Nachschlagewerk, keine Anwendungsempfehlung: Das Profil beschreibt Wirkmechanismus und Studienlage und ersetzt keine ärztliche Beratung. Die Versprechen stammen aus Werbung und Foren und werden hier geprüft, nicht vertreten.

Versprechen im Check

  • Hilft gegen Blähungen und Bauchschmerzen

    kein Nutzen

    Verdauung & Darm · Patienten: Reizdarmsyndrom bzw. funktionelle Darmstörung · Mensch, randomisiert vom Hersteller finanziertAlle Studien, auf denen das Ergebnis beruht, wurden laut ihrer Finanzierungs- oder Interessenangabe vom Hersteller des Produkts oder Wirkstoffs ganz oder teilweise bezahlt oder haben Beschäftigte des Herstellers unter den Autorinnen und Autoren. Herstellerfinanzierte Studien fallen im Mittel günstiger für das Produkt aus.

    Die einzige größere Studie mit dem Stamm allein (391 Randomisierte, 340 beendet) verfehlte den primären Endpunkt: Der Reizdarm-Schweregrad verbesserte sich in allen Gruppen gleich, auch alle sekundären Endpunkte unterschieden sich nicht [4]. Die Studie wurde laut Interessenangabe von DuPont Nutrition and Health gesponsert, dem Hersteller des Stamms; fünf Autorinnen und Autoren waren dort beschäftigt oder früher beschäftigt [4]. Der Blähungsbefund stammt aus einer Studie mit der Mischung aus NCFM und Bi-07 bei 60 Betroffenen (nach acht Wochen Endwert p = 0,06, Veränderung gegenüber Studienbeginn p < 0,01) und zählt als Mischungsbefund nicht für den Stamm [5]. Nur als Zusammenhang: Die systematische Übersicht stuft Lactobacillus-Stämme allgemein beim Reizdarm als niedrige Sicherheit ein; das sind andere Stämme, sie zählen nicht für die Stufe [10].

  • Dämpft viszeralen Schmerz über Opioidrezeptoren im Darm

    Einzelbefund, unbestätigt

    Schmerz · Patienten: leichte bis mittlere Bauchschmerzen · Mensch, randomisiert

    Bei 20 Frauen erhöhte der Stamm allein die Bildung des µ-Opioidrezeptors in der Kolonschleimhaut samt nachgeschalteter Signalgebung, die Kombination mit Bi-07 nicht; für Beschwerden war die Studie zu klein, und es gab keine Placebogruppe [6]. Dazu passt der nachträgliche Schmerzbefund der Reizdarmstudie [4]. Ein eigenständiger Schmerznachweis fehlt.

  • Verhindert Antibiotikadurchfall

    nicht untersucht

    Verdauung & Darm · Patienten: Krankenhauspatienten unter Antibiotikatherapie · Keine Daten

    Für den Stamm allein gibt es keine Studie. Geprüft wurde nur die Vierstammmischung HOWARU Restore: Bei 503 Krankenhauspatienten sank die Häufigkeit von Antibiotikadurchfall mengenabhängig (24,6 % unter Placebo gegenüber 19,6 und 12,5 %, p = 0,02), Durchfall durch Clostridioides difficile von 4,8 auf 1,8 % (p = 0,04) [8]. Welchen Anteil NCFM daran hat, ist unbekannt; der Mischungsbefund zählt nicht als Ergebnis für den Einzelstamm.

  • Schützt vor Magen-Darm-Infekten

    kein Nutzen

    Immunsystem & Infekte · gesund · Mensch, randomisiert kleine StudienJede Studie, auf der Stufe und Ergebnis beruhen, hatte weniger als 100 Teilnehmende. Kleine Studien zeigen im Mittel größere Effekte als große; das Ergebnis ist deshalb unsicherer.vom Hersteller finanziertAlle Studien, auf denen das Ergebnis beruht, wurden laut ihrer Finanzierungs- oder Interessenangabe vom Hersteller des Produkts oder Wirkstoffs ganz oder teilweise bezahlt oder haben Beschäftigte des Herstellers unter den Autorinnen und Autoren. Herstellerfinanzierte Studien fallen im Mittel günstiger für das Produkt aus.

    In einer Belastungsstudie mit 39 gesunden Männern und einem abgeschwächten enterotoxischen Escherichia-coli-Impfstamm verringerte der Stamm allein die Beschwerden nicht; Stuhlkonsistenz, Fieber, Kopfschmerz und Übelkeit nahmen in der Einnahmegruppe sogar etwas stärker zu, bei großer Streuung innerhalb der Gruppen [7]. Die Autorinnen und Autoren arbeiteten laut Affiliation beim Hersteller DuPont Nutrition and Health [7]. Die Wirkung gegen Helicobacter pylori ist nur in Zellkultur und Maus gezeigt [11].

  • Baut die Darmflora auf

    nicht untersucht

    Verdauung & Darm · gesund (ältere Erwachsene) · Keine Daten

    Für den Stamm allein nicht untersucht. Geprüft wurde nur die Vierstammmischung: Bei 98 Menschen ab 75 Jahren veränderte sie über 24 Wochen weder Artenvielfalt noch Zusammensetzung oder Stoffwechselprodukte im Stuhl; das Mikrobiom blieb individuell stabil (72–75 % der Streuung durch die Person erklärt). Nur das selbst berichtete Blähungsempfinden nahm ab [1]. Der Mischungsbefund zählt nicht als Ergebnis für den Einzelstamm.

kleine Studien: Jede Studie, auf der Stufe und Ergebnis beruhen, hatte weniger als 100 Teilnehmende. Kleine Studien zeigen im Mittel größere Effekte als große; das Ergebnis ist deshalb unsicherer.

vom Hersteller finanziert: Alle Studien, auf denen das Ergebnis beruht, wurden laut ihrer Finanzierungs- oder Interessenangabe vom Hersteller des Produkts oder Wirkstoffs ganz oder teilweise bezahlt oder haben Beschäftigte des Herstellers unter den Autorinnen und Autoren. Herstellerfinanzierte Studien fallen im Mittel günstiger für das Produkt aus.

Wirkweise

Evidenzkarte: Lactobacillus acidophilus NCFM (ATCC 700396)

Jede Linie steht für einen publizierten Befund; Linienstil und Farbe zeigen, woher er stammt. Der Filter blendet schwächere Evidenzstufen aus. Quellen: siehe Referenzen.

NCFM ist ein Stamm von Lactobacillus acidophilus, hinterlegt als ATCC 700396 [1]. Die Gattung Lactobacillus wurde 2020 aufgeteilt, Lactobacillus acidophilus behielt dabei den Gattungsnamen. Als lebender Mikroorganismus mit behauptetem Nutzen fällt der Stamm unter die ISAPP-Konsensdefinition des Probiotikums [2]. Sein Genom wurde vor rund zwanzig Jahren sequenziert und 2025 neu kuratiert; 21 aus NCFM abgeleitete Varianten zeigten dabei keine Umlagerungen und nur sehr wenige Einzelbasenabweichungen, der Stamm ist also über die Jahre genomisch stabil geblieben [3].

Die einzige größere Studie mit dem Stamm allein betraf das Reizdarmsyndrom: 391 Erwachsene wurden dreifach verblindet auf zwei Einnahmemengen oder Placebo verteilt, 340 beendeten die Studie. Der primäre Endpunkt, der Reizdarm-Schweregrad, verbesserte sich in allen drei Gruppen ähnlich stark, ebenso die sekundären Endpunkte einschließlich Lebensqualität, Angst, Depressivität, Stuhlfrequenz und Konsistenz. Erst eine nachträgliche Auswertung der Personen mit mittlerem bis starkem Bauchschmerz zeigte einen Vorteil beim Schmerz [4]. Die Studie wurde vom Hersteller getragen, mehrere Autoren waren dort angestellt.

Die älteren klinischen Befunde stammen aus Kombinationen. Bei 60 Menschen mit funktionellen Darmstörungen verbesserte die Mischung aus NCFM und Bifidobacterium lactis Bi-07 das Blähgefühl nach vier Wochen gegenüber Placebo; nach acht Wochen war der Unterschied im Endwert nur noch grenzwertig (p = 0,06), die Veränderung des Blähungsschweregrads gegenüber Studienbeginn aber weiterhin signifikant (p < 0,01) [5]. Daran schloss die mechanistische Studie an: 20 Frauen mit leichten bis mittleren Bauchschmerzen erhielten NCFM allein oder mit Bi-07, und es wurden Schleimhautproben aus dem Dickdarm vor und nach drei Wochen verglichen. NCFM allein erhöhte die Bildung des µ-Opioidrezeptors auf Boten-RNA- und Proteinebene samt nachgeschalteter Signalgebung, die Kombination nicht; die Bildung des Cannabinoidrezeptors 2 nahm ab. Für Symptomaussagen war die Studie zu klein [6]. Der µ-Opioidrezeptor der Darmschleimhaut ist ein plausibler Angriffspunkt für viszeralen Schmerz, und die Autoren verbinden damit den Schmerzbefund der Reizdarmstudie.

Zwei weitere Humanstudien zeigen die Grenzen. In einer Belastungsstudie erhielten 39 gesunde Männer den Stamm allein oder Placebo und wurden anschließend mit einem abgeschwächten, aber lebenden enterotoxischen Escherichia-coli-Impfstamm geschluckt; der Stamm verringerte die Beschwerden nicht, in der Einnahmegruppe stiegen Stuhlkonsistenzwerte sowie Fieber, Kopfschmerz und Übelkeit sogar etwas stärker an, bei großer Streuung [7]. In der Vierstammmischung HOWARU Restore (NCFM, Lacticaseibacillus paracasei Lpc-37, Bifidobacterium animalis subsp. lactis Bl-04 und Bi-07) sank dagegen bei 503 Krankenhauspatienten unter Antibiotikatherapie die Häufigkeit von Antibiotikadurchfall mengenabhängig von 24,6 % unter Placebo auf 19,6 bzw. 12,5 % (p = 0,02), und Durchfall durch Clostridioides difficile von 4,8 auf 1,8 % (p = 0,04) [8]. Das ist ein deutlicher Befund – aber für vier Stämme, nicht für diesen. Bei 98 Menschen ab 75 Jahren verringerte dieselbe Mischung über 24 Wochen nur das selbst berichtete Blähungsempfinden, ohne Zusammensetzung oder Stoffwechselprodukte des Mikrobioms zu verändern; die Zusammensetzung blieb individuell sehr stabil [1].

Zur Sicherheit wurden die vier Stämme der Mischung einzeln auf übertragbare Antibiotikaresistenzen, Toxingene und akute Giftigkeit geprüft. Bei NCFM fanden sich keine Resistenz über dem Schwellenwert und keine bekannten Toxingene, und in Rattenversuchen gab es keine Hinweise auf akute Giftigkeit [9]. Die systematische Übersicht zu Probiotika beim Reizdarm stuft die Evidenz für Lactobacillus-Stämme als niedrige Sicherheit ein und fand kein erhöhtes Risiko unerwünschter Ereignisse [10]. Für die Magenschleimhaut gibt es nur Zellkultur- und Mausdaten: NCFM verringerte dort die Anhaftung von Helicobacter pylori und die Entzündungsreaktion, am stärksten zusammen mit Lactiplantibacillus plantarum Lp-115 [11]. Eine dauerhafte Ansiedlung im Darm ist nicht gezeigt; die Besiedlung der Schleimhaut durch Probiotika ist individuell und oft erfolglos [14].

Angriffspunkte

ZielTypWirkungKennwertEvidenz
µ-Opioidrezeptor der KolonschleimhautRezeptorExpression ↑Boten-RNA und Protein höher, STAT3-Phosphorylierung in Enterozyten; nur der Stamm allein, nicht in Kombination Mensch, randomisiert[6]
Cannabinoidrezeptor 2 der KolonschleimhautRezeptorExpression ↓Abnahme in derselben Studie Mensch, randomisiert[6]
Anhaftung von Helicobacter pylori an MagenepithelMikroorganismus/TaxonAbundanz ↓Zellkultur und Maus; Urease-Aktivität und Entzündungsbotenstoffe niedriger Tierversuch[11]
Viszeraler Schmerz bei ReizdarmSonstigesHemmernur in der nachträglichen Auswertung der Personen mit stärkerem Bauchschmerz Mensch, randomisiert[4]

Wirkprofil

Welche Botenstoffsysteme die Substanz nach heutiger Datenlage beeinflusst. ↑ verstärkt, ↓ gedämpft, ≈ moduliert, ○ kein Effekt; Punkte = Evidenzstufe.

  • Dopaminkeine Daten
  • Noradrenalinkeine Daten
  • Serotoninkeine Daten
  • Acetylcholinkeine Daten
  • Glutamat · AMPAkeine Daten
  • Glutamat · NMDAkeine Daten
  • GABAkeine Daten
  • Histaminkeine Daten
  • Orexinkeine Daten
  • Adenosinkeine Daten
  • Opioide↑ · Bildung des µ-Opioidrezeptors in der Kolonschleimhaut höher, mit nachgeschalteter Signalgebung; 20 Frauen, ohne Placebogruppe[6]
  • Melatoninkeine Daten
  • Neurotrophinekeine Daten
  • Durchblutungkeine Daten
  • Stickstoffmonoxidkeine Daten
  • Energiestoffwechselkeine Daten
  • Insulin · Glukosekeine Daten
  • Entzündung · oxidativkeine Daten
  • Stressachsekeine Daten
  • Testosteron-Achsekeine Daten
  • Endocannabinoide↓ · Bildung des Cannabinoidrezeptors 2 in derselben Studie niedriger[6]
  • Darmbarrierekeine Daten
  • Mikrobiomkeine Daten
  • Kurzkettige Fettsäurenkeine Daten
  • Gallensäurenkeine Daten
  • Darmhormonekeine Daten
  • Darm-Hirn-Achseunklar · Schmerzbefund nur nachträglich in einer Untergruppe; mechanistisch über Opioidrezeptoren plausibel[4][6]
  • Autophagie · Seneszenzkeine Daten
  • Immunsystemkeine Daten
  • Lipidstoffwechselkeine Daten
  • Gerinnung · Fibrinolysekeine Daten
  • Methylierungkeine Daten

Aufnahmewege und Bioverfügbarkeit

Wie viel eines Wirkstoffs im Blut oder Zielgewebe ankommt, hängt vom Weg in den Körper und von der Darreichungsform ab. Alle Aufnahmewege erklärt

  • Oral (geschluckt) · Kapsel (Einzelstamm)

    Die Reizdarmstudie mit dem Stamm allein und die Belastungsstudie verwendeten Kapseln bzw. Pulver [4][7].[4][7]

    Mensch, randomisiert

  • Oral (geschluckt) · Kapsel (Vierstammmischung)

    Die Mischung HOWARU Restore wurde als Kapsel mit mikrokristalliner Cellulose als Hilfsstoff geprüft [1][8].[1][8]

    Mensch, randomisiert

Studien am Menschen

  • Reizdarmsyndrom, Stamm allein

    RCT, dreifach verblindet, placebokontrolliert, zwei Einnahmemengen, mehrere Zentren · Patienten: Reizdarmsyndrom (Rome III) · n = 391 · 12 Wochen nach 8 Wochen Vorlauf, 4 Wochen Auswaschen

    Gemessen: Reizdarm-Schweregrad (primär), Einzelsymptome, Lebensqualität, Angst, Depressivität, Stuhlfrequenz und -konsistenz

    Ergebnis: 340 beendeten die Studie; Schweregrad sank in allen Gruppen ähnlich (Placebo 44,0; niedrige Menge 50,8; hohe Menge 48,3 Punkte), keine Unterschiede in den sekundären Endpunkten. Nachträglich bei mittlerem bis starkem Bauchschmerz stärkerer Schmerzrückgang (p = 0,046 gegenüber Placebo).[4]

    Mensch, randomisiert

  • Blähgefühl bei funktionellen Darmstörungen (mit Bi-07)

    RCT, doppelblind, placebokontrolliert · Patienten: funktionelle Darmstörungen ohne Verstopfung · n = 60 · 8 Wochen

    Gemessen: globale Symptomerleichterung und Behandlungszufriedenheit (primär), Schweregrad (sekundär)

    Ergebnis: Blähgefühl nach vier Wochen besser als unter Placebo (4,10 gegenüber 6,17; p = 0,009), nach acht Wochen p = 0,06 im Schweregrad, Veränderung p < 0,01. Primäre Endpunkte werden im Abstract nicht als erreicht berichtet.[5]

    Mensch, randomisiert

  • Opioidrezeptoren in der Kolonschleimhaut

    randomisiert, doppelblind, zwei Arme (Stamm allein gegen Kombination), ohne Placebogruppe · Patienten: Frauen mit leichten bis mittleren Bauchschmerzen · n = 20 · 21 Tage

    Gemessen: Boten-RNA und Protein des µ-Opioidrezeptors und des Cannabinoidrezeptors 2 in Schleimhautproben

    Ergebnis: Nur der Stamm allein erhöhte µ-Opioidrezeptor-Bildung und STAT3-Phosphorylierung; Cannabinoidrezeptor 2 nahm ab. Beide Gruppen tendierten zu besseren Beschwerden, die Studie war dafür zu klein. Registriert als NCT01064661.[6]

    Mensch, randomisiert

  • Belastung mit enterotoxischem Escherichia coli

    RCT, doppelblind, placebokontrolliert, parallel · gesund (Männer) · n = 39 · 4 Wochen, Belastung nach 2 Wochen

    Gemessen: Stuhlkonsistenz, Beschwerden, Calprotectin und Immunglobuline

    Ergebnis: Keine Verringerung der Infektionsbeschwerden; unter dem Stamm stärkerer Anstieg der Stuhlkonsistenzwerte sowie mehr Fieber, Kopfschmerz und Übelkeit, Unterschiede klein und mit großer Streuung.[7]

    Mensch, randomisiert

  • Antibiotikadurchfall im Krankenhaus (Vierstammmischung)

    RCT, doppelblind, placebokontrolliert, zwei Einnahmemengen · Patienten: Krankenhauspatienten unter Antibiotikatherapie · n = 503 · Antibiotikatherapie plus 7 Tage

    Gemessen: Häufigkeit von Antibiotikadurchfall (primär), Durchfall durch Clostridioides difficile und Beschwerden (sekundär)

    Ergebnis: 12,5 % (hohe Menge), 19,6 % (niedrige Menge) und 24,6 % (Placebo), p = 0,02; Clostridioides-difficile-Durchfall 1,8 gegenüber 4,8 %, p = 0,04; Fieber, Bauchschmerz und Blähungen seltener mit steigender Menge.[8]

    Mensch, randomisiert

  • Mikrobiom und Beschwerden bei Hochaltrigen (Vierstammmischung)

    RCT, doppelblind, placebokontrolliert · gesund (ab 75 Jahren) · n = 98 · 24 Wochen

    Gemessen: Artenvielfalt und Zusammensetzung des Stuhlmikrobioms, Stoffwechselprodukte, Magen-Darm-Beschwerden

    Ergebnis: 90 beendeten die Studie; Vielfalt, Zusammensetzung und Stoffwechselprodukte unverändert, individuelle Stabilität 72–75 % der Streuung; selbst berichtete Blähungen seltener. Registriert als NCT02207140.[1]

    Mensch, randomisiert

Risiken und Warnhinweise

  • Keine übertragbaren Resistenzen oder Toxingene gefunden

    In einer Sicherheitsprüfung der vier Stämme der Mischung lag bei NCFM keine Antibiotikaresistenz über dem regulatorischen Schwellenwert, Toxingene fanden sich weder per PCR noch im Genom, und in Rattenversuchen gab es keine Hinweise auf akute Giftigkeit [9]. Die Prüfung wurde vom Hersteller durchgeführt.

    Tierversuch

  • Mehr Beschwerden in einer Belastungsstudie

    Nach der Belastung mit einem abgeschwächten enterotoxischen Escherichia-coli-Impfstamm traten unter dem Stamm etwas höhere Stuhlkonsistenzwerte und mehr Fieber, Kopfschmerz und Übelkeit auf als unter Placebo; die Unterschiede waren klein und streuten stark, lassen aber keinen Schutzeffekt erkennen [7].

    Mensch, randomisiert

  • Bakteriämie bei schwerer Grunderkrankung

    Das EFSA-QPS-Update 2026 fasst Einzelfallberichte zu Bakteriämien mit Arten der früheren Gattung Lactobacillus bei schweren Grunderkrankungen und bei Frühgeborenen zusammen (0,1 % bei Frühgeborenen unter mehrstämmigen Präparaten, 3 von 2109 exponierten Kindern); der QPS-Status der Gruppe blieb unverändert, und Lactobacillus acidophilus gehört nicht zu den genannten Arten [13].

    Mensch, nicht randomisiert

Wechselwirkungen

  • Antibiotika: In der Vierstammmischung wurde der Stamm zusammen mit Antibiotika gegeben und verringerte dort Durchfallhäufigkeit [8]; eine Abschwächung der Antibiotikawirkung wurde nicht berichtet.
  • Cellobiose und andere Präbiotika: Synbiotische Kombinationen mit diesem Stamm wurden geprüft, erlauben aber keine Aussage über den Stamm allein; in der Langzeitstudie bei Hochaltrigen blieb das Mikrobiom unverändert [1].

Faktencheck: verbreitete Behauptungen

  • nicht belegt

    „NCFM hilft gegen Blähungen und Bauchschmerzen“

    Die Studie mit dem Stamm allein verfehlte beim Reizdarm den primären und alle sekundären Endpunkte [4]. Der Blähungsbefund stammt aus einer Studie mit der Mischung aus NCFM und Bi-07 [5], das Blähungsempfinden bei Hochaltrigen aus einer Studie mit vier Stämmen [1].

  • nicht belegt

    „Was die Mischung HOWARU Restore bewirkt, bewirkt auch NCFM“

    Der Durchfallbefund betrifft vier Stämme zusammen [8]. Dass die Beiträge nicht gleich sind, zeigt die Schleimhautstudie: Der Stamm allein veränderte die Rezeptorbildung, die Kombination mit Bi-07 nicht [6].

  • nicht belegt

    „Der Stamm siedelt sich dauerhaft im Darm an“

    In der 24-wöchigen Studie bei Hochaltrigen blieb die Zusammensetzung des Stuhlmikrobioms unverändert, und die individuelle Stabilität erklärte den größten Teil der Streuung [1]. Allgemein ist die Besiedlung der Schleimhaut individuell und oft erfolglos [14].

  • nicht belegt

    „NCFM schützt vor Lebensmittelinfektionen“

    Im einzigen Belastungsversuch mit dem Stamm allein (39 gesunde Männer, abgeschwächter enterotoxischer Escherichia-coli-Impfstamm) war er unwirksam; die Beschwerden waren unter Einnahme eher ausgeprägter [7]. Ein einzelner kleiner Belastungsversuch belegt keinen Schutz, reicht aber nicht aus, um einen Schutz vor Lebensmittelinfektionen allgemein zu widerlegen. Über andere Lactobacillus-Stämme sagt er nichts.

  • nicht belegt

    „Er wirkt gegen Helicobacter pylori“

    Belegt ist das nur in Zellkultur und im Mausmodell, wo die Anhaftung und die Entzündungsreaktion abnahmen [11]. Eine Humanstudie zu diesem Stamm und Helicobacter pylori wurde nicht gefunden.

Pharmakokinetik

Aufnahme
Keine Aufnahme ins Blut vorgesehen; der Stamm wirkt im Darmlumen und an der Schleimhaut, wo er die Rezeptorbildung beeinflusst [6].
Halbwertszeit
Für lebende Mikroorganismen nicht sinnvoll angebbar.
Abbau
Nicht verifiziert. In der Langzeitstudie bei Hochaltrigen änderten sich die Stoffwechselprodukte im Stuhl unter der Vierstammmischung nicht [1].
Weg ins Gehirn
Keine. Zentrale Wirkungen wurden beim Menschen nicht untersucht; die Opioidrezeptoren im Befund sitzen in der Darmschleimhaut, nicht im Gehirn [6].

Rechtlicher Status

Deutschland
Nicht verifiziert. Vermarktungswege und rechtlicher Status einzelner Produkte in Deutschland wurden nicht geprüft (AMIce und PharmNet.Bund nicht abgefragt).
EU
Kein Eintrag „Lactobacillus“ in der konsolidierten Unionsliste der neuartigen Lebensmittel, Stand 10.08.2026 [12]. Das EFSA-QPS-Update 2026 behandelt die Arten der früheren Gattung Lactobacillus als Gruppe und ließ deren Status unverändert; Lactobacillus acidophilus wird dort nicht einzeln genannt [13]. Eine zugelassene gesundheitsbezogene Angabe für diesen Stamm ist nicht bekannt. Lactobacillus acidophilus gilt laut Novel-Food-Katalog der Kommission als nicht neuartig (POL-NF-09436, Abruf 26.10.2026) [15]. Der Eintrag gilt auf Artebene, nicht für den Stamm; der Katalog ist eine Orientierungshilfe der Kommission, kein Rechtsakt. In der QPS-Liste der EFSA (Fassung vom 17.09.2026) steht Lactobacillus acidophilus mit der Qualifikation, dass die Stämme keine erworbenen Resistenzgene gegen klinisch relevante antimikrobielle Wirkstoffe tragen sollen [16]. QPS bewertet die Art, nicht den Stamm.
USA
Nicht verifiziert. Der Stamm ist bei der American Type Culture Collection als ATCC 700396 hinterlegt [1].

Verwandte Substanzen

Offene Fragen

  • Lässt sich der Schmerzbefund der nachträglichen Auswertung in einer Studie bestätigen, die von vornherein Menschen mit starkem Bauchschmerz einschließt?
  • Hängt die Wirkung auf den µ-Opioidrezeptor messbar mit der Schmerzwahrnehmung zusammen, und warum hebt Bi-07 diesen Effekt auf?
  • Welchen Anteil hat NCFM am Nutzen der Vierstammmischung? Ohne Studien mit einzelnen Bestandteilen bleibt das offen.
  • Warum verschlechterten sich im Belastungsversuch einzelne Beschwerden unter Einnahme?

Referenzen

  1. van Zanten GC, Madsen AL, Yde CC, Krych L, Yeung N, Saarinen MT, et al. Randomised, placebo-controlled investigation of the impact of probiotic consumption on gut microbiota diversity and the faecal metabolome in seniors. Microorganisms. 2024;12(4):796. Registriert als NCT02207140. doi:10.3390/microorganisms12040796 · PubMed · NCT02207140
  2. Hill C, Guarner F, Reid G, Gibson GR, Merenstein DJ, Pot B, et al. Expert consensus document. The International Scientific Association for Probiotics and Prebiotics consensus statement on the scope and appropriate use of the term probiotic. Nat Rev Gastroenterol Hepatol. 2014;11(8):506-14. doi:10.1038/nrgastro.2014.66 · PubMed
  3. Pan M, O'Flaherty S, Hibberd A, Gerdes S, Morovic W, Barrangou R. The curated Lactobacillus acidophilus NCFM genome provides insights into strain specificity and microevolution. BMC Genomics. 2025;26(1):1. doi:10.1186/s12864-024-11177-2 · PubMed
  4. Lyra A, Hillilä M, Huttunen T, Männikkö S, Taalikka M, Tennilä J, et al. Irritable bowel syndrome symptom severity improves equally with probiotic and placebo. World J Gastroenterol. 2016;22(48):10631-42. doi:10.3748/wjg.v22.i48.10631 · PubMed
  5. Ringel-Kulka T, Palsson OS, Maier D, Carroll I, Galanko JA, Leyer G, et al. Probiotic bacteria Lactobacillus acidophilus NCFM and Bifidobacterium lactis Bi-07 versus placebo for the symptoms of bloating in patients with functional bowel disorders: a double-blind study. J Clin Gastroenterol. 2011;45(6):518-25. doi:10.1097/MCG.0b013e31820ca4d6 · PubMed
  6. Ringel-Kulka T, Goldsmith JR, Carroll IM, Barros SP, Palsson O, Jobin C, et al. Lactobacillus acidophilus NCFM affects colonic mucosal opioid receptor expression in patients with functional abdominal pain: a randomised clinical study. Aliment Pharmacol Ther. 2014;40(2):200-7. Registriert als NCT01064661. doi:10.1111/apt.12800 · PubMed · NCT01064661
  7. Ouwehand AC, ten Bruggencate SJ, Schonewille AJ, Alhoniemi E, Forssten SD, Bovee-Oudenhoven IM. Lactobacillus acidophilus supplementation in human subjects and their resistance to enterotoxigenic Escherichia coli infection. Br J Nutr. 2014;111(3):465-73. doi:10.1017/S0007114513002547 · PubMed
  8. Ouwehand AC, DongLian C, Weijian X, Stewart M, Ni J, Stewart T, et al. Probiotics reduce symptoms of antibiotic use in a hospital setting: a randomized dose response study. Vaccine. 2014;32(4):458-63. doi:10.1016/j.vaccine.2013.11.053 · PubMed
  9. Morovic W, Roper JM, Smith AB, Mukerji P, Stahl B, Rae JC, et al. Safety evaluation of HOWARU Restore (Lactobacillus acidophilus NCFM, Lactobacillus paracasei Lpc-37, Bifidobacterium animalis subsp. lactis Bl-04 and B. lactis Bi-07) for antibiotic resistance, genomic risk factors, and acute toxicity. Food Chem Toxicol. 2017;110:316-24. doi:10.1016/j.fct.2017.10.037 · PubMed
  10. Goodoory VC, Khasawneh M, Black CJ, Quigley EMM, Moayyedi P, Ford AC. Efficacy of probiotics in irritable bowel syndrome: systematic review and meta-analysis. Gastroenterology. 2023;165(5):1206-18. doi:10.1053/j.gastro.2023.07.018 · PubMed
  11. Shen S, Ren F, Qin H, Bukhari I, Yang J, Gao D, et al. Lactobacillus acidophilus NCFM and Lactiplantibacillus plantarum Lp-115 inhibit Helicobacter pylori colonization and gastric inflammation in a murine model. Front Cell Infect Microbiol. 2023;13:1196084. doi:10.3389/fcimb.2023.1196084 · PubMed
  12. Durchführungsverordnung (EU) 2017/2470 der Kommission zur Erstellung der Unionsliste der neuartigen Lebensmittel. ABl. L 351 vom 30.12.2017, S. 72. Konsolidierte Fassung vom 10.08.2026 (CELEX 02017R2470-20260810), durchsucht am 24.10.2026.
  13. EFSA Panel on Biological Hazards (BIOHAZ), Allende A, Alvarez-Ordóñez A, Bortolaia V, Bover-Cid S, De Cesare A, et al. Update of the list of qualified presumption of safety (QPS) recommended microbiological agents intentionally added to food or feed as notified to EFSA 23. EFSA J. 2026;24(1):e9824. doi:10.2903/j.efsa.2026.9824 · PubMed
  14. Zmora N, Zilberman-Schapira G, Suez J, Mor U, Dori-Bachash M, Bashiardes S, et al. Personalized gut mucosal colonization resistance to empiric probiotics is associated with unique host and microbiome features. Cell. 2018;174(6):1388-1405.e21. doi:10.1016/j.cell.2018.08.041 · PubMed
  15. Europäische Kommission. Novel Food Status Catalogue: Lactobacillus acidophilus [Datenbank]. POL-NF-09436, letzte Änderung 26.01.2024 [zitiert 26.10.2026]. Verfügbar unter: https://ec.europa.eu/food/food-feed-portal/screen/novel-food-catalogue/search
  16. EFSA Panel on Biological Hazards (BIOHAZ). Updated list of QPS-recommended microorganisms for safety risk assessments carried out by EFSA. Appendix E – Updated list of QPS recommended biological agents (Panel Statement 24, Juni 2026), Blätter „QPS List“ und „Excluded from QPS“ [Datensatz]. Zenodo; Version vom 17.09.2026 [zitiert 26.10.2026]. doi:10.5281/zenodo.22812707 doi:10.5281/zenodo.22812707
Wie dieses Profil geprüft wurde

Stand: 2026-10-26. Alle Quellen mit DOI oder PMID wurden automatisch über Crossref bzw. doi.org und PubMed aufgelöst.

Geprüft

  • Stammbezeichnung: Die Gleichsetzung „L. acidophilus NCFM (ATCC 700396)“ steht wörtlich im Methodenteil von [1] (Volltext PMC11052279), wo die vier Stämme der Mischung mit Hinterlegungsnummern aufgeführt sind. Die Belastungsstudie [7] bezeichnet den Stamm nur als „Lactobacillus acidophilus (ATCC 700396)“, ohne „NCFM“; die Zuordnung stützt sich auf die Hinterlegungsnummer.
  • Am Abstract geprüft: 391 Randomisierte, 340 beendet, Schweregradänderungen 44,0/50,8/48,3, nachträgliche Schmerzauswertung p = 0,046 [4]; 60 Betroffene, Blähgefühl 4,10 gegenüber 6,17, p = 0,009 bzw. p = 0,06 [5]; 20 Frauen, Rezeptorbefunde, NCT01064661 [6]; 39 Männer, kein Schutz, stärkere Einzelbeschwerden [7]; 503 Patienten, 12,5/19,6/24,6 %, p = 0,02, Clostridioides difficile 1,8 gegenüber 4,8 %, p = 0,04 [8]; Resistenz-, Toxingen- und Rattenprüfung [9]; 82 Studien, Lactobacillus-Stämme niedrige Sicherheit [10]; Zellkultur und Mausversuch zu Helicobacter pylori [11]; 98 Teilnehmende, 90 beendet, Mikrobiom unverändert, individuelle Stabilität 72–75 %, NCT02207140 [1].
  • Im Volltext von [1] (PMC11052279) zusätzlich geprüft: Zusammensetzung der Vierstammmischung mit allen vier Hinterlegungsnummern und der Hinweis, dass der Blähungsbefund mit dem älteren Befund zu NCFM und Bi-07 zusammenpasst.
  • Interessenkonflikte an Abstract bzw. Volltext belegt: Anstellung beim Hersteller (DuPont bzw. IFF) bei [1], [3], [4], [7], [8], [9] und in Teilen von [11]; [6] erklärt für die Hauptautorenschaft keine Konflikte, nennt aber eine Beratungstätigkeit eines Autors.
  • Gegenprüfung 24.10.2026: Am Abstract von [5] erneut geprüft: nach acht Wochen Endwert 4,26 gegenüber 5,84 (p = 0,06), Veränderung des Blähungsschweregrads p < 0,01. Am Abstract von [7]: nur ein Stamm (ATCC 700396), 20 gegenüber 19 Männer, abgeschwächter ETEC-Impfstamm, „ineffective in reducing ETEC infection symptoms“.
  • EU-Recht und QPS wie bei den anderen Stämmen des Pakets geprüft (kein Treffer „Lactobacillus“ in der Unionsliste [12]; QPS-Volltext PMC12824592, Abschnitt „Lactobacilli“ [13]).
  • Präzisions-Flags (m004, Umsetzung Claude 26.10.2026, zur Bestätigung durch Tilman): „Hilft gegen Blähungen und Bauchschmerzen“ → herstellerfinanziert: [4] laut Interessenangabe von DuPont Nutrition and Health gesponsert, fünf Autorinnen und Autoren dort (ehemals) beschäftigt (Volltext PMC5192275); [5] und [10] zählen laut Begründung nicht.
  • Präzisions-Flags (m004, Umsetzung Claude 26.10.2026, zur Bestätigung durch Tilman): „Schützt vor Magen-Darm-Infekten“ → kleine_studien: [7] n = 39 (20 + 19; Abstract). herstellerfinanziert: [7] Autorinnen und Autoren laut Affiliation bei DuPont Nutrition and Health, Kantvik; [11] ist ein Zell- und Mausbefund.
  • Gegenprüfung 26.10.2026 (m004, Umsetzung Claude, zur Bestätigung durch Tilman): Belege der gesetzten Präzisions-Flags (Teilnehmendenzahlen bzw. Finanzierungs- und Interessenangaben) aus den Prüfnotizen in die Begründung übernommen, damit sie für Lesende nachprüfbar sind; Teilnehmendenzahlen erneut an den PubMed-Abstracts abgeglichen.
  • 26.10.2026, Folgearbeit Bogen 2 (Prüfbericht E-20, Block E; eigener Abruf): Novel-Food-Katalog über die Backend-Schnittstelle der Kommission (979 Einträge) abgerufen, Statustexte auf der öffentlichen Katalogseite gegengelesen: POL-NF-09436 „Lactobacillus acidophilus“ (Teil „Whole“, NOT_NOVEL_IN_FOOD, letzte Änderung 26.01.2024). EFSA-QPS-Liste (Zenodo, doi:10.5281/zenodo.22812707, Version 17.09.2026, Panel Statement 24) heruntergeladen und im aktuellen Blatt „QPS List“ bzw. „Excluded from QPS“ gelesen, nicht im ausgeblendeten alten Blatt „QPS_list“. Slug, name und Artnamen nicht geändert, deshalb keine LPSN-Abfrage.

Nicht verifiziert

  • Ob „NCFM“ und „ATCC 700396“ im Katalog der Sammlung selbst gleichgesetzt sind, wurde nicht geprüft (ATCC-Katalog nicht abgefragt); der Beleg stammt aus zwei Veröffentlichungen des Vertreibers.
  • Rechtlicher Status einzelner Produkte in Deutschland und den USA; AMIce und PharmNet.Bund wurden nicht abgefragt.
  • Ob die Primärendpunkte der Blähungsstudie [5] (globale Symptomerleichterung, Behandlungszufriedenheit) erreicht wurden, steht nicht im Abstract; der Volltext war nicht zugänglich. Im Profil ist deshalb nur der Blähungsbefund genannt.
  • Die Studien zu Mischungen mit Präbiotika (z. B. mit Cellobiose) und zu probiotischem Käse mit zwei Stämmen wurden nicht einzeln ausgewertet.
  • Keimzahlen der Studienarme stehen nicht im Profil (Keimzahlregel); die mengenabhängigen Befunde sind deshalb nur qualitativ beschrieben.

Keine Dosierungen, keine Bezugsquellen. Diese Informationen ersetzen keine ärztliche Beratung.

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