahme und Abgabe über Transporter und Metallothionein [1]. Verbleib des Gluconat-Anteils nicht geprüft.
- Weg ins Gehirn
- Nicht verifiziert.
Rechtlicher Status
- Deutschland
- Zugleich Arzneistoff: In AMIce sind verkehrsfähige Humanarzneimittel mit dem Wirkstoff Zinkgluconat verzeichnet (Abruf 24.10.2026) [20]; als Mineralstoffverbindung nach Anhang II der RL 2002/46/EG in Nahrungsergänzungsmitteln zulässig [2].
- EU
- Anhang II Teil B der RL 2002/46/EG („Zinkgluconat“); damit als Zinkquelle in Nahrungsergänzungsmitteln zugelassen [2].
- USA
- Nicht verifiziert.
Zugelassene EU-Angaben
„Zink trägt zu einer normalen Funktion des Immunsystems bei“
- Nährstoff
- Zink
- Rechtsgrundlage
- VO (EU) Nr. 432/2012[19]
- Einordnung
- rechtlich zulässig; mit dieser Form nur zur Behandlung von Erkältungen geprüft, siehe Versprechen „Lutschtabletten verkürzen Erkältungen“
Verwandte Substanzen
Offene Fragen
- Welche Rezepturen von Gluconat-Lutschtabletten setzen im Mund tatsächlich freie Zinkionen frei, und erklärt das die widersprüchlichen RCTs?
- Bestätigt sich der Vorteil von Bisglycinat gegenüber Gluconat in einer unabhängigen Isotopenstudie mit fraktioneller Absorption?
Referenzen
- Maares M, Haase H. A guide to human zinc absorption: general overview and recent advances of in vitro intestinal models. Nutrients. 2020;12(3):762. doi:10.3390/nu12030762 · PubMed
- Richtlinie 2002/46/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 10. Juni 2002 zur Angleichung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten über Nahrungsergänzungsmittel. ABl. L 183 vom 12.7.2002, S. 51. Konsolidierte Fassung vom 26.11.2025 (CELEX 02002L0046-20251126).
- Wegmüller R, Tay F, Zeder C, Brnić M, Hurrell RF. Zinc absorption by young adults from supplemental zinc citrate is comparable with that from zinc gluconate and higher than from zinc oxide. J Nutr. 2014;144(2):132–6. doi:10.3945/jn.113.181487 · PubMed
- Siepmann M, Spank S, Kluge A, Schappach A, Kirch W. The pharmacokinetics of zinc from zinc gluconate: a comparison with zinc oxide in healthy men. Int J Clin Pharmacol Ther. 2005;43(12):562–5. doi:10.5414/cpp43562 · PubMed
- Nève J, Hanocq M, Peretz A, Khalil FA, Pelen F. Absorption and metabolism of oral zinc gluconate in humans in fasting state, during, and after a meal. Biol Trace Elem Res. 1992;32:201–12. doi:10.1007/BF02784604 · PubMed
- Piacenza F, Giacconi R, Costarelli L, Malavolta M. Preliminary comparison of fractional absorption of zinc sulphate, zinc gluconate, and zinc aspartate after oral supplementation in healthy human volunteers. Nutrients. 2023;15(8):1885. doi:10.3390/nu15081885 · PubMed
- Gandia P, Bour D, Maurette JM, Donazzolo Y, Duchêne P, Béjot M, et al. A bioavailability study comparing two oral formulations containing zinc (Zn bis-glycinate vs. Zn gluconate) after a single administration to twelve healthy female volunteers. Int J Vitam Nutr Res. 2007;77(4):243–8. doi:10.1024/0300-9831.77.4.243 · PubMed
- DiSilvestro RA, Koch E, Rakes L. Moderately high dose zinc gluconate or zinc glycinate: effects on plasma zinc and erythrocyte superoxide dismutase activities in young adult women. Biol Trace Elem Res. 2015;168(1):11–4. doi:10.1007/s12011-015-0334-3 · PubMed
- Eby GA, Davis DR, Halcomb WW. Reduction in duration of common colds by zinc gluconate lozenges in a double-blind study. Antimicrob Agents Chemother. 1984;25(1):20–4. doi:10.1128/AAC.25.1.20 · PubMed
- Mossad SB, Macknin ML, Medendorp SV, Mason P. Zinc gluconate lozenges for treating the common cold. A randomized, double-blind, placebo-controlled study. Ann Intern Med. 1996;125(2):81–8. doi:10.7326/0003-4819-125-2-199607150-00001 · PubMed
- Macknin ML, Piedmonte M, Calendine C, Janosky J, Wald E. Zinc gluconate lozenges for treating the common cold in children: a randomized controlled trial. JAMA. 1998;279(24):1962–7. doi:10.1001/jama.279.24.1962 · PubMed
- Turner RB, Cetnarowski WE. Effect of treatment with zinc gluconate or zinc acetate on experimental and natural colds. Clin Infect Dis. 2000;31(5):1202–8. doi:10.1086/317437 · PubMed
- Hemilä H. Zinc lozenges and the common cold: a meta-analysis comparing zinc acetate and zinc gluconate, and the role of zinc dosage. JRSM Open. 2017;8(5):2054270417694291. doi:10.1177/2054270417694291 · PubMed
- Nault D, Machingo TA, Shipper AG, Antiporta DA, Hamel C, Nourouzpour S, et al. Zinc for prevention and treatment of the common cold. Cochrane Database Syst Rev. 2024;5(5):CD014914. doi:10.1002/14651858.CD014914.pub2 · PubMed
- Eby GA. Zinc ion availability – the determinant of efficacy in zinc lozenge treatment of common colds. J Antimicrob Chemother. 1997;40(4):483–93. doi:10.1093/oxfordjournals.jac.a020864 · PubMed
- Munk DE, Lund Laursen T, Teicher Kirk F, Vilstrup H, Ala A, Gormsen LC, et al. Effect of oral zinc regimens on human hepatic copper content: a randomized intervention study. Sci Rep. 2022;12(1):14714. doi:10.1038/s41598-022-18872-8 · PubMed
- Schoofs H, Schmit J, Rink L. Zinc toxicity: understanding the limits. Molecules. 2024;29(13):3130. doi:10.3390/molecules29133130 · PubMed
- Alexander TH, Davidson TM. Intranasal zinc and anosmia: the zinc-induced anosmia syndrome. Laryngoscope. 2006;116(2):217–20. doi:10.1097/01.mlg.0000191549.17796.13 · PubMed
- Verordnung (EU) Nr. 432/2012 der Kommission vom 16. Mai 2012 zur Festlegung einer Liste zulässiger anderer gesundheitsbezogener Angaben über Lebensmittel als Angaben über die Reduzierung eines Krankheitsrisikos sowie die Entwicklung und die Gesundheit von Kindern. ABl. L 136 vom 25.5.2012, S. 1 (CELEX 32012R0432).
- Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte. AMIce – Arzneimittel-Informationssystem, öffentlicher Teil [Datenbank]. Suche Stoffname „Zinkgluconat“ [zitiert 24.10.2026]. Verfügbar unter: https://portal.bfarm.de/amguifree/
Wie dieses Profil geprüft wurde
Stand: 2026-10-24. Alle Quellen mit DOI oder PMID wurden automatisch über Crossref bzw. doi.org und PubMed aufgelöst.
Geprüft
- DOIs über Crossref und PMIDs über PubMed (Prüfskript, online).
- Anhang II Teil B der RL 2002/46/EG, konsolidierte Fassung CELEX 02002L0046-20251126 (Cellar, XHTML, 24.10.2026): Eintrag „Zinkgluconat“.
- Im Volltext (Europe PMC): ZIP4 als Hauptimporter, ZnT-1 als basolateraler Exporter, Metallothionein, Phytat als wichtigster Hemmstoff [1].
- Am Abstract: wasserlösliche Salze Gluconat, Sulfat, Acetat; 15 Personen, 60,9/61,3/49,9 % [3]; 12 Männer, 14 Tage, Cmax +18,3 %, AUC +8,1 % [4]; 10 Personen, höhere Cmax und AUC als zuvor Sulfat, AUC −28 % mit Mahlzeit [5]; 8 Personen, Gluconat > Sulfat, Aspartat am höchsten [6]; 12 Frauen, +43,4 % [7]; je 10 Frauen, Plasmazink nur unter Glycinat [8]; 86 vs. 46 % nach 7 Tagen, Nebenwirkungen v. a. Geschmack und Mundreizung [9]; 100 Beschäftigte, 4,4 vs. 7,6 Tage, Nebenwirkungen 90 vs. 62 % [10]; 249 Kinder, Median 9 vs. 9 Tage [11]; 273 bzw. 281 Teilnehmende, 2,5 vs. 3,5 Tage nur experimentell [12]; 7 RCTs, 575 Teilnehmende, 33/28/40 % [13]; 34 RCTs, −2,37 Tage, Gluconat-Lutschtabletten 9 von 17 [14]; ZIA-Hypothese [15]; 40 Gesunde, Gluconat in einem von zwei Schemata nicht unterlegen, im anderen weniger wirksam, 14 % ohne Effekt [16]; EFSA-Obergrenze existiert [17]; 17 Fälle, 48 Stunden [18].
- PubChem: CID 443445, C12H22O14Zn, Molmasse 455,7; Zinkanteil daraus berechnet.
- Gegenprüfung (24.10.2026): [8] nennt nur „Zn glycinate“; Endpunkt in [16] ist nur das Leber-64Cu, Metallothionein wurde dort nicht gemessen; Metallothionein bindet Kupfer laut Volltext von [17] (Übersicht). Abstracts von [9]–[12] berichten keine Entzündungsmarker.
- VO (EU) Nr. 432/2012: Wortlaut der eingetragenen Angaben in der Basisfassung (CELEX 32012R0432, Cellar, XHTML) und unverändert in der konsolidierten Fassung vom 20.08.2025 (CELEX 02012R0432-20250820, Cellar, XHTML) geprüft am 24.10.2026. Angabe zum Immunsystem [19].
- Rechtsstatus (G6) am 24.10.2026: AMIce (öffentlicher Teil, BfArM; Stoffname „Zinkgluconat“, nur Wirkstoff, Humanarzneimittel, verkehrsfähig, Endmaskierung): 5 Treffer, einschließlich Kombinationen, Homöopathika, Apothekenrezepturen und Parallelimporten [20]. Fach- und Gebrauchsinformationen nicht gelesen.
- 26.10.2026, Präzisions-Flags (m004; Regeln im Leitfaden unter „Zahlenregel und Präzisions-Flags“, Umsetzung Claude zur Bestätigung durch Tilman): „Besser aufnehmbar als andere Zinkformen“: kleine_studien – [3] 15, [4] 12, [5] 10, [6] 8, [7] 12 und [8] 30 Personen (Abstracts). Gegenprüfung 26.10.2026: Belege der Flags (Teilnehmendenzahlen, Richtung, Finanzierung) in die begruendung übernommen und an Abstracts bzw. Volltexten erneut geprüft.
Nicht verifiziert
- Rechtsstatus in den USA.
- Ob die Studien [9] und [10] von Herstellern von Lutschtabletten unterstützt wurden; in den Abstracts nicht angegeben. Die Affiliation in [15] ist ein privates Forschungsbüro (George Eby Research); Interessenkonflikte nicht geprüft.
- Sponsor der Bisglycinat-Studie [7] (im Abstract als „neue Formulierung“ bezeichnet); Randomisierung in [8] im Abstract nicht beschrieben, ebenso nicht, ob das „Glycinat“ in [8] Bisglycinat war.
- Dauer der Studien in [12] und Einzelheiten zu den Rezepturen der Lutschtabletten (Zusätze wie Glycin oder Zitronensäure) wurden nicht am Volltext geprüft.
- Die Obergrenze wird gemäß Leitfaden nicht als Zahl genannt.
Keine Dosierungen, keine Bezugsquellen. Diese Informationen ersetzen keine ärztliche Beratung.
Fehler gefunden oder etwas vermisst?
Wünsch dir einen Wirkstoff, schlag eine Verbesserung vor oder melde einen Fehler. Jede Rückmeldung wird gelesen.
Die Website speichert nichts. Der Button öffnet dein E-Mail-Programm mit einer vorbereiteten Nachricht.