Nachschlagewerk, keine Anwendungsempfehlung: Das Profil beschreibt Wirkmechanismus und Studienlage und ersetzt keine ärztliche Beratung. Die Versprechen stammen aus Werbung und Foren und werden hier geprüft, nicht vertreten.
Versprechen im Check
Weniger Stress, niedrigeres Cortisol
kleiner NutzenMehrere Metaanalysen von RCTs, überwiegend an gestressten, sonst gesunden Erwachsenen, zeigen ein niedrigeres Cortisol [5][6][7]. Beim subjektiven Stressempfinden fand eine Metaanalyse einen Effekt [5], eine andere nicht [6]. Die Studien sind klein, heterogen und verwenden verschiedene Markenextrakte.[7]
Testosteron ↑
kleiner NutzenEine Metaanalyse fand bei Männern einen Anstieg um im Mittel 57 ng/dl, bei Frauen keinen [7]; ein systematischer Review stuft Ashwagandha für gesunde Männer als möglicherweise wirksam ein [14]. Einzelstudien sind klein und oft herstellerfinanziert, etwa die Crossover-Studie mit 14,7 % mehr Speichel-Testosteron, aber ohne spürbaren Unterschied bei Vitalität oder Sexualität [8].
Besserer Schlaf
kleiner NutzenMetaanalyse von fünf RCTs mit 400 Teilnehmenden: kleiner, signifikanter Effekt auf den Schlaf insgesamt (SMD −0,59), deutlicher bei Menschen mit diagnostizierter Insomnie [9].
Mehr Muskelkraft und Muskelmasse
uneinheitlichIn drei gepoolten RCTs mit Krafttraining nahm die Maximalkraft stärker zu, die Effekte hingen aber jeweils von einer einzelnen Studie ab und verloren bei strengerer Korrektur die Signifikanz; Körperfett änderte sich nicht, die Vertrauenswürdigkeit ist niedrig, alle Studien waren herstellerfinanziert oder -beliefert [10].
Wirkweise
Evidenzkarte: Ashwagandha
Ein wässriger Wurzelextrakt löste an Rattenhirn-GABAA-Rezeptoren, die in Froscheizellen eingebaut waren, Ströme aus, die der Antagonist Bicucullin blockierte; die maximale Wirkung lag unter der von GABA, GABAρ1-Rezeptoren reagierten 27-fach empfindlicher [1]. Die bekannten Leitsubstanzen Withaferin A und Withanolid A aktivierten keinen der beiden Rezeptoren [1]; als ein möglicher Wirkstoff verstärkte der Wurzelbestandteil Docosanylferulat GABAA-vermittelte hemmende Ströme [2]. Ob diese Laborbefunde beim Menschen eine Rolle spielen, ist offen: Nach Einnahme erreichten einzelne Withanolide im menschlichen Plasma Spitzenkonzentrationen von nur 0,1 bis 49,5 ng/ml [3]. Hinzu kommt, dass Präparate stark variieren; von 25 untersuchten Handelsprodukten waren nur zwei sicher reine Wurzelextrakte, die übrigen enthielten teils nicht deklarierte oberirdische Pflanzenteile [4].
Beim Menschen steht die Stressachse im Mittelpunkt. Eine Metaanalyse von neun RCTs mit 558 Teilnehmenden fand niedrigere Werte auf der Perceived Stress Scale und der Hamilton-Angstskala sowie ein niedrigeres Serumcortisol [5]. Eine andere Metaanalyse bestätigte die Cortisolsenkung, fand aber keinen signifikanten Effekt auf das Stressempfinden [6]. Über 23 placebokontrollierte Studien hinweg sank Cortisol, Testosteron stieg bei Männern, nicht aber bei Frauen; T4 stieg leicht, TSH und T3 blieben unverändert [7]. In einer vom Hersteller finanzierten Crossover-Studie an übergewichtigen Männern zwischen 40 und 70 Jahren stieg Testosteron im Speichel um 14,7 % stärker als unter Placebo, Müdigkeit, Vitalität und sexuelles Wohlbefinden unterschieden sich nicht [8].
Für den Schlaf ergab eine Metaanalyse von fünf RCTs einen kleinen Effekt, der bei Menschen mit Insomnie deutlicher war [9]. Bei Krafttraining waren die Zugewinne an Maximalkraft in drei gepoolten RCTs größer als unter Placebo, verloren aber bei strengerer statistischer Korrektur die Signifikanz; alle drei Studien waren von Ashwagandha-Herstellern finanziert oder beliefert [10]. Auf der Risikoseite stehen Fallserien cholestatischer Leberschäden aus Island, den USA [11] und Indien, wo drei Erkrankte mit vorbestehender Lebererkrankung starben [12]. Behörden in mehreren europäischen Ländern bewerten Ashwagandha deshalb und wegen möglicher Hormoneffekte kritisch [13].
Eingeordnet am Wirkort GABA-A-Rezeptor (Benzodiazepin-, GABA- und Membranstellen), GABA-B mit GIRK, Glycinrezeptor; in der Abbildung dort nicht gezeichnet: Extrakt; partieller Agonist nur in Froscheizellen, Bindungsstelle offen.
Angriffspunkte
| Ziel | Typ | Wirkung | Kennwert | Evidenz |
|---|---|---|---|---|
| GABAA-Rezeptor (natives Rattenhirn) | Rezeptor | partieller Agonist | EC50 entsprechend 4,7 mg/ml Extrakt (Froscheizellen) | Labor[1] |
| GABAρ1-Rezeptor | Rezeptor | Agonist | 27-fach empfindlicher als GABAA (Froscheizellen) | Labor[1] |
| GABAA-Rezeptor (Docosanylferulat aus der Wurzel) | Rezeptor | positiver Modulator | halbmaximal 7,9 µM (elektrophysiologisch) | Labor[2] |
| Hypothalamus-Hypophysen-Nebennieren-Achse (Cortisol) | Hormonachse | Hemmer | Mensch, randomisiert[5][6][7] | |
| Gonadenachse (Testosteron, DHEA-S) | Hormonachse | Aktivator | Mensch, randomisiert[7][8] |
Wirkprofil
- Dopamin
- Noradrenalin
- SerotoninSerotonin im Blut laut einer Metaanalyse erhöht; Bedeutung für das Gehirn unklar[7]
- Acetylcholin
- Glutamat · AMPA
- Glutamat · NMDA
- GABAWurzelextrakt aktiviert GABAA- und GABAρ1-Rezeptoren (Froscheizellen); Docosanylferulat verstärkt GABAA-Ströme[1][2]
- Histamin
- Orexin
- Adenosin
- Opioide
- Melatonin
- Neurotrophine
- Durchblutung
- Stickstoffmonoxid
- Energiestoffwechsel
- Insulin · Glukose
- Entzündung · oxidativ
- StressachseCortisol in mehreren Metaanalysen gesenkt; Effekt auf das Stressempfinden uneinheitlich[5][6][7]
- Testosteron-AchseTestosteron bei Männern leicht erhöht, nicht bei Frauen; Östradiol unverändert[7][8]
- Endocannabinoide
- Autophagie · Seneszenz
- Immunsystem
- Lipidstoffwechsel
- Gerinnung · Fibrinolyse
- Methylierung
Aufnahmewege und Bioverfügbarkeit
Oral (geschluckt) · Wurzelextrakt, standardisiert auf Withanolide
Cmax einzelner Withanolide 0,1–49,5 ng/ml (Mensch)Vier Humanstudien haben Withaferin A, Withanolid A, 12-Desoxywithastramonolid und Withanosid IV im Plasma gemessen; die Werte hängen stark von Präparat und Inhaltsstoff ab [3]. In der Hormon-Metaanalyse deuteten Subgruppen auf einen Zusammenhang mit dem Withanolid-Gehalt hin [7].
Mensch, nicht randomisiert
Oral (geschluckt) · Wurzel- und Blattextrakt
Traditionell wird nur die Wurzel verwendet. Von 25 Handelsprodukten waren nur zwei sicher wurzelbasiert, die übrigen enthielten unterschiedliche Anteile oberirdischer Teile, teils nicht deklariert; 44 % bzw. 60 % erfüllten die Standards der britischen bzw. US-amerikanischen Pharmakopöe nicht [4]. Ergebnisse von Studien mit einem Extrakt lassen sich daher nicht auf beliebige Produkte übertragen.
Labor
Studien am Menschen
Metaanalyse Stress und Angst
Gemessen: Perceived Stress Scale, Hamilton-Angstskala, Serumcortisol
Ergebnis: PSS −4,72 Punkte, HAM-A −2,19 Punkte, Cortisol niedriger; vier Studien mit leichten bis mäßigen Nebenwirkungen.[5]
Mensch, randomisiert
Metaanalyse Cortisol vs. Stressempfinden
Gemessen: Cortisol, Perceived Stress Scale
Ergebnis: Cortisol signifikant gesenkt, Stressempfinden nicht signifikant verändert (SMD −0,36).[6]
Mensch, randomisiert
Metaanalyse Hormone
Gemessen: Cortisol, Sexualhormone, Schilddrüsenhormone, Serotonin
Ergebnis: Cortisol gesenkt (SMD −1,18), Testosteron bei Männern +57 ng/dl, bei Frauen kein Effekt; T4 leicht erhöht, TSH und T3 unverändert, Östradiol unverändert.[7]
Mensch, randomisiert
Hormone bei älteren übergewichtigen Männern
Gemessen: Müdigkeit, Vitalität, Speichelhormone
Ergebnis: DHEA-S +18 %, Testosteron +14,7 % gegenüber Placebo; Müdigkeit, Vitalität, Sexualität, Cortisol und Östradiol ohne Gruppenunterschied.[8]
Mensch, randomisiert
Metaanalyse Schlaf
Gemessen: Schlafmenge und -qualität
Ergebnis: Kleiner Effekt (SMD −0,59), stärker bei Insomnie; keine schweren Nebenwirkungen berichtet.[9]
Mensch, randomisiert
Metaanalyse Krafttraining
Gemessen: Maximalkraft, Brustumfang, Körperfett
Ergebnis: Mehr Maximalkraft (SMD 0,60 bzw. 0,52), nach strengerer Korrektur nicht signifikant; Körperfett unverändert; Vertrauenswürdigkeit niedrig.[10]
Mensch, randomisiert
Sicherheitsstudie
Gemessen: Blutbild, Leber- und Nierenwerte, Schilddrüsenhormone
Ergebnis: Keine auffälligen Veränderungen, keine Nebenwirkungen berichtet.[15]
Mensch, randomisiert
Leberschäden, Island und USA
Gemessen: Verlauf des Leberschadens
Ergebnis: Cholestatische oder gemischte Hepatitis mit Gelbsucht; kein Leberversagen, Normalisierung nach 1–5 Monaten.[11]
Mensch, nicht randomisiert
Leberschäden, Indien
Gemessen: Verlauf, Histologie, chemische Analyse
Ergebnis: Meist cholestatische Hepatitis; drei Erkrankte mit vorbestehender Lebererkrankung starben an akut-auf-chronischem Leberversagen; keine Verunreinigung nachweisbar.[12]
Mensch, nicht randomisiert
Risiken und Warnhinweise
Leberschäden
Fallserien beschreiben cholestatische oder gemischte Leberschäden mit Gelbsucht und langem Juckreiz nach 2 bis 12 Wochen [11]. In einer indischen Serie mit Monopräparaten starben drei Erkrankte mit vorbestehender Lebererkrankung; chemische Analysen fanden keine Verunreinigungen [12]. Die Häufigkeit ist unbekannt.
Mensch, nicht randomisiert
Hormonelle Wirkungen, Schilddrüse
In der Metaanalyse stieg T4 leicht [7]; in einer achtwöchigen Sicherheitsstudie blieben die Schilddrüsenwerte unverändert [15]. Mögliche Effekte auf Sexual- und Schilddrüsenhormone waren Gründe für die kritischen Bewertungen europäischer Behörden; die französische ANSES riet unter anderem Menschen mit Schilddrüsen-, Leber- oder Herzerkrankungen, Schwangeren, Stillenden und Minderjährigen von solchen Nahrungsergänzungsmitteln ab [13].
Mensch, randomisiert
Schwangerschaft
Behördliche Risikobewertungen stützen sich auf die traditionell dokumentierte Verwendung als Abtreibungsmittel; belastbare Humandaten dazu fehlen [13].
Keine Daten
Herstellerfinanzierung und Produktqualität
Viele RCTs nutzen Markenextrakte und werden von deren Herstellern finanziert oder beliefert, etwa alle drei gepoolten Krafttrainingsstudien [10] und die Testosteronstudie an älteren Männern [8]. Handelsprodukte enthalten häufig nicht deklarierte Blattanteile und erfüllen oft die Pharmakopöe-Standards nicht [4].
Mensch, nicht randomisiert
Wechselwirkungen
- Beruhigungsmittel: Die französische ANSES riet Menschen unter Behandlung mit Sedativa von Ashwagandha-Nahrungsergänzungsmitteln ab [13]; klinische Interaktionsstudien wurden in den geprüften Quellen nicht gefunden. Die GABAerge Aktivität im Labor [1] macht eine Verstärkung plausibel, belegt ist sie nicht.
- andere Pflanzenpräparate: In der Fallserie aus Island und den USA nahmen vier von fünf Erkrankten weitere Nahrungsergänzungsmittel ein; in einem Fall kam Rhodiola als Mitursache in Frage [11].
Faktencheck: verbreitete Behauptungen
- belegt
„Ashwagandha senkt Cortisol“
In mehreren Metaanalysen randomisierter Studien sank Cortisol gegenüber Placebo [5][6][7]; die Studien sind allerdings klein und heterogen.
- teilweise belegt
„Ashwagandha ist ein natürlicher Testosteron-Booster“
Bei Männern stieg Testosteron im Mittel moderat, bei Frauen nicht [7]; spürbare Folgen wie mehr Vitalität oder sexuelles Wohlbefinden zeigte die Crossover-Studie nicht [8].
- nicht belegt
„Ashwagandha baut deutlich mehr Muskeln auf“
Die Datenlage besteht aus drei kleinen, herstellernahen RCTs mit niedriger Vertrauenswürdigkeit; die Krafteffekte sind statistisch fragil [10].
- widerlegt
„Ashwagandha ist als Naturprodukt völlig sicher“
Fallserien belegen teils schwere Leberschäden, auch mit Todesfällen bei vorbestehender Lebererkrankung [11][12]; Dänemark hat Ashwagandha in Nahrungsergänzungsmitteln verboten [13].
Pharmakokinetik
- Aufnahme
- Einzelne Withanolide wie Withaferin A, Withanolid A, 12-Desoxywithastramonolid und Withanosid IV wurden nach oraler Gabe im menschlichen Plasma nachgewiesen, mit Spitzenkonzentrationen von 0,1 bis 49,5 ng/ml [3].
- Halbwertszeit
- Nicht verifiziert.
- Abbau
- Nicht verifiziert.
- Weg ins Gehirn
- Beim Menschen nicht untersucht.
Rechtlicher Status
- Deutschland
- Ashwagandha-Wurzel steht laut einer regulatorischen Übersicht in der deutschen Stoffliste als Stoff, der in Lebensmitteln und Arzneimitteln verwendet wird; Nahrungsergänzungsmittel werden im Einzelfall beurteilt. Das BfR empfahl schon 2013, Ashwagandha in Nahrungsergänzungsmitteln zu verbieten [13].
- EU
- Nicht als traditionelles pflanzliches Arzneimittel anerkannt (HMPC 2013). Die Arbeitsgruppe der Leitungen der nationalen Lebensmittelbehörden (HoA) empfahl 2024 ein Verfahren nach Artikel 8 der Verordnung (EG) Nr. 1925/2006, das zu einem EU-weiten Verbot in Nahrungsergänzungsmitteln führen könnte [13].
- USA
- Als Nahrungsergänzungsmittel vermarktet; einige Markenextrakte sind von Herstellern selbst als GRAS eingestuft, ohne Prüfung durch die FDA [13].
- Andere Länder
- Dänemark: seit 2023 in Lebensmitteln einschließlich Nahrungsergänzungsmitteln verboten, gestützt auf eine Risikobewertung der DTU; Schweden ließ die Anwendung dieser Bewertung zu; Frankreich (ANSES 2024) riet bestimmten Gruppen von solchen Produkten ab; Kanada: als Naturgesundheitsprodukt mit Monografie gelistet [13].
Verwandte Substanzen
Offene Fragen
- Welche Inhaltsstoffe tragen die Wirkung auf Cortisol, und erreichen sie wirksame Konzentrationen im Gehirn?
- Bestätigen sich die Effekte in großen, unabhängig finanzierten und vorregistrierten Studien?
- Wie häufig sind Leberschäden, und gibt es Risikogruppen oder Unterschiede zwischen Wurzel- und Blattextrakten?
- Sind die kleinen Hormonverschiebungen (Testosteron, T4) klinisch bedeutsam oder ein Risiko bei Langzeiteinnahme?
Referenzen
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Wie dieses Profil geprüft wurde
Stand: 2026-10-23. Alle Quellen mit DOI oder PMID wurden automatisch über Crossref bzw. doi.org und PubMed aufgelöst.
Geprüft
- Alle 15 DOIs über Crossref und PMIDs über PubMed per Prüfskript aufgelöst.
- Am Abstract: EC50 4,7 mg/ml, 27-fach GABAρ1, Withaferin A und Withanolid A inaktiv [1]; Docosanylferulat 7,9 µM [2]; Cmax 0,1–49,5 ng/ml beim Menschen [3]; 25 Produkte, 2 sicher wurzelbasiert, 44 % bzw. 60 % außerhalb der Pharmakopöe-Standards [4]; 9 RCTs, 558 Teilnehmende, PSS −4,72, HAM-A −2,19 [5]; Cortisol −1,16, PSS SMD −0,355 n. s., n = 488 [6]; 23 RCTs, 1706 Teilnehmende, Cortisol SMD −1,18, Testosteron Männer +57,43 ng/dl, T4 +0,61 [7]; n = 57, DHEA-S +18 %, Testosteron +14,7 % [8]; 5 RCTs, 400 Teilnehmende, SMD −0,59 [9]; 3 RCTs, n = 161, SMD 0,60 und 0,52, Verlust der Signifikanz unter HKSJ [10]; 5 Fälle, Latenz 2–12 Wochen [11]; 8 Monopräparat-Fälle, 3 Todesfälle [12]; n = 80, keine Veränderungen [15].
- Im Volltext: Finanzierung durch Arjuna Natural Ltd. [8]; „All three trials were funded or supplied by ashwagandha manufacturers“ [10]; Regulierung in Deutschland, Dänemark, Schweden, Frankreich, EU (HoA 2024), USA und Kanada [13].
- ClinicalTrials.gov: 90 Einträge zu „ashwagandha“ (23.10.2026).
Nicht verifiziert
- Die Primärdokumente der Behörden (BfR 2013, DTU 2020, ANSES 2024, HoA 2024, dänisches Verbot) wurden nicht selbst gelesen, sondern nur über die Übersicht [13] erfasst.
- Ob das EU-Verfahren nach Artikel 8 inzwischen eingeleitet oder abgeschlossen wurde, ist nicht geprüft.
- Halbwertszeit und Metabolismus der Withanolide beim Menschen.
- Eine Metaanalyse zu psychischer Gesundheit (Complement Ther Med 2026) berichtet Effektgrößen (SMD −5,88 für Stress), die methodisch unplausibel erscheinen; sie wurde deshalb nicht verwendet.
Keine Dosierungen, keine Bezugsquellen. Diese Informationen ersetzen keine ärztliche Beratung.
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