Nachschlagewerk, keine Anwendungsempfehlung: Das Profil beschreibt Wirkmechanismus und Studienlage und ersetzt keine ärztliche Beratung. Die Versprechen stammen aus Werbung und Foren und werden hier geprüft, nicht vertreten.
Versprechen im Check
Bindet Giftstoffe und Schwermetalle im Darm und entgiftet den Körper
nicht untersuchtKeine Studie an Gesunden ohne besondere Belastung mit klinischem Endpunkt gefunden; Bereich nach der Ersatzregel für Binder im Darm. Zu Schwermetallen keine Humanstudie; die Aflatoxin-Daten sind Marker in einer Hochrisikogruppe (nächstes Versprechen).[3][5]
Senkt die Aufnahme von Aflatoxin aus belasteter Nahrung (nur Marker)
nur Marker belegtNur Marker: Aflatoxin-Addukte bzw. Aflatoxin M1 in RCTs gesenkt [3][5][6], aber nicht in allen Mengengruppen und ohne klare Dosisabhängigkeit; ob weniger Lebererkrankungen folgen, ist nicht untersucht. Alle Studien mit NovaSil bzw. gereinigtem Calcium-Montmorillonit aus derselben Forschungsgruppe bzw. ihrem Umfeld; die Kinderstudie [7] wurde von BASF SE finanziert (Präparat laut Methoden von Engelhard/BASF, ein Mitautor bei BASF SE), bei erklärter Interessenfreiheit.[3][5][6]
Hilft bei akutem Durchfall
nicht untersuchtFür frei verkauften Bentonit keine Studie gefunden. Die Daten zu Smektit-Arzneimitteln (Cochrane-Review zu „Smectite“ bei Kindern [8]; Diosmektit bei Erwachsenen, herstellergesponsert [9]) betreffen einen anderen, standardisierten Wirkstoff; nach der Regel für verwandte Wirkstoffe zählen sie nicht für dieses Profil und stehen nur gekennzeichnet im Text.
Wirkweise
Evidenzkarte: Bentonit (Montmorillonit)
Bentonit ist ein Gemisch von Tonmineralen, überwiegend Montmorillonit, einem Schichtsilikat aus der Smektitgruppe. Die Arbeitsgruppe, die den Calcium-Montmorillonit NovaSil entwickelt hat, beschreibt eine Bindung von Aflatoxinen mit hoher Affinität und Kapazität im Magen-Darm-Trakt, gezeigt vor allem in Tierversuchen [1]. Ob jeder Bentonit so bindet, hängt von Mineral und Verarbeitung ab; die Humanstudien verwendeten ausschließlich NovaSil bzw. gereinigte Varianten davon.
Aflatoxin: In einer randomisierten, doppelblinden, placebokontrollierten Phase-IIa-Studie in Ghana erhielten 177 Menschen mit hoher Aflatoxinbelastung drei Monate NovaSil in zwei Mengen oder Placebo; Nebenwirkungen waren in allen Gruppen ähnlich selten [2]. Nach drei Monaten lagen die Aflatoxin-Albumin-Addukte im Blut in beiden Verumgruppen niedriger als unter Placebo, das Aflatoxin M1 im Urin nur in der höheren Mengengruppe (Median bis 58 % niedriger) [3]. Vitamin A und E sowie die meisten Mineralstoffe im Serum blieben unverändert, Strontium stieg in der höheren Gruppe an [4]. In Texas senkte ein gereinigter Calcium-Montmorillonit bei 234 Gesunden die Aflatoxin-Lysin-Addukte nur in der niedrigeren Mengengruppe signifikant [5]. Bei Kindern in Ghana sank das Aflatoxin M1 im Urin in einer 14-tägigen RCT mit der höheren Menge [6] und in einer weiteren randomisierten, verblindeten Studie mit 200 Kindern nach 60 Tagen um 60 % gegenüber dem Ausgangswert, während es unter Placebo stieg [7]. Diese Studie wurde von BASF SE finanziert; ein Mitautor arbeitet bei BASF SE, und das Präparat stammte laut Methoden von Engelhard/BASF; die Autorinnen und Autoren erklärten dennoch keine Interessenkonflikte [7]. Alle Befunde sind Biomarker der Aufnahme, keine klinischen Endpunkte.
Abgrenzung Diosmektit (anderer Wirkstoff, zählt nicht für dieses Profil): Smektit als Arzneimittel („medicinal clay“, in der Hintergrundbeschreibung dioktaedrisches Smektit bzw. Diosmektit) verkürzte laut Cochrane-Review akuten infektiösen Durchfall bei Kindern um etwa einen Tag (18 Studien, 2616 Kinder, geringe Vertrauenswürdigkeit), ohne Einfluss auf Krankenhausaufnahmen [8]. Bei Erwachsenen verkürzte Diosmektit in einer vom Hersteller Ipsen gesponserten RCT die Zeit bis zur Genesung um 15 Stunden [9]. Diese Daten gelten für die standardisierten Arzneimittel, nicht für frei verkauften Bentonit; Studien zu Bentonit bei Durchfall wurden nicht gefunden.
Verunreinigungen: In Proben einer als Heilerde verwendeten grünen Tonerde fanden sich hohe Arsen- und Bleigehalte; nach Auftragen auf die Haut von Mäusen reicherte sich Blei in Leber und Nieren an (Stufe 2) [10]. Untersuchungen zu Schwermetallgehalten von Bentonit-Nahrungsergänzungsmitteln in Europa wurden nicht gefunden.
Angriffspunkte
| Ziel | Typ | Wirkung | Kennwert | Evidenz |
|---|---|---|---|---|
| Aflatoxine im Darmlumen | Struktur | Bindung (Adsorption) | Aflatoxin-Biomarker in Blut und Urin gesenkt (RCTs, NovaSil) | Mensch, randomisiert[1][3] |
Wirkprofil
- Dopamin
- Noradrenalin
- Serotonin
- Acetylcholin
- Glutamat · AMPA
- Glutamat · NMDA
- GABA
- Histamin
- Orexin
- Adenosin
- Opioide
- Melatonin
- Neurotrophine
- Durchblutung
- Stickstoffmonoxid
- Energiestoffwechsel
- Insulin · Glukose
- Entzündung · oxidativ
- Stressachse
- Testosteron-Achse
- Endocannabinoide
- Autophagie · Seneszenz
- Immunsystem
- Lipidstoffwechsel
- Gerinnung · Fibrinolyse
- Methylierung
Aufnahmewege und Bioverfügbarkeit
Oral (geschluckt) · Pulver oder Kapseln (Calcium-Montmorillonit)
Wirkt im Darmlumen; die Studien messen nur die Aufnahme des gebundenen Gifts (Biomarker), nicht die des Minerals. Strontium im Serum stieg unter der höheren Menge [4].[3]
Mensch, randomisiert
Studien am Menschen
NovaSil in Ghana: Sicherheit
Gemessen: Nebenwirkungen, Blutbild, Leber- und Nierenwerte
Ergebnis: Nebenwirkungen in allen Gruppen ähnlich selten; Laborwerte ohne Unterschied.[2]
Mensch, randomisiert
NovaSil in Ghana: Biomarker
Gemessen: Aflatoxin-Albumin-Addukt (Serum), Aflatoxin M1 (Urin)
Ergebnis: Addukte in beiden Verumgruppen niedriger, M1 nur in der höheren Gruppe (bis 58 %).[3]
Mensch, randomisiert
Calcium-Montmorillonit in Texas
Gemessen: Aflatoxin-Lysin-Addukt
Ergebnis: Nur die niedrigere Mengengruppe signifikant gesenkt.[5]
Mensch, randomisiert
Kinder in Ghana
Gemessen: Sicherheit, Aflatoxin M1 im Urin
Ergebnis: Keine Nebenwirkungen; M1 in der höheren Gruppe gesenkt.[6]
Mensch, randomisiert
NovaSil bei Kindern in Ghana (60 Tage)
Gemessen: Aflatoxin M1 im Urin, Blutbild, Blutchemie
Ergebnis: M1 um 60 % gegenüber dem Ausgangswert gesenkt, unter Placebo gestiegen; finanziert von BASF SE, Präparat von Engelhard/BASF.[7]
Mensch, randomisiert
Cochrane: Smektit-Arzneimittel bei Durchfall (anderer Wirkstoff, zählt nicht)
Gemessen: Durchfalldauer, Heilung an Tag 3
Ergebnis: Etwa 24 Stunden kürzer; geringe Vertrauenswürdigkeit; keine Wirkung auf Krankenhausaufnahmen.[8]
Mensch, randomisiert
Diosmektit bei Erwachsenen (anderer Wirkstoff, zählt nicht)
Gemessen: Zeit bis zur Genesung
Ergebnis: Median 53,8 gegenüber 69,0 Stunden; Sponsor Ipsen.[9]
Mensch, randomisiert
Risiken und Warnhinweise
Verunreinigung mit Blei und Arsen
Proben einer als Heilerde verwendeten Tonerde enthielten hohe Arsen- und Bleigehalte; bei Mäusen reicherte sich Blei nach Auftragen auf die Haut in Leber und Nieren an [10]. Untersuchungen zu den Gehalten in Bentonit-Nahrungsergänzungsmitteln wurden nicht gefunden.
Tierversuch
Veränderter Mineralstoffhaushalt
Unter NovaSil stieg Strontium im Serum, Vitamin A und E sowie die übrigen gemessenen Mineralstoffe blieben unverändert (drei Monate) [4].
Mensch, randomisiert
Magen-Darm-Beschwerden, Verstopfung
Übelkeit, Durchfall, Sodbrennen und Schwindel traten unter NovaSil ähnlich selten auf wie unter Placebo [2]; Verstopfung war unter Smektit-Arzneimitteln nicht signifikant häufiger (anderer Wirkstoff, nicht auf Bentonit übertragbar) [8].
Mensch, randomisiert
Faktencheck: verbreitete Behauptungen
- nicht belegt
„Bentonit leitet Schwermetalle aus dem Körper aus“
Keine Humanstudie zu Schwermetallen gefunden; natürliche Tonerden können selbst Blei und Arsen enthalten [10].
- nicht belegt
„Heil- und Tonerde ist ein reines Naturprodukt ohne Schadstoffe“
In Proben einer Heilerde wurden hohe Arsen- und Bleigehalte gemessen [10]; Daten zu den in Europa verkauften Produkten fehlen.
- nicht belegt
„Tonerde entzieht dem Körper Vitamine und Mineralstoffe“
Unter NovaSil blieben Vitamin A und E und die meisten Mineralstoffe über drei Monate unverändert; nur Strontium stieg [4]. Für andere Bentonite nicht untersucht.
- nicht belegt
„Weil Bentonit Aflatoxin bindet, schützt es vor Leberkrebs“
Gemessen wurden nur Biomarker der Aufnahme über höchstens drei Monate [3][5]; klinische Endpunkte wurden nicht untersucht.
Pharmakokinetik
- Aufnahme
- Wirkt im Darmlumen; Aufnahme des Minerals selbst nicht untersucht. Strontium im Serum stieg unter NovaSil [4].
- Halbwertszeit
- Nicht zutreffend bzw. nicht untersucht.
- Abbau
- Nicht zutreffend.
- Weg ins Gehirn
- Nicht untersucht.
Rechtlicher Status
- Deutschland
- Nicht verifiziert. In Anlage 1 der AMVV kein Eintrag zu Bentonit, Montmorillonit, Smektit oder Kaolin (Suche 24.10.2026) [11]. Ob Diosmektit-Präparate in Deutschland als Arzneimittel zugelassen sind und ob Bentonit-Produkte als Medizinprodukt vertrieben werden, wurde nicht geprüft (AMIce, Medizinprodukteregister).
- EU
- Kein Eintrag im EMA-Datenexport (24.10.2026). Kein Eintrag zu Bentonit, Montmorillonit oder Smektit in der Unionsliste der neuartigen Lebensmittel, Stand 10.08.2026 [12]. Status als Nahrungsergänzungsmittel und als Lebensmittelzusatzstoff nicht geprüft.
- USA
- Nicht verifiziert.
Verwandte Substanzen
Offene Fragen
- Wie hoch sind Blei-, Arsen- und Aluminiumgehalte in den in Europa verkauften Bentonit-Produkten?
- Bindet Bentonit gleichzeitig eingenommene Arzneimittel?
- Gibt es Studien mit klinischen Endpunkten (z. B. Lebererkrankungen, Wachstum bei Kindern) nach Senkung der Aflatoxinaufnahme?
Referenzen
- Phillips TD, Afriyie-Gyawu E, Williams J, Huebner H, Ankrah NA, Ofori-Adjei D, et al. Reducing human exposure to aflatoxin through the use of clay: a review. Food Addit Contam Part A Chem Anal Control Expo Risk Assess. 2008;25(2):134-45. doi:10.1080/02652030701567467 · PubMed
- Afriyie-Gyawu E, Ankrah NA, Huebner HJ, Ofosuhene M, Kumi J, Johnson NM, et al. NovaSil clay intervention in Ghanaians at high risk for aflatoxicosis. I. Study design and clinical outcomes. Food Addit Contam Part A Chem Anal Control Expo Risk Assess. 2008;25(1):76-87. doi:10.1080/02652030701458105 · PubMed
- Wang P, Afriyie-Gyawu E, Tang Y, Johnson NM, Xu L, Tang L, et al. NovaSil clay intervention in Ghanaians at high risk for aflatoxicosis: II. Reduction in biomarkers of aflatoxin exposure in blood and urine. Food Addit Contam Part A Chem Anal Control Expo Risk Assess. 2008;25(5):622-34. doi:10.1080/02652030701598694 · PubMed
- Afriyie-Gyawu E, Wang Z, Ankrah NA, Xu L, Johnson NM, Tang L, et al. NovaSil clay does not affect the concentrations of vitamins A and E and nutrient minerals in serum samples from Ghanaians at high risk for aflatoxicosis. Food Addit Contam Part A Chem Anal Control Expo Risk Assess. 2008;25(7):872-84. doi:10.1080/02652030701854758 · PubMed
- Pollock BH, Elmore S, Romoser A, Tang L, Kang MS, Xue K, et al. Intervention trial with calcium montmorillonite clay in a south Texas population exposed to aflatoxin. Food Addit Contam Part A Chem Anal Control Expo Risk Assess. 2016;33(8):1346-54. doi:10.1080/19440049.2016.1198498 · PubMed
- Mitchell NJ, Kumi J, Aleser M, Elmore SE, Rychlik KA, Zychowski KE, et al. Short-term safety and efficacy of calcium montmorillonite clay (UPSN) in children. Am J Trop Med Hyg. 2014;91(4):777-85. doi:10.4269/ajtmh.14-0093 · PubMed
- Kumi J, Appiah-Opong R, Rein D, Egbi G, Aninagyei E, Boye A, et al. Safety and efficacy of Novasil clay (calcium montmorillonite) in children exposed to aflatoxin in Ejura-Sekyedumase district in Ghana. Glob Pediatr Health. 2022;9:2333794X221121243. doi:10.1177/2333794X221121243 · PubMed
- Pérez-Gaxiola G, Cuello-García CA, Florez ID, Pérez-Pico VM. Smectite for acute infectious diarrhoea in children. Cochrane Database Syst Rev. 2018;4(4):CD011526. doi:10.1002/14651858.CD011526.pub2 · PubMed
- Khediri F, Mrad AI, Azzouz M, Doughi H, Najjar T, Mathiex-Fortunet H, et al. Efficacy of diosmectite (smecta) in the treatment of acute watery diarrhoea in adults: a multicentre, randomized, double-blind, placebo-controlled, parallel group study. Gastroenterol Res Pract. 2011;2011:783196. doi:10.1155/2011/783196 · PubMed
- Whiteside TE, Qu W, DeVito MJ, Brar SS, Bradham KD, Nelson CM, et al. Elevated arsenic and lead concentrations in natural healing clay applied topically as a treatment for ulcerative dermatitis in mice. J Am Assoc Lab Anim Sci. 2020;59(2):212-20. doi:10.30802/AALAS-JAALAS-19-000068 · PubMed
- Verordnung über die Verschreibungspflicht von Arzneimitteln (Arzneimittelverschreibungsverordnung – AMVV), Anlage 1 (zu § 1 Nr. 1 und § 5). Bundesministerium der Justiz [Internet]. Abgerufen am 24.10.2026. Verfügbar unter: https://www.gesetze-im-internet.de/amvv/anlage_1.html
- Durchführungsverordnung (EU) 2017/2470 der Kommission vom 20. Dezember 2017 zur Erstellung der Unionsliste der neuartigen Lebensmittel gemäß der Verordnung (EU) 2015/2283 des Europäischen Parlaments und des Rates über neuartige Lebensmittel. ABl. L 351 vom 30.12.2017, S. 72. Konsolidierte Fassung vom 10.08.2026 (CELEX 02017R2470-20260810).
Wie dieses Profil geprüft wurde
Stand: 2026-10-25. Alle Quellen mit DOI oder PMID wurden automatisch über Crossref bzw. doi.org und PubMed aufgelöst.
Geprüft
- DOIs über Crossref und PMIDs über PubMed (Prüfskript).
- Am Abstract: Phillips 2008 (Übersicht der Entwicklergruppe) [1]; Afriyie-Gyawu 2008 (n = 177 randomisiert, 162 abgeschlossen, Nebenwirkungen ähnlich) [2]; Wang 2008 (Addukte nach 3 Monaten in beiden Gruppen niedriger, M1 bis 58 % nur in der höheren Gruppe; Korrektur aus AUFTRAG/k8: NovaSil-Biomarker, PMID 18478481) [3]; Afriyie-Gyawu 2008 Vitamine/Mineralien (Strontium ↑) [4]; Pollock 2016 n = 234, nur niedrige Menge signifikant, keine Interessenkonflikte [5]; Mitchell 2014 Kinder, 14 Tage [6]; Kumi 2022 n = 200, M1 −60 % [7]; Cochrane 2018 (18 Studien, 2616 Kinder) [8]; Khediri 2011 n = 346 [9]; Whiteside 2020 [10].
- Volltext [9] (PMC3132498): zwei Autorinnen bzw. Autoren bei Ipsen angestellt, Studie von Ipsen gesponsert.
- AMVV Anlage 1 (24.10.2026): kein Treffer „Bentonit“, „Smektit“, „Montmorillonit“, „Kaolin“, „Attapulgit“. EMA-Datenexport: kein Treffer „smectite“, „bentonit“. Unionsliste 02017R2470-20260810: kein Treffer „Bentonit“, „Montmorillonit“, „Smektit“.
- Gegenprüfung 25.10.2026: Volltext [7] (PMC9483956): Kinder „randomly assigned“, identische Päckchen, Teilnehmende und Monitore verblindet; Präparat „obtained from Engelhard/BASF Chemical Corporation“ (über Texas A&M); Funding „financial support from BASF SE Food Fortification, Human Nutrition“; Mitautor Rein D bei BASF SE; Erklärung „no potential conflicts“. AFM1 nach 60 Tagen 60 % unter dem Ausgangswert, Placebo +125 %.
- Abstract [8]: Titel „Smectite for acute infectious diarrhoea in children“ (Smektit allgemein, im Hintergrund als dioktaedrisches Smektit bzw. Diosmektit beschrieben). PubMed-Suche nach RCTs zu Bentonit bzw. Montmorillonit bei Durchfall (25.10.2026): keine Studie mit frei verkauftem Bentonit.
Nicht verifiziert
- Ob die Entwicklergruppe von NovaSil bzw. dem gereinigten Calcium-Montmorillonit Patente oder Firmenbeteiligungen hält (Volltext der Übersicht 2019 nicht abrufbar); Herstellerbezug von [2]–[6] nicht geprüft ([7]: BASF-finanziert, siehe Text).
- Arzneimittelstatus von Diosmektit in Deutschland (AMIce), Medizinprodukte-Status von Bentonit-Produkten, Status als Lebensmittelzusatzstoff.
- Ob Bentonit-Nahrungsergänzungsmittel in Europa mit Schwermetallen belastet sind (keine Produktanalyse gefunden).
Keine Dosierungen, keine Bezugsquellen. Diese Informationen ersetzen keine ärztliche Beratung.
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