Nachschlagewerk, keine Anwendungsempfehlung: Das Profil beschreibt Wirkmechanismus und Studienlage und ersetzt keine ärztliche Beratung. Die Versprechen stammen aus Werbung und Foren und werden hier geprüft, nicht vertreten.
Versprechen im Check
Lässt Haare nachwachsen
Nutzen belegtFür die Lösung: RCT mit 393 Männern über 48 Wochen, höhere Konzentration besser als niedrigere und Placebo [4]; Cochrane-Review bei Frauen, RR 1,93 für mäßigen bis deutlichen Zuwachs, +13,2 Haare pro cm² (Evidenz mäßiger bis niedriger Qualität) [5]. Nur Abstract geprüft.
Als Tablette besser als die Lösung
kein NutzenDie direkten Vergleiche zeigen keinen Vorteil der Tablette: Eine Metaanalyse von vier RCTs (279 Patientinnen und Patienten, Männer und Frauen) fand keinen Unterschied bei Haardichte und Haardurchmesser [7]; die größte Männerstudie fand beim Hauptendpunkt keine Überlegenheit, nur bei einer sekundären Fotobewertung am Scheitel [6]; zwei weitere RCTs ohne Gruppenunterschied [8][9]. Alle Studien sind klein und liefen höchstens 39 Wochen, ein kleiner Vorteil ist deshalb nicht ausgeschlossen. Das einzige Gegensignal stammt aus einer Netzwerk-Metaanalyse mit Literatursuche bis März 2021 und gilt nur für die höchste Tablettenstärke und die Terminalhaarzahl nach 24 Wochen [10]. Aus dem gebündelten Werbeversprechen „Lässt Haare nachwachsen, als Tablette besser als die Lösung“ als eigenes Versprechen abgetrennt. Nur Abstract geprüft.[8][9]
Wirkweise
Evidenzkarte: Minoxidil
Oral eingenommen senkt Minoxidil den Blutdruck, indem sein Sulfat-Metabolit, Minoxidilsulfat, ATP-abhängige Kaliumkanäle (KATP) in der glatten Gefäßmuskulatur öffnet [1]. Wie es Haarwachstum anregt, ist nach über 30 Jahren nur unvollständig verstanden: Im Tierversuch verkürzt topisches Minoxidil die Ruhephase (Telogen) und schiebt Follikel vorzeitig in die Wachstumsphase (Anagen); vermutlich verlängert es auch die Wachstumsphase und vergrößert die Follikel. Dass KATP-Kanäle im Haarfollikel die Wirkung vermitteln, ist nicht klar gezeigt; Zellkulturbefunde (Proliferation, VEGF, Prostaglandine) lassen sich nur unsicher auf den Follikel übertragen [1].
In der Kopfhaut wandelt die Sulfotransferase SULT1A1 Minoxidil in das aktive Sulfat um. In einer kleinen retrospektiven Studie sagte eine hohe SULT1A1-Aktivität in ausgezupften Haarfollikeln das Ansprechen auf die Lösung voraus; der Erstautor arbeitete bei einem Unternehmen, das den Test entwickelte [2]. Bei der Tablette war es umgekehrt: Patientinnen und Patienten mit niedriger Follikelaktivität sprachen häufiger an (85 % gegenüber 43 %) [3].
Bei 393 Männern mit androgenetischer Alopezie war die höher konzentrierte Lösung nach 48 Wochen der niedriger konzentrierten und Placebo überlegen (45 % mehr Haarzuwachs als die niedrigere Konzentration); Juckreiz und lokale Reizung traten häufiger auf [4]. Bei Frauen berichteten in einem Cochrane-Review unter Minoxidil fast doppelt so viele einen mäßigen bis deutlichen Haarzuwachs wie unter Placebo (RR 1,93), die Gesamthaarzahl stieg um 13,2 Haare pro cm²; zwischen den Konzentrationen fand sich bei Frauen kein Unterschied [5].
In einer RCT, die Tablette und Lösung direkt verglich (90 Männer randomisiert, 68 ausgewertet, 24 Wochen, doppelblind mit Double-Dummy), war die Tablette beim Hauptendpunkt (Terminalhaardichte) nicht überlegen; nur in der Fotobewertung des Scheitels schnitt sie besser ab [6]. Eine Metaanalyse von vier solchen RCTs mit 279 Patientinnen und Patienten fand zwischen Tablette und Lösung keinen Unterschied bei Haardichte (SMD 0,02; 95-%-KI −0,25 bis 0,29) und Haardurchmesser, aber unter der Tablette etwa doppelt so häufig Hypertrichose (RR 2,01) [7]. Zwei weitere kleine RCTs passen dazu: Bei 65 Patientinnen und Patienten unterschieden sich die Gruppen nach sechs Monaten nicht [8], und in einer dreiarmigen Studie mit 75 Teilnehmenden stieg die Terminalhaardichte nach 32 Wochen unter Tablette und Lösung gleich stark (Median +47,5 gegenüber +48 %) [9]. Eine Netzwerk-Metaanalyse, deren Literatursuche im März 2021 endete, also vor diesen direkten Vergleichsstudien, sah nur die höchste Tablettenstärke und nur bei der Terminalhaarzahl nach 24 Wochen vor den Lösungen; die niedrigste Tablettenstärke schnitt deutlich schlechter ab als die höchste [10]. In einer retrospektiven Auswertung von 1404 Personen, die Minoxidil-Tabletten gegen Haarausfall erhielten, war vermehrte Körperbehaarung (Hypertrichose) mit 15,1 % die häufigste Nebenwirkung; Benommenheit, Flüssigkeitseinlagerung und Herzrasen traten bei jeweils unter 2 % auf, eine Kontrollgruppe fehlte [11]. In der US-Datenbank FAERS wurden unter der Tablette Herz-Kreislauf-Ereignisse, darunter Perikarderguss, deutlich häufiger gemeldet als unter der Lösung; die Autoren werten das ausdrücklich nur als Signal, nicht als Risikomaß [12]. Die US-Fachinformation der Tabletten, die sich auf die Anwendung als Blutdrucksenker bezieht, warnt vor Perikarderguss bis hin zur Herzbeuteltamponade und vor einer Verschlechterung einer Angina pectoris [13].
Angriffspunkte
| Ziel | Typ | Wirkung | Kennwert | Evidenz |
|---|---|---|---|---|
| ATP-abhängiger Kaliumkanal (KATP) der glatten Gefäßmuskulatur | Ionenkanal | Aktivator | Öffnung durch Minoxidilsulfat; Expression im Haarfollikel nicht klar gezeigt (Übersicht) | Mensch, nicht randomisiert[1] |
| Sulfotransferase SULT1A1 (Haarfollikel) | Enzym | Substrat (Aktivierung zu Minoxidilsulfat) | Follikelaktivität mit dem Ansprechen assoziiert, bei Lösung und Tablette in entgegengesetzter Richtung | Mensch, nicht randomisiert[2][3] |
Wirkprofil
- Dopamin
- Noradrenalin
- Serotonin
- Acetylcholin
- Glutamat · AMPA
- Glutamat · NMDA
- GABA
- Histamin
- Orexin
- Adenosin
- Opioide
- Melatonin
- Neurotrophine
- DurchblutungOral blutdrucksenkend über Gefäßerweiterung (Übersicht); ob das zur Haarwirkung beiträgt, ist unklar[1]
- Stickstoffmonoxid
- Energiestoffwechsel
- Insulin · Glukose
- Entzündung · oxidativ
- Stressachse
- Testosteron-Achse
- Endocannabinoide
- Autophagie · Seneszenz
- Immunsystem
- Lipidstoffwechsel
- Gerinnung · Fibrinolyse
- Methylierung
Aufnahmewege und Bioverfügbarkeit
Topisch (auf Haut oder Wunde) · Lösung oder Schaum auf die Kopfhaut
Aktivierung zu Minoxidilsulfat durch SULT1A1 im Follikel [2]. In der Männerstudie berichtet der Abstract keine systemischen Wirkungen [4]; resorbiertes Minoxidil kann aber auf Herz und Kreislauf wirken, und die deutsche Fachinformation der Lösung warnt ausdrücklich davor. Bei bestimmungsgemäßer Anwendung hat sie keine Resorption gezeigt, die für systemische Wirkungen hoch genug wäre; systemische Effekte nennt sie vor allem bei erhöhter Resorption (Fehlanwendung, geschädigte oder entzündete Kopfhaut) und nach versehentlichem Verschlucken [16].
Mensch, randomisiert
Oral (geschluckt) · Tablette
Systemisch blutdrucksenkend [1]; gegen Haarausfall off label, häufiger Hypertrichose und Kreislaufeffekte als topisch [3][6][11][12].[3][6][11][12]
Mensch, randomisiert
Studien am Menschen
Höher gegen niedriger konzentrierte Lösung
Gemessen: Haarzahl (nicht-vellöse Haare), Selbst- und Fremdbeurteilung
Ergebnis: Höhere Konzentration besser als niedrigere und Placebo (45 % mehr Zuwachs als die niedrigere); mehr Juckreiz und Reizung.[4]
Mensch, randomisiert
Cochrane-Review zu Haarausfall bei Frauen
Gemessen: selbst berichteter Haarzuwachs, Gesamthaarzahl
Ergebnis: RR 1,93 für mäßigen bis deutlichen Zuwachs (6 Studien, 1148 Teilnehmerinnen); +13,18 Haare pro cm² (8 Studien, 1242 Teilnehmerinnen); kein Unterschied zwischen den Konzentrationen; Nebenwirkungen nicht signifikant häufiger.[5]
Mensch, randomisiert
Tablette gegen Lösung
Gemessen: Terminalhaardichte frontal und am Scheitel
Ergebnis: Keine Überlegenheit der Tablette (frontal p = 0,27, Scheitel p = 0,09); Fotobewertung Scheitel besser (p = 0,04); 68 ausgewertet; Hypertrichose 49 % unter der Tablette.[6]
Mensch, randomisiert
Metaanalyse Tablette gegen Lösung
Gemessen: Haardichte, Haardurchmesser, Nebenwirkungen
Ergebnis: Kein Unterschied bei Haardichte (SMD 0,02; −0,25 bis 0,29; I² = 0 %) und Haardurchmesser; Hypertrichose unter der Tablette häufiger (RR 2,01; 1,18–3,41); Hypotonie nicht signifikant verschieden.[7]
Mensch, randomisiert
Tablette gegen Lösung (Iran)
Gemessen: Haardurchmesser, Fotobewertung, Zufriedenheit
Ergebnis: Haardurchmesser in beiden Gruppen ↑, kein signifikanter Gruppenunterschied; Zufriedenheit ähnlich.[8]
Mensch, randomisiert
Tablette, Lösung und Lösung mit PRP
Gemessen: Terminal- und Vellushaardichte, Schweregrad
Ergebnis: Terminalhaardichte Median +47,5 % (Tablette) gegenüber +48 % (Lösung) und +57 % (Lösung mit PRP); 60 beendeten die Studie; unter der Tablette Kopfschmerz 20 %, Schwindel 15 %, unter der Lösung Juckreiz und Trockenheit 75 %.[9]
Mensch, randomisiert
Sicherheit der Tablette bei Haarausfall
Gemessen: Nebenwirkungen
Ergebnis: Hypertrichose 15,1 %, Benommenheit 1,7 %, Flüssigkeitseinlagerung 1,3 %, Herzrasen 0,9 %; Abbruch wegen Nebenwirkungen 1,7 %; keine lebensbedrohlichen Ereignisse.[11]
Mensch, nicht randomisiert
Follikel-Sulfotransferase und Tablette
Gemessen: klinisches Ansprechen, SULT-Aktivität
Ergebnis: 63,4 % mit klinischer Besserung (Männer 73,1 %, Frauen 40,0 %); niedrige SULT-Aktivität häufiger mit Ansprechen (85 % gegenüber 43 %).[3]
Mensch, nicht randomisiert
Risiken und Warnhinweise
Hypertrichose (vermehrte Körperbehaarung)
Häufigste Nebenwirkung der Tablette: etwa 15 von 100 in der retrospektiven Auswertung (Behandlung mindestens drei Monate, ohne Vergleichsgruppe; ob sich der Anteil auf Personen oder auf Behandlungsphasen bezieht, sagt der Abstract nicht eindeutig) [11]; 22 von 45 (etwa 49 von 100) im Tablettenarm der RCT in 24 Wochen, eine Zahl für den Lösungsarm nennt der Abstract nicht [6]; in der Metaanalyse der direkten Vergleiche (24 bis 39 Wochen) etwa doppelt so häufig wie unter der Lösung (RR 2,01; absolute Zahlen im Abstract nicht angegeben) [7]. Die deutsche Fachinformation der Tabletten (Lonolox) nennt Hypertrichose bei den meisten Behandelten, meist zuerst im Gesicht drei bis sechs Wochen nach Beginn; bei weniger als 10 von 100 war sie schwer oder nicht tolerierbar, und sie bildet sich ein bis sechs Monate nach dem Absetzen zurück (4.4) [17]. Nur US-Fachinformation: etwa 80 von 100 [13].
Mensch, randomisiert
Kreislauf- und Herzeffekte der Tablette
Benommenheit, Flüssigkeitseinlagerung, Herzrasen und Lidödeme bei jeweils unter 2 von 100 (retrospektiv, ohne Kontrollgruppe, Behandlung mindestens drei Monate) [11]. In FAERS deutlich häufiger gemeldet als unter der Lösung: Perikarderguss, Lungenödem, Tachykardie, orthostatische Hypotonie; nur Meldesignale ohne Inzidenz [12]. Minoxidil ist ein Blutdrucksenker [1]. Die deutsche Fachinformation der Tabletten (Lonolox, Anwendung nur bei therapieresistentem Bluthochdruck) nennt Perikardergüsse, gelegentlich mit Herzbeuteltamponade, bei etwa 3 bis 5 von 100 Behandelten ohne Dialyse (Zeitraum in der Fachinformation nicht angegeben), vor allem bei eingeschränkter Nierenfunktion (4.4). Zur Perikarditis widerspricht sich die Fachinformation: In 4.4 heißt es, es habe mehrere Berichte gegeben, aber keine Anzeichen für einen ursächlichen Zusammenhang; die Nebenwirkungstabelle in 4.8 führt Tachykardie und Perikarditis als sehr häufig (mindestens 10 von 100 Behandelten) und Perikarderguss und -tamponade als häufig (1 bis unter 10 von 100), ohne Zeitraum und ohne Vergleichsgruppe. Als Gefäßerweiterer kann Minoxidil eine Reflextachykardie und eine Angina pectoris auslösen; Salz- und Wasserretention mit Ödemen kann eine Herzinsuffizienz verschlechtern; kurz nach Beginn treten bei etwa 60 von 100 Behandelten EKG-Veränderungen auf, meist ohne Ischämiezeichen und reversibel. Gegenanzeigen sind ein Phäochromozytom (Minoxidil kann die Katecholaminausschüttung des Tumors anregen) und eine pulmonale Hypertonie bei Mitralstenose; nach einem Herzinfarkt erst nach Stabilisierung (4.3, 4.4, 4.8) [17]. Die US-Fachinformation enthält dieselben Warnungen zu Perikarderguss, Angina pectoris, Flüssigkeitsretention und Phäochromozytom [13]. Ob diese Angaben für die Anwendung gegen Haarausfall im gleichen Maß gelten, ist in den geprüften Quellen nicht untersucht.
Mensch, nicht randomisiert
Kopfhautreizung durch die Lösung
Juckreiz und lokale Reizung, häufiger bei der höheren Konzentration [4]. Bei Frauen insgesamt nicht signifikant mehr Nebenwirkungen als unter Placebo [5].
Mensch, randomisiert
Herz-Kreislauf-Wirkungen der Lösung
Laut deutscher Fachinformation der Lösung (Regaine Männer) soll sie bei Hinweisen auf eine Herz-Kreislauf-Erkrankung, bei Herzrhythmusstörungen und bei Bluthochdruck, auch unter Blutdrucksenkern, nicht angewendet werden. Bei Blutdruckabfall, Brustschmerzen, beschleunigtem Herzschlag, Schwächegefühl oder Schwindel, plötzlicher Gewichtszunahme oder geschwollenen Händen und Füßen soll sie abgesetzt und ärztlicher Rat eingeholt werden. Versehentliches Verschlucken kann schwere kardiovaskuläre Nebenwirkungen verursachen. Bei Kleinkindern trat nach Hautkontakt mit behandelten Stellen vermehrte Körperbehaarung auf, die sich ohne weiteren Kontakt innerhalb von Monaten zurückbildete. Bei bestimmungsgemäßer Anwendung hat die Lösung laut Fachinformation keine Resorption gezeigt, die für systemische Wirkungen hoch genug wäre; das Risiko betrifft vor allem Fehlanwendung, geschädigte Kopfhaut und Verschlucken. Als Nebenwirkungen topischer Minoxidil-Präparate nennt sie aus placebokontrollierten Studien häufig Bluthochdruck, periphere Ödeme und Gewichtszunahme, seit der Markteinführung außerdem Tachykardie, Herzklopfen und niedrigen Blutdruck (Häufigkeit nicht bekannt) [16].
Mensch, nicht randomisiert
Weitere Nebenwirkungen und Hinweise der Tablette laut deutscher Fachinformation
Laut Fachinformation Lonolox gelegentlich Pleuraergüsse; selten Thrombozytopenie, Leukopenie, in Einzelfällen hämolytische Anämie, allergische Reaktionen, Glucoseintoleranz, Gynäkomastie, erhöhte Leberenzyme und Stevens-Johnson-Syndrom; toxische epidermale Nekrolyse mit unbekannter Häufigkeit. In der Schwangerschaft und bei gebärfähigen Frauen ohne Verhütung nicht empfohlen; nach Minoxidil-Exposition in der Schwangerschaft wurde eine Hypertrichose bei Neugeborenen berichtet, und Minoxidil geht in die Muttermilch über (4.4, 4.6, 4.8) [17].
Mensch, nicht randomisiert
Gegenanzeigen der Lösung
Laut deutscher Fachinformation Regaine Männer (Lösung mit 50 mg/ml Minoxidil, zugelassen für Männer von 18 bis 49 Jahren, 4.1) darf dieses Präparat nicht angewendet werden bei Überempfindlichkeit gegen Minoxidil oder einen sonstigen Bestandteil, bei Frauen (wegen gelegentlich berichteten, kosmetisch störenden und reversiblen Haarwuchses im Gesicht), zusammen mit anderen topischen Arzneimitteln auf der Kopfhaut und bei plötzlich auftretendem oder ungleichmäßigem Haarausfall (4.3) [16]. Die Gegenanzeige „Frauen“ betrifft dieses Männerpräparat; für Frauen sind in Deutschland eigene Präparate gemeldet (Regaine Frauen, auch als Schaum) [18], deren Fachinformation hier nicht gelesen wurde.
Mensch, nicht randomisiert
Wechselwirkungen
- Blutdrucksenker, besonders Sympatholytika wie Guanethidin oder Betanidin (Tablette): Laut Fachinformation Lonolox kann sich die Wirkung mit anderen Blutdrucksenkern addieren; mit Guanethidin oder Betanidin drohen übermäßiger Blutdruckabfall und Orthostase, Hypotonie in Verbindung mit Guanethidin ist als seltene Nebenwirkung genannt (4.5, 4.8) [17].
- Neuroleptika (Tablette): Bei gleichzeitiger Einnahme wurde eine verstärkte Blutdrucksenkung beobachtet (Fachinformation Lonolox, 4.5) [17].
- Periphere Vasodilatatoren (Lösung): Laut Fachinformation Regaine Männer sind keine Wechselwirkungen bekannt; theoretisch, klinisch aber nicht nachgewiesen, könnte resorbiertes Minoxidil eine orthostatische Hypotonie unter peripheren Vasodilatatoren verstärken (4.5) [16].
- Tretinoin, Dithranol, andere Dermatika und Resorptionsverstärker auf der Kopfhaut (Lösung): In pharmakokinetischen Studien beim Menschen verstärkten Tretinoin und Dithranol die Aufnahme von Minoxidil durch die Haut, weil sie die Hornschicht durchlässiger machen; Betamethasondipropionat erhöhte die Konzentration im Gewebe und verminderte die systemische Aufnahme. Die Lösung soll nicht zusammen mit anderen Dermatika oder resorptionsverstärkenden Substanzen auf der Kopfhaut angewendet werden (Fachinformation Regaine Männer, 4.5) [16].
Faktencheck: verbreitete Behauptungen
- nicht belegt
„Minoxidil wirkt, weil es die Durchblutung der Kopfhaut verbessert“
Die Gefäßwirkung ist für den Blutdruck belegt; für den Haarfollikel ist weder geklärt, ob KATP-Kanäle dort die Wirkung vermitteln, noch, welche Rolle Durchblutung spielt. Tierdaten sprechen vor allem für eine Verschiebung des Haarzyklus [1].
- teilweise belegt
„Die stärkere Lösung wirkt besser“
Bei Männern war die höhere Konzentration in einer RCT überlegen [4]; bei Frauen fand das Cochrane-Review keinen Unterschied zwischen den Konzentrationen [5].
- nicht belegt
„Ein Enzymtest sagt voraus, ob Minoxidil wirkt“
Nur kleine Beobachtungsstudien: für die Lösung retrospektiv mit Herstellerbezug [2], für die Tablette mit umgekehrter Richtung [3]. Prospektiv bestätigte Vorhersagewerte liegen in den geprüften Quellen nicht vor.
- teilweise belegt
„Minoxidil-Tabletten in niedriger Dosis sind unbedenklich“
In 1404 retrospektiv ausgewerteten Fällen selten systemische Nebenwirkungen und keine lebensbedrohlichen Ereignisse, aber ohne Kontrollgruppe [11]; in FAERS Signale für Perikarderguss und andere Herz-Kreislauf-Ereignisse [12]. Prospektive Sicherheitsstudien fehlen.
Pharmakokinetik
- Aufnahme
- Oral zu mindestens 90 % aus dem Magen-Darm-Trakt resorbiert, höchste Plasmaspiegel nach etwa einer Stunde (Fachinformation Lonolox, 5.2) [17].
- Halbwertszeit
- Im Plasma im Mittel etwa 4 Stunden; die blutdrucksenkende Wirkung hält über mehrere Tage an (Fachinformation Lonolox, 5.2) [17].
- Abbau
- Prodrug: Sulfatierung durch SULT1A1 zum aktiven Minoxidilsulfat, auch im Haarfollikel [1][2]. Mindestens 90 % werden in der Leber verstoffwechselt, Hauptmetabolit ist Minoxidil-O-Glucuronid (Fachinformation Lonolox, 5.2) [17].
- Weg ins Gehirn
- Laut Fachinformation Lonolox überschreitet Minoxidil die Blut-Hirn-Schranke nicht (5.2) [17].
Rechtlicher Status
- Deutschland
- Verschreibungspflichtig als Arzneimittel (AMVV Anlage 1, Eintrag „Minoxidil“), ausgenommen zur topischen Anwendung bei androgenetischer Alopezie bis zu einer in der AMVV festgelegten Konzentration [14]. Lösungen und Schäume gegen Haarausfall sind damit bis zu dieser Grenze nicht verschreibungspflichtig, Tabletten schon. In AMIce sind unter anderem Lonolox 10 (Tabletten; Anwendungsgebiet nur therapieresistenter Bluthochdruck; verschreibungspflichtig) und Regaine Männer (Lösung zur Anwendung auf der Kopfhaut; Anwendungsgebiet androgenetische Alopezie bei Männern von 18 bis 49 Jahren; apothekenpflichtig) mit Status „verlängert“ und Verkehrsfähigkeit „Ja“ verzeichnet (Abruf 26.10.2026) [16][17]. Die Einnahme als Tablette gegen Haarausfall ist damit off label [3][17]; übrige Präparate wurden nicht einzeln geprüft. Nicht in der Anlage zum Anti-Doping-Gesetz aufgeführt [15].
- EU
- Keine zentrale EU-Zulassung (kein Eintrag im EMA-Arzneimittelexport, Stand 24.10.2026).
- USA
- nicht verifiziert
Offene Fragen
- Über welchen Mechanismus wirkt Minoxidil am menschlichen Haarfollikel?
- Ist die Tablette der Lösung in größeren, länger laufenden RCTs überlegen oder gleichwertig?
- Wie häufig sind ernste Herz-Kreislauf-Ereignisse unter Minoxidil-Tabletten bei sonst gesunden Menschen mit Haarausfall?
Referenzen
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- European Medicines Agency. Article 57 product data (EMA/518502/2018, Rev. 90; Daten der Art.-57-Datenbank vom 09.10.2026) [Datenbank]. Suche Wirkstoff „Minoxidil“ [zitiert 26.10.2026]. Verfügbar unter: https://www.ema.europa.eu/en/documents/other/article-57-product-data_en.xlsx
Wie dieses Profil geprüft wurde
Stand: 2026-10-26. Alle Quellen mit DOI oder PMID wurden automatisch über Crossref bzw. doi.org und PubMed aufgelöst.
Geprüft
- Alle Abstracts über PubMed (efetch) gelesen; DOIs und PMIDs mit tools/pruefe_profile.py online aufgelöst.
- Am Abstract: KATP-Öffnung durch Minoxidilsulfat in der Gefäßmuskulatur, Telogen ↓ und früherer Anagen im Tierversuch, KATP im Follikel nicht klar gezeigt, Zellkulturbefunde unsicher übertragbar [1]; SULT1A1-Test retrospektiv, Sensitivität 95 %, Spezifität 73 %, Erstautor bei Applied Biology [2]; 41 Patienten, 63,4 % Ansprechen, niedrige SULT-Aktivität 85 vs. 43 % [3]; 393 Männer, 48 Wochen, 45 % mehr Zuwachs, Juckreiz/Reizung häufiger [4]; Cochrane: 47 Studien, RR 1,93 (1,51–2,47), MD 13,18 Haare/cm², kein Unterschied zwischen den Konzentrationen, keine Interessenkonflikte [5]; 90 randomisiert, 68 ausgewertet, p = 0,27/0,09, Foto Scheitel p = 0,04, Hypertrichose 22/45, nur Förderung durch FUNADERM erklärt [6]; NMA (Suche bis 05.03.2021): nur die höchste Tablettenstärke bei der Terminalhaarzahl nach 24 Wochen signifikant vor den Lösungen, niedrigste Tablettenstärke signifikant schlechter als die höchste, Gesamthaarzahl nach 24 Wochen Dutasterid vorn [10]; 1404 Patientinnen und Patienten, Hypertrichose 15,1 %, Benommenheit 1,7 %, Flüssigkeit 1,3 %, Tachykardie 0,9 %, keine Interessenkonflikte [11]; FAERS 559 orale gegen 56 947 topische Meldungen, Perikarderguss ROR 307, ausdrücklich nur hypothesengenerierend [12].
- Gegenprüfung 24.10.2026 (PubMed efetch, Abstracts gelesen): Metaanalyse 4 RCTs, 279 Patienten, 24–39 Wochen, Haardichte SMD 0,02 (−0,25 bis 0,29; I² = 0 %), Haardurchmesser SMD −0,25 (n. s.), Hypertrichose RR 2,01 (1,18–3,41), Hypotonie RR 2,42 (n. s.) [7]; 65 Patienten, 6 Monate, Haardurchmesser beide ↑, kein Gruppenunterschied, Zufriedenheit über 60 % in beiden Gruppen [8]; 75 randomisiert, 60 beendet, 32 Wochen, Terminalhaardichte Median +47,5/+48/+57 %, PRP-Arm signifikant besser als Tablette und Lösung, keine Interessenkonflikte [9]. Ramos 2020 (PMID 31473295, RCT bei Frauen, Leserbrief ohne Abstract) nicht ausgewertet; welche vier RCTs [7] einschließt, wurde nicht im Volltext geprüft.
- US-Fachinformation der Minoxidil-Tabletten (DailyMed, SPL-Version 1 vom 18.09.2026) am 24.10.2026 gelesen: hervorgehobener Warnhinweis zu Perikarderguss/Tamponade und Angina pectoris, Salz- und Wasserretention, Kontraindikation Phäochromozytom, Hypertrichose bei etwa 80 % [13].
- AMVV Anlage 1 am 24.10.2026 gelesen: Eintrag „Minoxidil“ mit Ausnahme der topischen Anwendung bei androgenetischer Alopezie bis zu einer festgelegten Konzentration (Zahl bewusst nicht übernommen) [14]. AntiDopG-Anlage: nicht aufgeführt [15].
- EMA-Arzneimittelexport (Zeitstempel 24.10.2026): kein Eintrag mit Minoxidil.
- PubChem CID 4201.
- 25.10.2026, Entscheidung q017: Lösung und Schaum in aufnahmewege von „transdermal“ auf den neuen Weg „topisch“ umgestellt.
- 25.10.2026, Entscheidung q074: Synonym „orales Minoxidil in niedriger Dosis (LDOM)“ bleibt (Muster LDN bei naltrexon, ohne Mengenspanne).
- 25.10.2026, Entscheidung q012 (nur Abstract geprüft): Alle Bewertungen aus Zeitschriftenartikeln ([1] bis [12]) beruhen nur auf den Abstracts. Im Wortlaut gelesen wurden die US-Fachinformation [13] und die Normtexte [14], [15].
- 25.10.2026, Entscheidung q018 (Handelsnamen): Drugs@FDA über openFDA am 25.10.2026 abgefragt; dort stehen nur US-Namen (Rogaine für die topischen Präparate, Loniten für die Tablette, in den USA nicht mehr im Handel). In DE/EU gebräuchliche Handelsnamen ließen sich ohne EPAR und ohne deutsche Fachinformation nicht belegen; synonyme deshalb unverändert.
- 25.10.2026, Entscheidung q040: rx_referenz gesetzt (Paket P1; Verschreibungspflicht laut AMVV Anlage 1 [14], mit Ausnahme der topischen Anwendung bei androgenetischer Alopezie).
- 25.10.2026, Handelsnamen einheitlich (q018; Leitfaden „Handelsnamen“, Entscheidung 25.10.2026: Art.-57-Datenbank als Beleg gleichrangig mit EPAR, Fachinformation und Drugs@FDA; US-Namen nur ohne DE/EU-Namen; keine Kombinationspräparate): „Lonolox“, „Regaine“, „Loniten“ und „Rogaine“ in synonyme ergänzt; der Vermerk oben, DE/EU-Namen seien nicht belegbar, ist damit überholt. Beleg: EMA-Datenbank nach Art. 57 (Article 57 product data, EMA/518502/2018 Rev. 90, Datenstand 09.10.2026, am 25.10.2026 abgerufen): „Lonolox“ (oral, Minoxidil) in Deutschland; „Regaine“ (kutan) in zwölf Ländern (u. a. Österreich, Italien, Spanien), in Deutschland als „Regaine Männer“, „Regaine Frauen“ und Schaum-Varianten; „Loniten“ (oral) in fünf Ländern bzw. Gebieten (Irland, Italien, Österreich, Spanien, Nordirland) und „Rogaine“ (kutan) in Finnland und Schweden. Loniten und Rogaine sind damit nicht nur US-Namen (Drugs@FDA, siehe oben), sondern auch in der EU gelistet. Präparate aus Wirkstoff- und Firmenname nicht aufgenommen. Die Listung belegt nicht den Zulassungsinhalt.
- 26.10.2026, Sachkorrektur nach Prüfbericht E-20 (Block B, Entscheidung n021): Das Profil las „ohne Hinweis auf systemische Wirkungen“ wie eine allgemeine Aussage zur Lösung. Nachgeprüft: Olsen 2002 [4], Abstract wörtlich „without evidence of systemic effects“ (gilt nur für diese Studie); deutsche Fachinformation Regaine Männer (Kenvue Germany GmbH, Zul.-Nr. 42877.00.00, Stand der Information Mai 2025, AMIce-Eingangsnummer 2142877, Dokument vom 25.08.2025, selbst heruntergeladen am 26.10.2026) [16]: Abschnitt 4.4 (keine Anwendung bei Herz-Kreislauf-Erkrankung, Herzrhythmusstörungen, Bluthochdruck einschließlich behandelter; Absetzen bei Blutdruckabfall, Brustschmerzen, beschleunigtem Herzschlag, Schwächegefühl oder Schwindel, plötzlicher Gewichtszunahme, geschwollenen Händen oder Füßen; versehentliche Einnahme kann schwere kardiovaskuläre Nebenwirkungen verursachen; Hypertrichose bei Kleinkindern nach Kontakt mit Anwendungsstellen, innerhalb von Monaten reversibel). AMIce-Dokumentanzeige: Status verlängert, Verkehrsfähigkeit ja, apothekenpflichtig. Neues Risiko „Herz-Kreislauf-Wirkungen der Lösung“, Satz in aufnahmewege präzisiert.
- 26.10.2026, Gegenprüfung an derselben Fachinformation [16] (PDF selbst mit pdftotext gelesen): 4.9 „keine Hinweise auf eine entsprechend hohe Resorption … die zu einer systemischen Wirkung führen könnte“; erhöhte Resorption durch falsche Anwendung, patientenspezifische Unterschiede oder beeinträchtigte Hautbarriere der Kopfhaut sowie versehentliches Verschlucken können zu systemischen Effekten führen. 4.8 (Daten aus placebokontrollierten Studien mit 2- und 5-%-Lösung und 5-%-Schaum): häufig Bluthochdruck, peripheres Ödem, Gewichtszunahme; seit Markteinführung Tachykardie, Palpitationen, Hypotonie (nicht bekannt). Beides in aufnahmewege und Risiko ergänzt.
- 26.10.2026, Folgearbeit Bogen 2 (Prüfbericht E-20, Block B): Fachinformationen selbst neu aus AMIce geladen und im Wortlaut gelesen. Regaine Männer (Eingangsnummer 2142877, Dokument vom 25.08.2025, Datei FI_de_2142877_20250009150.pdf, MD5 5aac01fa3a4586c2bf9fa867cccc48be, Stand Mai 2025; Dokumentanzeige: verlängert, verkehrsfähig, apothekenpflichtig): 4.3 (Überempfindlichkeit, Frauen, andere topische Arzneimittel auf der Kopfhaut, plötzlicher oder ungleichmäßiger Haarausfall) und 4.5 (keine bekannten Wechselwirkungen; theoretisch orthostatische Hypotonie mit peripheren Vasodilatatoren; Tretinoin und Dithranol erhöhen die perkutane Resorption, Betamethasondipropionat senkt die systemische Aufnahme) [16]. Lonolox 2,5/10 (Eingangsnummer 2101841, Dokument vom 09.02.2024, Datei FI_de_2101841_20240001758.pdf, MD5 4d39e1a5375819718636ef9944460001, Stand November 2023; Dokumentanzeige Lonolox 10: verlängert, verkehrsfähig, verschreibungspflichtig): 4.1, 4.3, 4.4, 4.5, 4.6, 4.8, 5.2 [17]. Die Tablettenrisiken stützen sich jetzt auf die deutsche Fachinformation; die US-Fachinformation [13] bleibt als Zweitquelle bzw. für „nur US“-Angaben (Hypertrichose etwa 80 %). Zahlen nach m003 als „x von 100“. Dosierungen aus 4.2, 4.9 und 5.2 nicht übernommen.
- 26.10.2026, Gegenprüfung der Folgearbeit (Befunde zu Commit f834d66): Fachinformation Lonolox [17] (MD5 4d39e1a5375819718636ef9944460001) erneut mit pdftotext gelesen. 4.8 Herzerkrankungen: „Sehr häufig: Tachykardie, Perikarditis“, „Häufig: Perikarderguss und -tamponade“; 4.4: „Obwohl keine Anzeichen für einen kausalen Zusammenhang bestehen, gab es mehrere Berichte von Perikarditis“, Perikardergüsse „bei ca. 3 bis 5 %“ der Behandelten ohne Dialyse, ohne Zeitraum. Der Widerspruch zwischen 4.4 und 4.8 steht jetzt im Risikotext. Zahlenregel m003 im überarbeiteten Hypertrichose- und Kreislauftext umgesetzt; Abstracts [6], [7], [11] dafür am 26.10.2026 erneut per efetch gelesen: [6] „hypertrichosis (22 of 45 [49%])“ im Tablettenarm, 24 Wochen, kein Wert für den Lösungsarm; [7] RR 2,01 (1,18–3,41), Nachbeobachtung 24 bis 39 Wochen, keine absoluten Zahlen; [11] 1.404 Patientinnen und Patienten, 2.469 „cases“, Hypertrichose 15,1 %, Behandlung mindestens drei Monate, keine Kontrollgruppe. Fachinformation Regaine Männer [16] (MD5 5aac01fa3a4586c2bf9fa867cccc48be): 1. „50 mg/ml“, 4.1 Männer von 18 bis 49 Jahren, 4.3 „Frauen, aufgrund gelegentlicher Hinweise auf kosmetisch störendes reversibles Haarwachstum im Gesicht“; die Gegenanzeige ist jetzt ausdrücklich dem Männerpräparat zugeordnet. Art.-57-Daten (Rev. 90, Datenstand 09.10.2026) zeilengenau: „Regaine Frauen“ und „Regaine Frauen Schaum“ (Minoxidil, kutan, Deutschland, Kenvue Germany GmbH) [18].
Nicht verifiziert
- Von den Tabletten nur Lonolox gelesen (die übrigen Tabletten-Präparate verweisen laut Prüfbericht E-20 auf Lonolox als Referenz, nicht selbst geprüft); die Fachinformation Lonolox hat Stand November 2023. Von der Lösung nur die Fachinformation Regaine Männer gelesen, nicht die Fassungen für Frauen oder den Schaum. US-Fachinformation [13] ohne DOI/PMID (Prüfskript-Warnung erwartet).
- Status in den USA nicht an einer Primärquelle geprüft.
- Herstellerbeteiligung an [4]: Der Abstract nennt keine Firmenaffiliation; nicht im Volltext geprüft.
- Halbwertszeit und Resorption nur aus der Fachinformation Lonolox [17]; die zugrunde liegenden pharmakokinetischen Studien wurden nicht gelesen.
- Fachinformation Regaine Frauen (Lösung und Schaum) nicht gelesen; ob und mit welchen Gegenanzeigen die Lösung für Frauen zugelassen ist, ist deshalb offen. Art.-57-Datenbank [18] ohne DOI/PMID (Prüfskript-Warnung erwartet).
Keine Dosierungen, keine Bezugsquellen. Diese Informationen ersetzen keine ärztliche Beratung.
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