Nachschlagewerk, keine Anwendungsempfehlung: Das Profil beschreibt Wirkmechanismus und Studienlage und ersetzt keine ärztliche Beratung. Die Versprechen stammen aus Werbung und Foren und werden hier geprüft, nicht vertreten.
Versprechen im Check
Besser aufnehmbar als Carbonat, auch ohne Magensäure
uneinheitlichNur Statusmarker. Metaanalyse: etwa 22–27 % mehr Aufnahme [3]; nüchtern bei Gesunden und mit Mahlzeit in mehreren Studien kein Unterschied [4][5][6]. Klar besser nüchtern bei Achlorhydrie (nicht randomisiert, 11 Patienten) [7], geringfügig nach Magenbypass [8][9]; das erhöhte Parathormon nach Magenbypass sank über zwölf Wochen nicht stärker als unter Carbonat [10]. Bereich gewählt, weil Calcium für die Knochen beworben wird.[4][5][6][8][9]
Schützt die Knochen vor Brüchen
kein NutzenEinzige große RCT mit Calciumcitrat (Auckland, 1471 Frauen, fünf Jahre): symptomatische Brüche nicht signifikant seltener (HR 0,90; 0,71–1,16), Wirbel- und Unterarmbrüche ebenfalls nicht, Hüftbrüche häufiger (HR 3,55; 1,31–9,63; wenige Ereignisse); nur in der Per-Protokoll-Auswertung weniger Unterarmbrüche, bei einer Einnahmetreue von 55–58 % [12]. Ein systematischer Review über alle Calciumformen (schwache und widersprüchliche Evidenz) zählt nicht für die Stufe [16]. Die Knochendichte ist als eigenes Versprechen geführt.
Erhöht die Knochendichte
nur Marker belegtNur Marker: In der Auckland-Studie lag die Knochendichte nach fünf Jahren in der Intention-to-treat-Auswertung um 1,8 % (Wirbelsäule), 1,6 % (Hüfte) und 1,2 % (Gesamtkörper) höher als unter Placebo [12]. Ein höherer Wert belegt keinen Bruchschutz; Brüche nahmen in derselben Studie nicht ab.
Wirkweise
Evidenzkarte: Calciumcitrat
Calcium wird im Darm aktiv und energieabhängig durch die Darmzellen aufgenommen, gesteuert vor allem durch 1,25-Dihydroxyvitamin D3, und passiv zwischen den Zellen hindurch [1]. Calciumcitrat steht als „Calciumsalze der Zitronensäure“ in Anhang II Teil B der Richtlinie 2002/46/EG [2]. Rechnerisch enthält wasserfreies Tricalciumdicitrat etwa 24 % Calcium (aus der Summenformel in PubChem), deutlich weniger als Calciumcarbonat.
Das Hauptversprechen ist die bessere Aufnahme. Eine Metaanalyse von 15 Studien fand aus Citrat eine um etwa 22–27 % höhere Aufnahme als aus Carbonat, nüchtern wie mit Mahlzeit [3]. Andere Studien fanden keinen Unterschied: bei acht nüchternen Gesunden (Citrat 30 ± 3 %, Carbonat 39 ± 3 %, nicht signifikant) [4], bei 37 Gesunden mit einem leichten Frühstück [5] und in einer randomisierten Überkreuzstudie mit 24 Frauen nach der Menopause, in der marktübliche Präparate identische Serumcalciumkurven ergaben [6]. Eindeutig ist der Vorteil bei fehlender Magensäure: Bei elf nüchternen Menschen mit Achlorhydrie wurde aus Citrat etwa 45 % aufgenommen, aus Carbonat etwa 4 %; mit einem Frühstück war Carbonat aber ebenfalls normal verfügbar [7]. Nach Magenbypass war Citrat in zwei randomisierten Überkreuzstudien mit 18 bzw. 150 Personen etwas besser verfügbar (geringfügig höhere Serumcalciumfläche, stärkere Senkung des Parathormons) [8][9]. Über zwölf Wochen senkte es bei 39 Patienten nach Magenbypass das erhöhte Parathormon aber nicht stärker als Carbonat; nur Knochenumbaumarker sanken stärker [10]. Auch in einer offenen Überkreuzstudie mit 40 Frauen nach der Menopause sanken die Abbaumarker unter Citrat stärker als unter Carbonat, bei gleichem Parathormon und gleicher Calciumausscheidung [11].
Für klinische Endpunkte ist die Auckland Calcium Study wichtig, weil sie Calciumcitrat verwendete: Bei 1471 gesunden Frauen nach der Menopause lag die Knochendichte nach fünf Jahren um 1,2–1,8 % höher als unter Placebo, symptomatische Brüche nahmen aber nicht signifikant ab (HR 0,90), Hüftbrüche waren sogar häufiger (HR 3,55; wenige Ereignisse), Verstopfung trat öfter auf und die Einnahmetreue lag nur bei 55–58 % [12]. In derselben Studie wurden unter Calcium mehr Herzinfarkte gemeldet (nach Prüfung relatives Risiko 2,12; mit ergänzten Krankenhausdaten 1,49, nicht signifikant); laut Interessenkonflikterklärung erhielt ein Autor (I. R. Reid) Forschungsförderung von Fonterra und Mission Pharmacal und war für beide beratend tätig [13]. Ob Calciumpräparate das Herzinfarktrisiko erhöhen, ist umstritten: Eine Metaanalyse randomisierter Studien mit geprüften Herzereignissen bei Frauen nach der Menopause fand keinen Anstieg (Herzinfarkt RR 1,08; 95-%-KI 0,92–1,26) [14], eine Metaanalyse von 13 doppelblinden, placebokontrollierten Studien dagegen ein um etwa 15 % höheres Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen (RR 1,15; 1,06–1,25) [15]; beide werten Calciumpräparate unabhängig von der Form aus. Ein systematischer Review über alle Calciumformen bewertet die Evidenz für einen Bruchschutz als schwach und widersprüchlich [16]. Zur Sorge um Nierensteine: Bei 18 gesunden Frauen nach der Menopause stiegen unter Calciumcitrat Calcium und Citrat im Urin, die Übersättigung mit Calciumoxalat und Brushit änderte sich aber nicht [17].
Formulierungen und Herkunft: Bei 15 Patienten nach Magenbypass erhöhte ein flüssig aufgelöstes Kalium-Calcium-Citrat das Serumcalcium stärker als eine Calciumcitrat-Tablette [18]; das ist allerdings eine andere Verbindung mit zusätzlicher Alkali-Last. Weitere vergleichende Humandaten zu Darreichungsformen von Calciumcitrat wurden nicht gefunden.
Angriffspunkte
| Ziel | Typ | Wirkung | Kennwert | Evidenz |
|---|---|---|---|---|
| Aktive Calciumaufnahme im Darm (vitamin-D-abhängig) | Transporter | Bindung | transzellulärer Weg, gesteuert durch 1,25-Dihydroxyvitamin D3 (Übersichtsarbeit) | Tierversuch[1] |
| Parathormon (Nebenschilddrüse) | Hormonachse | Expression ↓ | nach Magenbypass stärkere akute Senkung als unter Carbonat; über 12 Wochen kein Unterschied | Mensch, randomisiert[8][9][10] |
| Knochenresorption (Osteoklasten) | Sonstiges | Hemmer | Abbaumarker stärker gesenkt als unter Carbonat (offene Überkreuzstudie) | Mensch, randomisiert[10][11] |
Wirkprofil
- Dopamin
- Noradrenalin
- Serotonin
- Acetylcholin
- Glutamat · AMPA
- Glutamat · NMDA
- GABA
- Histamin
- Orexin
- Adenosin
- Opioide
- Melatonin
- Neurotrophine
- Durchblutung
- Stickstoffmonoxid
- Energiestoffwechsel
- Insulin · Glukose
- Entzündung · oxidativ
- Stressachse
- Testosteron-Achse
- Endocannabinoide
- Autophagie · Seneszenz
- Immunsystem
- Lipidstoffwechsel
- Gerinnung · Fibrinolyse
- Methylierung
Aufnahmewege und Bioverfügbarkeit
Oral (geschluckt) · Citrat, nüchtern
30 ± 3 % (8 Gesunde, Netto-Aufnahme); ≈ 45 % bei AchlorhydrieBei Gesunden nüchtern kein signifikanter Unterschied zu Carbonat [4]; bei Achlorhydrie nüchtern deutlich besser als Carbonat (≈ 4 %) [7].
Mensch, randomisiert
Oral (geschluckt) · Citrat, mit Mahlzeit
Mit Frühstück gleich gut wie Carbonat (37 Gesunde) [5]; marktübliche Präparate mit identischer Serumcalciumkurve (24 Frauen) [6]. Die Metaanalyse sieht auch mit Mahlzeit etwa 22 % Vorteil [3].
Mensch, randomisiert
Oral (geschluckt) · nach Magenbypass
Zwei randomisierte Überkreuzstudien: Serumcalciumfläche geringfügig höher, Parathormon stärker gesenkt als unter Carbonat [8][9]. Flüssiges Kalium-Calcium-Citrat besser als Citrat-Tablette (15 Patienten) [18].[8][9]
Mensch, randomisiert
Studien am Menschen
Auckland Calcium Study (Calciumcitrat)
Gemessen: Knochendichte, Brüche
Ergebnis: Knochendichte +1,2 bis +1,8 %; symptomatische Brüche HR 0,90 (0,71–1,16), Hüftbrüche HR 3,55 (1,31–9,63); mehr Verstopfung; Einnahmetreue 55–58 %.[12]
Mensch, randomisiert
Auckland: Herz-Kreislauf-Ereignisse
Gemessen: Herzinfarkt, Schlaganfall, plötzlicher Tod
Ergebnis: Geprüfte Herzinfarkte RR 2,12 (1,01–4,47); mit Krankenhausdaten RR 1,49 (0,86–2,57).[13]
Mensch, randomisiert
Citrat vs. Carbonat nach Magenbypass, 12 Wochen
Gemessen: Parathormon, Knochenumbaumarker
Ergebnis: PTH −1,9 vs. +0,9 % (p = 0,68); P1NP, Osteocalcin und knochenspezifische AP unter Citrat stärker gesunken.[10]
Mensch, randomisiert
Citrat vs. Carbonat nach bariatrischer Operation
Gemessen: Serumcalcium, PTH, Urincalcium
Ergebnis: AUC 76,1 vs. 74,7 (p = 0,001), Cmax 9,8 vs. 9,5; PTH stärker gesenkt.[9]
Mensch, randomisiert
Knochenumbau unter Citrat und Carbonat
Gemessen: Abbaumarker, PTH, Urincalcium
Ergebnis: Abbaumarker nur unter Citrat gesunken; PTH und Urincalcium ohne Unterschied; 34 beendeten die Studie.[11]
Mensch, randomisiert
Nierensteinrisiko unter Calciumcitrat
Gemessen: Übersättigung des Urins
Ergebnis: Urincalcium und -citrat stiegen, Übersättigung mit Calciumoxalat und Brushit unverändert.[17]
Mensch, randomisiert
Risiken und Warnhinweise
Möglicherweise mehr Herzinfarkte (umstritten)
In der Auckland Calcium Study mit Calciumcitrat wurden mehr Herzinfarkte gemeldet; nach Prüfung RR 2,12 (1,01–4,47), mit ergänzten Krankenhausdaten 1,49 (0,86–2,57) [13]. Metaanalysen über alle Calciumformen widersprechen sich: kein Anstieg bei geprüften Herzereignissen [14], ein um etwa 15 % höheres Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen in doppelblinden, placebokontrollierten Studien [15]. Die Frage ist für alle Calciumformen offen.
Mensch, randomisiert
Verstopfung
In der Auckland-Studie trat Verstopfung unter Calciumcitrat häufiger auf als unter Placebo [12].
Mensch, randomisiert
Hüftbrüche (unerwarteter Befund)
In der Auckland-Studie waren Hüftbrüche unter Calcium häufiger (HR 3,55, wenige Ereignisse), in der Per-Protokoll-Analyse nicht signifikant [12]. Ein Mechanismus ist nicht bekannt.
Mensch, randomisiert
Wechselwirkungen
- Levothyroxin: Bei acht Gesunden senkte gleichzeitig eingenommenes Calciumcitrat, ebenso Carbonat und Acetat, die Levothyroxin-Aufnahme um etwa 20–25 % [20].
Faktencheck: verbreitete Behauptungen
- teilweise belegt
„Calciumcitrat wird immer besser aufgenommen als Calciumcarbonat“
Metaanalyse: etwa 22–27 % besser [3]; mehrere Studien mit und ohne Mahlzeit ohne Unterschied [4][5][6]. Deutlich nur nüchtern bei fehlender Magensäure [7], geringfügig nach Magenbypass [8][9].
- teilweise belegt
„Calciumcitrat erhöht das Nierensteinrisiko nicht, weil Citrat Steine hemmt“
Bei 18 gesunden Frauen änderte sich die Übersättigung des Urins nicht [17]; Citratsalze werden laut Übersichtsarbeit zur Steinvorbeugung eingesetzt [19]. Steinereignisse unter Calciumcitrat wurden in keiner gefundenen Studie als Endpunkt gemessen.
- teilweise belegt
„Wer Säureblocker nimmt oder wenig Magensäure hat, sollte Citrat statt Carbonat nehmen“
Nüchtern bei Achlorhydrie war Citrat klar besser, mit Mahlzeit war Carbonat aber normal verfügbar [7]. Eigene Studien mit Protonenpumpenhemmern wurden hier nicht ausgewertet.
Pharmakokinetik
- Aufnahme
- Aktiv (vitamin-D-abhängig) und passiv im Darm [1]; nüchtern auch bei fehlender Magensäure gut verfügbar [7].
- Halbwertszeit
- Für ein körpereigenes Mineral nicht sinnvoll angebbar; nicht verifiziert.
- Abbau
- Liefert Ca2+ und Citrat; Calcium und Citrat im Urin steigen [17].
- Weg ins Gehirn
- Nicht relevant; keine formspezifischen Daten.
Rechtlicher Status
- Deutschland
- Zugleich Arzneistoff: In AMIce sind verkehrsfähige Humanarzneimittel mit dem Wirkstoff Calciumcitrat verzeichnet (Abruf 24.10.2026) [22]; als Mineralstoffverbindung nach Anhang II der RL 2002/46/EG in Nahrungsergänzungsmitteln zulässig [2].
- EU
- Anhang II Teil B der RL 2002/46/EG („Calciumsalze der Zitronensäure“); damit als Calciumquelle in Nahrungsergänzungsmitteln zugelassen [2].
- USA
- Nicht verifiziert.
Zugelassene EU-Angaben
„wird für die Erhaltung normaler Knochen benötigt“
- Nährstoff
- Calcium
- Rechtsgrundlage
- VO (EU) Nr. 432/2012[21]
- Einordnung
- rechtlich zulässig für Calcium allgemein; mit Calciumcitrat stieg die Knochendichte leicht, Brüche nahmen nicht ab (siehe Versprechen)
Verwandte Substanzen
Offene Fragen
- Wie groß ist der Aufnahmeunterschied zu Carbonat unter einheitlicher Isotopenmethode und Mahlzeitsituation?
- Verhindert Calciumcitrat Brüche besser als Carbonat, etwa nach bariatrischer Operation?
- Ist das Herzinfarktsignal der Auckland-Studie formspezifisch oder gilt es für Calciumpräparate allgemein?
Referenzen
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- Verordnung (EU) Nr. 432/2012 der Kommission vom 16. Mai 2012 zur Festlegung einer Liste zulässiger anderer gesundheitsbezogener Angaben über Lebensmittel als Angaben über die Reduzierung eines Krankheitsrisikos sowie die Entwicklung und die Gesundheit von Kindern. ABl. L 136 vom 25.5.2012, S. 1. Konsolidierte Fassung vom 20.08.2025 (CELEX 02012R0432-20250820).
- Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte. AMIce – Arzneimittel-Informationssystem, öffentlicher Teil [Datenbank]. Suche Stoffname „Calciumcitrat“ [zitiert 24.10.2026]. Verfügbar unter: https://portal.bfarm.de/amguifree/
Wie dieses Profil geprüft wurde
Stand: 2026-10-24. Alle Quellen mit DOI oder PMID wurden automatisch über Crossref bzw. doi.org und PubMed aufgelöst.
Geprüft
- DOIs über Crossref und PMIDs über PubMed (Prüfskript).
- Anhang II Teil B der RL 2002/46/EG, konsolidierte Fassung CELEX 02002L0046-20251126 (Cellar, XHTML, 24.10.2026): Eintrag „Calciumsalze der Zitronensäure“.
- 24.10.2026 (Regelentscheidungen K1–K8): Wortlaut „Calcium wird für die Erhaltung normaler Knochen benötigt“ in VO (EU) Nr. 432/2012, Basisfassung (CELEX 32012R0432) und konsolidierte Fassung vom 20.08.2025 (CELEX 02012R0432-20250820), unverändert gefunden. Abstract [12] erneut geprüft: ITT-Knochendichte 1,8/1,6/1,2 %, HR 0,90 (0,71–1,16), Wirbel 0,72 (0,44–1,18), Hüfte 3,55 (1,31–9,63), Unterarm 0,65 (0,41–1,04); Per-Protokoll Unterarm 0,45 (0,24–0,87); Einnahmetreue 55–58 %.
- Am Abstract: aktive und passive Aufnahme [1]; 15 Studien, 22–27 % [3]; 8 Personen, 30 ± 3 vs. 39 ± 3 %, n. s. [4]; 37 Personen mit Frühstück ohne Unterschied [5]; 24 Frauen, identische Kurven [6]; Achlorhydrie 0,452 vs. 0,042 [7]; 19 eingeschlossen, 18 beendet, Serum-AUC 55 vs. 54 [8]; 150 Personen, AUC 76,1 vs. 74,7 [9]; 39 Patienten, PTH −1,9 vs. +0,9 % [10]; 40 Frauen, 34 beendet [11]; 1471 Frauen, Calcium als Citrat, BMD +1,2–1,8 %, HR 0,90 und 3,55, Verstopfung, Einnahmetreue 55–58 % [12]; RR 2,12 und 1,49, Interessenkonflikt laut PubMed-XML „IRR has received research support from and acted as a consultant for Fonterra and Mission Pharmacal“ [13]; 26 RCTs [16]; 18 Frauen, Übersättigung unverändert [17]; 15 Patienten, PCC vs. Citracal Petite [18]; Citrat zur Steinvorbeugung [19]; 8 Personen, 20–25 % [20].
- PubChem: CID 13136, C12H10Ca3O14, Molmasse 498,4; Calciumanteil daraus berechnet (wasserfrei).
- Gegenprüfung 24.10.2026 am Abstract: [14] Metaanalyse mit geprüften Herzereignissen, Herzinfarkt RR 1,08 (0,92–1,26), Förderung laut Crossref Raine Medical Research Foundation; [15] 13 doppelblinde, placebokontrollierte RCTs, CVD RR 1,15 (1,06–1,25), keine Interessenkonflikte erklärt.
- ClinicalTrials.gov: 55 Treffer „calcium citrate“ (24.10.2026).
- Rechtsstatus (G6) am 24.10.2026: AMIce (öffentlicher Teil, BfArM; Stoffname „Calciumcitrat“, nur Wirkstoff, Humanarzneimittel, verkehrsfähig, Endmaskierung): 2 Treffer, einschließlich Kombinationen, Homöopathika, Apothekenrezepturen und Parallelimporten [22]. Fach- und Gebrauchsinformationen nicht gelesen.
Nicht verifiziert
- Rechtsstatus in den USA.
- Ob die Arbeitsgruppe Pak/Sakhaee (Dallas), von der die citratfreundliche Metaanalyse [3] und mehrere Citratstudien stammen, Verbindungen zu Herstellern von Calciumcitrat hatte; in den Abstracts nicht angegeben.
- Herstellerbezug bei [6] (Mitautorin A. Bendich; Affiliation im PubMed-Datensatz nicht hinterlegt).
- In welcher Hydratform handelsübliches Calciumcitrat vorliegt; der berechnete Calciumanteil gilt für die wasserfreie Form.
- Studien zu Calciumcitrat unter Protonenpumpenhemmern wurden nicht ausgewertet.
- Ob Mission Pharmacal oder Fonterra Calciumcitrat herstellen bzw. vertreiben; die frühere Angabe „Hersteller von Calciumcitrat“ war nicht belegt und wurde gestrichen. Ob I. R. Reid die Auckland-Studie leitete, wurde nicht eigens geprüft.
- Interessenkonflikte der Autorinnen und Autoren von [14] (im PubMed-Datensatz nicht hinterlegt).
Keine Dosierungen, keine Bezugsquellen. Diese Informationen ersetzen keine ärztliche Beratung.
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